Montag, 23. Dezember 2019

Haunted Trust- Perfekt war gestern

Rezension zu "Haunted Trust - perfekt war gestern" 

von Ayla Dade

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Ehrlich&Anders für das Rezensionsexemplar das mir zur Verfügung gestellt wurde. Gleichzeitig danke ich Piper und der Autorin Ayla Dade, das ich an der Aktion teilnehmen durfte.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Inhalt und wurde nicht durch andere Meinungen beeinflusst.
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Grace Bishop trägt mit ihren Namen eine große Aufgabe mit sich rum, denn ihre Familie besitzt die mächtigsten Hotels der Welt. Und Grace soll irgendwann in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, obwohl ihr dies ungemein widerstrebt. Grace ist behütet aufgewachsen auf der Upper East Side in Manhattan und hat nur Eliteschulen besucht. Doch nun ist der Moment gekommen, um auszubrechen und seinen eigenen Weg zu gehen, denn eigentlich möchte Grace Sängerin werden. Männern traut Grace schon lange nicht mehr, nachdem ihr Ex Freund Lucas sie betrogen hat. 
Doch dann bahnt sich der Schauspielstudent Logan Cunnigham, Sohn aus reichen Hauses, den Weg in ihr Herz. Eigentlich geht Grace, Logan schon lange aus den Weg, doch irgendwann kann sie nicht widerstehen.
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Wie ich erst später erfahren habe, ist dieses Buch der zweite Band einer Reihe. Da mir beim Lesen aber soweit keine Informationen fehlten, gehe ich davon aus das man sie unabhängig voneinander lesen kann.
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Das Cover ist recht schlicht gehalten in Schwarz und Grau Tönen. Man erkennt im Hintergrund die Umrisse eines verliebten Paares. Der Titel ist hingegen des dunklen Hintergrundes in weiß gehalten und sticht ein wenig hervor.
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Die rund 425 Seiten sind unterteilt in mehrere Kapitel, die jeweils aus der Sicht von Grace oder Logan geschrieben sind. Als Leser kann man sich somit gut in die Charaktere hinein fühlen und lernt sie besser kennen. Die Sätze sind kurz und nicht verschachtelt und ermöglichen somit ein schnelles lesen und verstehen des Inhalts. Der Stil der Autorin hat Wiedererkennungswert und ist sehr angenehm, leicht amerikanisch, aber so dass man direkt weiterlesen möchten.
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Wenn man sich in die Geschichte eingefühlt hat und die Zusammenhänge der reichen Familien verstanden hat, ist dem Leser sehr schnell klar, das New York als Setting ein sehr geeigneter Ort ist. Wo sonst als an der Upper East Side und den doch recht teueren Hotels könnte man dies besser wieder spiegeln. Natürlich tauchen auch einige noble Kaufhäuser auf und ein paar Sehenswürdigkeiten von New York. 
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Die beiden Hauptprotagonisten Grace und Logan sind mir recht schnell sympathisch und ich kann mich in sie hineinversetzen. Grace ist ein Mädchen aus guten Hauses, das aber auch den Regeln und Normen der oberen Schicht unterliegt. Denn eigentlich möchte sie Sängerin werden und nicht die Hotels der Familie übernehmen. Trotz gebrochenen Herzens versucht sie ihr Leben durchzuziehen und ihren eigenen Weg zu gehen. Logan hingegen erlebt fast das selbe und hat keine leichte Familienkonstellation, aber alle müssen sich den Normen anpassen. Gerade deshalb passen die beiden recht gut zusammen und können gemeinsam etwas ändern. Leider kann Grace Männern nur schwer vertrauen und Logan ist bisher immer der Draufgänger gewesen, der sich nie festgelegt hat.
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Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und man möchte schnell wissen wie es weitergeht. Das Ende hingegen kam für mich doch recht überraschend, was ich nicht als negativ betrachte, im Gegenteil es war nicht vorhersehbar.
Jedoch fand ich das Ende dann doch etwas zu glatt und perfekt für diese Art der Geschichte, hier hätte man vielleicht eher ein wenig offen lassen können, wie es weitergehen könnte.
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Fazit:
Eine Geschichte die mich gut unterhalten konnte und recht kurzweilig für den Leser ist. Ich würde in jeden Fall gerne den ersten Teil der Reihe lesen, der sich sicherlich um zwei der Nebencharaktere handeln wird.
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4 von 5 Sterne
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Sonntag, 22. Dezember 2019

Fünf Tage mit Dir

Rezension zu "Fünf Tage mit Dir" 

von Laura Newman
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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Laura Newman, für dass Rezensionsexemplar das mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen objektiven Meinung zum gelesenem Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Milla ist Webdesignerin aus Mainz und möchte ihrem Leben eine andere Wendung geben. Da kommt ihr ein Job in einer großen Werbeagentur in Frankreich gerade recht. Doch der Weg zum Vorstellungsgespräch ist schwieriger als erwartet, denn sie verpasst ihren Flug und auch ansonsten geht einiges schief. Kurzentschlossen begibt sie sich auf einen Roadtrip mit Jaro, einen bis dahin für sie völlig fremden Mann. Die beiden reisen gemeinsam quer durch Frankreich um Milla zu ihrem Vorstellungsgespräch zu bringen. Dabei kommen sich Milla und Jaro näher als man ahnen könnte. Doch dann passiert etwas das Milla zeigt wer Jaro wirklich ist und bricht ihre Welt in zwei.
Bekommt Milla den für sie so wichtigen Job?
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Das Cover hat mich direkt sehr überzeugt, durch den doch sehr modernen aber kreativen Stil. Die Schrift ist kursiv und sticht auf den weißen Cover genauso hervor, wie die Abbildung eines Pfirsich der in pink Tönen gehalten wurde. Wenn man das Buch liest, ergibt sowohl der Titel als auch der das Bild ein Sinn und verbindet sich super mit dem Inhalt. Man kann also sagen alles in allen sehr stimmig.
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"Fünf Tage mit Dir" ist das erste Buch von Laura Newman das ich lesen durfte und ihr Stil gefällt mir jetzt schon unglaublich gut. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch beendet und konnte es kaum aus der Hand legen. Die rund 337 Seiten sind in Kapiteln unterteilt, die eine sehr angenehme Länge haben und sich fließend lesen lassen. 
Die Autorin schreibt sehr locker und leicht und es ist herrlich ihren Worten, die teilweise auch wenig Humor haben, zu folgen. Die Dialoge zwischen den Charakteren sind sehr spritzig und unterhaltsam, aber auch die Gedankengänge von Milla konnten mich begeistern.
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Das Setting ist mit Frankreich natürlich traumhaft gewählt und wird mit einigen schönen Details aus den verschiedenen Orten aufgewertet. Dazu kommt das auch kulinarisch einiges geboten wird und auch am Ende des Buches ein Rezept auf den Leser wartet. Genauso stelle ich mir eine Reise durch Frankreich vor und hat mich dazu ermutigt das Land unbedingt mal zu bereisen. 
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Milla und Jaro könnten als erstes nicht unterschiedlicher sein und passen gerade deshalb so gut in dieses Geschichte hinein. Milla ist sehr organisierter Mensch, bei dem immer alles perfekt ablaufen muss. Veränderungen im Ablauf bringen sie durcheinander, nehmen ihr aber auch die Freude am Leben. Karo hingegen möchte das Leben genießen und versucht sich bei dem Roadtrip zu finden, er liebt das Leben und will das tun was er liebt.
Zusammen ergeben sie ein tolles Team, das sich miteinander ein wenig verändert und nach und nach näher kommt.
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Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit einem Roadtrip, der wirklich sehr angenehm gestaltet wurde. Man kann als Leser die Etappen und Städte miterleben. Wobei der Trip mit fünf Tagen begrenzt ist und nicht sonderlich lang ist. 
Milla ist auf den Weg zu einem Vorstellungsgespräch und ahnt nicht das Jaro mehr damit zu tun hat, als sie sich vorstellen kann. Beide entdecken sich auf den Roadtrip ein Stück weit neu und lernen sich besser kennen. Eine Anziehung zwischen den beiden spürt schon relativ früh. 
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Fazit:
Abschließend kann man sagen das mich "Fünf Tage mit Dir" von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugt hat. Ein Buch das mich unglaublich gut unterhalten konnte und mit seinen Setting dafür gesorgt hat, das ich es in kürzester Zeit verschlungen habe.
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5 von 5 Sterne
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Sonntag, 15. Dezember 2019

Träume sind aus Zimt und Zucker

Rezension zu "Träume sind aus Zimt und Zucker"

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Penguin Verlag, für dass Rezensionsexemplar das mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Heidi Swain hat bereits im letzten Jahr ein Buch heraus gebracht mit dem Titel "Frühling im Kirschblütencafe". Dieses Buch baut nicht auf den Vorgänger auf, einige Charaktere werden aber erwähnt genauso wie das Setting. Man muss den Vorgänger nicht zwangsläufig lesen, allerdings versteht man vieles schneller wenn man es getan hat.
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Ruby hat einige Zeit studiert, hat aber nun entschieden ihr Studium eine zeitlang abzubrechen und zu reisen. Aber bevor das Reisen losgehen kann, geht sie für die Vorweihnachtszeit zurück nach Hause, in das kleine besinnliche Wynbrigde. Auf dem Weihnachtsmarkt wird sie für ihre Freundinnen süsse Leckereien und einige selbst gemachte Dinge verkaufen. Beim verkaufen kommt einiges an Weihnachtsstimmung auf und auch einige alte Gefühle werden wieder aufgewärmt.
Denn gerade ihr Ex-Freund Steve betreut den Verkaufsstand neben ihr. Schnell steht fest, die beiden sind nie übereinander hinweg gekommen.
Haben die beiden noch eine Chance?
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Das Cover des Buches ist wie bereits beim Vorgänger ein recht stimmungsvolles Bild, das Weihnachtsstimmung versprüht. Einige weihnachtliche Details sind erkennbar und deuten eine schöne, besinnliche Story an.
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Heidi Swain schreibt in der Ich Form, was den Leser einen guten Einblick in die Sicht von der Hauptprotagonistin Ruby ermöglicht. Die rund 500 Seiten sind unterteilt in mehrere recht kurze Kapitel, die man gut auch zwischendurch lesen kann. Die Sätze sind kurz und einfach gehalten. Ein großer Teil der Kapitel beinhaltet Dialoge zwischen ein oder mehreren Charakteren.
Leider hat das Buch einige Längen, die man eventuell einfach abkürzen könnte. Teilweise habe ich in diesen Momenten quer gelesen, da sonst meine Aufmerksamkeit ganz abgenommen hätte.
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Die Charaktere im Buch sind alle samt gut ausgearbeitet und nett. Die Hauptprotagonisten Ruby und Steve sind beide sehr sympathisch, eventuell wäre es schön gewesen auch ein wenig aus der Sicht von Steve zu erfahren.
Ansonsten gibt es recht viele Dorfbewohner die im Buch erwähnt werden, und gleichzeitig auch eine wichtige Rolle spielen mögen. Beim Lesen fällt es allerdings aber schwer, zwischen den verschieden Namen zu unterscheiden.
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Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit dem kleinen Dörfchen Wynbrigde in dem schon seit geraumer Zeit ein Markt existiert. Doch der Markt scheint in Gefahr und Ruby versucht den Markt durch ihre Ideen zu retten, wodurch sie mit ihrem Vater in den Konflikt gerät.
Neben dieser Handlung wird aber auch die Liebesgeschichte und das verfrühte Ende von Steve und Ruby thematisiert. Beide Themen laufen in einander über und sind teilweise ein wenig zu komplex für die Story. 
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Beim Lesen kommt man in weihnachtliche Stimmung durch die vielen Details wie den Weihnachtsmarkt, Plätzchen backen, schöne Geschenke, besinnliche Aktionen und vieles mehr.
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Fazit:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, konnte mich aber nicht richtig in die Geschichte einfühlen, da mir alles ein wenig zu komplex und durcheinander erschienen ist. Beim Lesen kam man leicht durcheinander und hat deshalb einiges übersprungen.
An sich kann das Buch weihnachtliche Stimmung versprühen und sicherlich auch einige nette Lesestunden.
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3 von 5 Sternen
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Sonntag, 8. Dezember 2019

Die Zeit der Weihnachtsschwestern

Rezension zu "Die Weihnachtsschwestern" 

von Sarah Morgan

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag und an Harper Collins.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch.
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Suzanne ist wahnsinnig begeistert als ihre Töchter sich alle für Weihnachten anmelden, in das schöne verschneite Schottland zu kommen. Denn die Tatsache das alle drei Schwester unter einer Tanne feiern, ist nicht immer so gewesen. Post, Hannah und Beth, könnten nicht unterschiedlicher sein, aber nun soll es das perfekte Weihnachtsfest geben. Leider liegt Suzanne mit einer Grippe flach und somit müssen ihre Töchter einige Aufgaben für ihre Mutter erledigen, wobei sie sich näher kommen und die ein oder andere Erinnerung aus der Vergangenheit an die Wirklichkeit gelangt.
Wird es das perfekte Weihnachtsfest ?
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Das Cover des Buches passt sich super an die anderen Cover der Autorin an, die bereits einige Weihnachtsbücher herausgebracht hat. Man sieht die drei Schwestern durch den Schnee laufen, durch eine wunderschöne Landschaft, voller Tannenbäume. Lichterketten am oberen Ende des Covers verbreiten ein wenig weihnachtliche Atmosphäre. 
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Als Setting wählt die Autorin das wunderschöne und verschneite Schottland, und hierzu noch einen kleinen Ort in dem sich jeder zu kennen scheint. Die Berge spielen in der Geschichte eine entscheidende Rolle. Die Beschreibungen sind sehr bildlich und man kann sich gut in die Landschaft und die Menschen vorstellen.
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Die rund 400 Seiten des Buches sind unterteilt in mehrere Kapitel, die jeweils aus der Perspektive von den drei Schwestern sprechen. Allerdings schreibt die Autorin in der Erzählerperspektive, die hier aber sehr angebracht ist. Man kann den Worten der Autorin Sarah Morgan sehr gut folgen und kann somit das Buch fließend zu Ende lesen.
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Die Protagonisten der Geschichte sind alle samt sehr interessant und könnten nicht verschiedener sein. Die Autorin beschreibt alle Personen sehr genau, so dass man sich ein komplettes Bild von ihnen machen kann. Alle Personen sind auf ihre Art sympathisch und trotz einiger Schwierigkeiten, kann man sich gut mit ihnen auseinandersetzen.
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Wer mit dem Buch "Die Zeit der Weihnachtsschwestern" erwartet man sich eine typische Weihnachtsgeschichte, hier bekommt man aber viel mehr. Denn eigentlich geht es in der Geschichte eher um die Vergangenheit der Schwestern, die als Kinder eine schwere Zeit durchmachen mussten. Beim erzählen baut sich einiges an Spannung beim Leser auf, da die Wahrheit über die Schwestern erst nach und nach aufgedeckt wird.
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Fazit:
Ein schönes Buch, das mit einer gewissen Spannung und viel Schnee und weihnachtlichen Details überzeugen kann. Für mich kein Highlight Buch und sicherlich auch nicht unbedingt ein Weihnachtsbuch, aber ein gutes Buch, das man gerne liest.
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4 von 5 Sterne
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Samstag, 7. Dezember 2019

Ein zauberhafter Winter

Rezension zu "Ein zauberhafter Winter" 

von Clara Christensen

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch.
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Bo lebt in London und arbeitet in einer Agentur, mit ihrem Job geht es leider nicht aufwärts. Noch dazu führt sie eine Affäre mit einem Mitarbeiter, Ben, der alles geheim halten möchte auf der Arbeit. Die beiden sehen sich sporadisch und lernen sich nur langsam besser kennen. Dann passiert das was womit Bo nicht gerechnet hat, sie wird gekündigt, wegen einer Umstrukturierung.
Was soll Bo nun tun? Wie geht ihr Leben weiter ? Und was wird aus Ben und ihr?
Kurzentschlossen macht sie sich auf den Weg nach Dänemark in das Sommerhaus ihrer besten Freundin. Dort trifft sie auf den Schriftsteller Simon, die Künstlerin Florence und den attraktiven Koch Emil, der ihr Herz höher schlagen lässt. 
Emil bringt den drei Freunden, das Lebensgefühl der Dänen ein wenig näher und sie zelebrieren ihre Zeit mit Spieleabenden, Kochen, Spaziergängen uvm.
Zurück in London geht Bo ihren Weg und schlägt beruflich eine neue Richtung ein.
Doch wie wird es mit Emil weitergehen? Haben die beiden eine Chance?
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Das Cover des Buches ist wunderschön winterlich gehalten und hat etwas dänisches an sich. Man erkennt ein verliebtes Pärchen im Schnee, mitten in einer wunderschönen Landschaft. Der Titel des Buches ist in Rot gehalten und sticht daher schön aus dem Schnee hervor. Glitzrige Schneeflocken geben dem Cover den besonderen winterlichen Charme. Das Cover ist sehr harmonisch und lädt zum Lesen ein.
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Clara Christensen unterteilt ihr Buch in drei Teile, die jeweils an verschiedenen Orten spielen. Der erste und der letzte Teil spielen in London und der zweite in Dänemark. Jeder Teil umfasst ca. 110 Seiten und ist nocheinmal unterteilt in Kapiteln mit einer angenehmen Länge.
Geschrieben wurde aus der Erzählerperspektive, hier schweift die Autorin leider oftmals ein wenig aus und beschreibt einige eher unwichtige Dinge recht ausführlich. 
An sich kann man der Autorin aber gut folgen und das Buch recht gut zu Ende lesen.
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Die Hauptprotagonistin Bo ist eine recht unsichere Person, die mit ihrem Leben nicht zurecht kommt. Leider kann man sich kaum in sie hineinversetzen, da sie die meiste Zeit recht naiv und passiv rüber kommt. Gerade die Situation mit ihrer "Affäre" fand ich persönlich aufsetzt und unpassend. Hier wäre einfach eine Entwicklung von Bo sehr hilfreich gewesen, diese zeigt sich aber erst auf den letzten 50 Seiten, für meinen Geschmack leider zu spät. 
Emil hingegen fand ich zwar sehr sympathisch, aber er wurde nur angekratzt und man lernt ihn nicht richtig kennen. Ben hingegen kann man schon recht bald ablesen, welche Meinung er hat und das er nicht so sympathischer Zeitgenosse ist. 
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Das Setting könnte mit Dänemark und London wirklich nicht schöner sein, kommt leider auch hier etwas zu kurz. Dänemark nimmt nur 100 Seiten ein, obwohl es der Hauptteil des Buches sein soll und eine sehr wichtige Rolle hat. Hier hätte die Autorin gut und gerne noch einiges rausholen können.
Leider konnten mich der erste und der letzte Teil des Buches nicht überzeugen, die Geschichte plätschert nur so dahin und kann mich nicht mitnehmen. Der Mittelteil wirkt etwas stärker und unterhaltsamer, da hier andere Personen und die eigentliche Geschichte zur Sprache kommen.
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Inhaltlich habe ich eine warme, romantische Wintergeschichte erwartet, die ein wenig das "Hygge" der Dänen aufgreift. Jedoch wird der Winter nicht wirklich greifbar, und das finde ich sehr schade. Die Geschichte hätte genauso gut auch im Herbst oder Frühling spielen können. Es gibt zwar das ein oder andere Mal Schnee, aber es kommt keine richtige Stimmung auf.
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Das Ende der Geschichte ist offen und man weiß nicht recht in welche Richtung sich die Geschichte und die Liebe zwischen den Protagonisten entfaltet. Ich hätte mir ein wenig mehr gewünscht um so das
"Hygge" Gefühl weiter zu entfalten.
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Fazit:
Leider konnte mich das Buch nicht erreichen, somit kann ich nur wenige Sterne vergeben. An sich hätte man aus der Geschichte mehr herausholen können.
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3 von 5 Sterne
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Samstag, 23. November 2019

Winterzauber auf Gracewood Hall

Rezension zu "Winterzauber auf Gracewood Hall" 

von Sandra Rehle

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*Werbung- unbezahlt
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Vielen Dank an die Autorin Sandra Rehle, für dass Rezensionsexemplar das sie mir zur Verfügung gestellt hat.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch, und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Liz Sommer ist Lifestylebloggerin aus Deutschland und nimmt ihren Beruf sehr ernst. Ihr Blog wird von vielen Lesern geschätzt und sehr oft aufgerufen. Zu Weihnachten bekommt sie eine Einladung in das Herrenhaus der Familie Bedford, nach Gracewood Hall. Liz überlegt nicht lange und macht sich auf den Weg nach Gracewood Hall. Auf den wunderschönen Anwesen, soll es in Zukunft romantische Hochzeiten geben. Liz verliebt sich schnell in die Umgebung, das Haus und die nette Familie. 
Aber besonders schließt sie Maxwell Thomas ins Herz, ein Freund der Familie, der Weihnachten immer eine schwere Zeit durchlebt. Beide wollen von Liebe erstmal nichts wissen, aber das Herz spricht eine andere Sprache.
Haben die beide eine wirkliche Chance für die Liebe?
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Das Cover des Buches ist wunderschön winterlich und hat aber auch etwas geheimnisvolles an sich.
Sandra Rehle hat warme und gemütliche Farben ausgewählt, was ich sehr ansprechend finde. Vorne sieht man ein verliebtes Pärchen im Schnee, somit konnte ich mir schon ein Bild von den Protagonisten machen. Im Hintergrund erkennt man das herrschaftliche Anwesen der Familie Bedford. 
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Sandra Rehle schreibt in der Erzählerform, dabei taucht sie in die Sicht mehrerer Person ein. Die Erzählerwechsel werden durch Abschnitte unterteilt und werden somit übersichtlich für den Leser. Auf den rund 250 Seiten lernt man neben den Hauptprotagonisten Maxwell und Liz, noch einige andere Charaktere kennen. Die Familie Bedford ist sehr groß und beim Lesen bekommt man die Chance, den ein oder anderen sporadisch kennen zulernen.
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Gracewood Hall ist als Settimg ein wunderschöner Ort, und wirkt sehr besinnlich und ruhig. Genauso wie die Kleinstadt ganz in der Nähe, die ich sehr angenehm und gemütlich finde, gerade rund um die Weihnachtszeit. Die Autorin umschreibt das Buch auf eine sehr warme und detaillierte Art und Weise, so dass ich schnell ein genaues Bild vor Augen hatte.
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Die Hauptprotagonisten Maxwell und Liz waren mir recht schnell sympathisch. Liz ist eine sehr offene und lebensfrohe Frau, mit einer sehr positiven und motivierten Ausstrahlung. Maxwell hingegen trägt ein Geheimnis mit sich herum und wirkt dadurch etwas verschlossen und traurig. Die beide Rollen ergänzen sich gut und finden sich daher auch gegenseitig recht schnell sympathisch.
Auch die anderen Familienmitglieder der Redfords sind alle auf ihre Art sehr nett und heitern so manche Szene auf.
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Inhaltlich erwartet den Leser eine romantische Geschichte, über zwei Personen die sich langsam näher kommen. Aber im Hintergrund steht noch die Vergangenheit von Maxwell, der leider ein trauriges Schicksal erleiden musste. Mit Hilfe von Liz kann er wieder nach vorne schauen und an die Liebe glauben. 
Sandra Rehle schreibt sehr modern und bindet z.B. auch die Medien der heutigen Zeit mit ein. Hiermit bekommt der Leser einen kleinen Einblick in die Welt und die Arbeit eines Bloggers. Mir hat diese Tatsache sehr gut gefallen, da es aufzeigt wie viel Arbeit hinter dem Bloggen steht, was man einen Leser vielleicht nicht klar ist.
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Die Geschichte spielt rund um die Weihnachtszeit, und startet am 22.12. somit ist die Story sehr kurzweilig, was mir in diesem Fall sehr gut gefallen hat. 
Man spürt beim Lesen eine weihnachtliche Stimmung, die sehr angenehm ist. Die vielen Details, die Sandra Ehle einbaut, sind alle sehr gut gewählt, wie z.B. leckere Plätzchen, Weihnachtsdekoration und viele weitere liebevolle Dinge.
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Fazit:
Mir hat die Geschichte und die Welt rund um Gracewood Hall sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich etwas Probleme mich auf den Erzählerstil einzulassen, da diese recht viele Personen beinhaltet. Ich favorisiere meist eher die Ich-Perspektive, die gerne auch zwischen den Personen wechseln kann.
Aber nach einigen Kapiteln konnte ich mich gut daran gewöhnen.
Sandra Rehle hat mit "Winterzauber auf Gracewood Hall" eine sehr angenehme, kurzweilige Geschichte erschaffen, die mich gut unterhalten konnte.
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4 von 5 Sterne
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Donnerstag, 21. November 2019

Winterwunder für die Liebe

Rezension zu "Winterwunder für die Liebe" 

von Natalie Cox

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Penguin Verlag, für dass Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch.
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Charlie lebt in London hat einen Job der sie nicht ganz glücklich macht, ihr Freund hat sie verlassen und ihre Wohnung liegt in Trümmern. Ihr bleibt nichts anders übrig als Weihnachten auf dem Land bei ihrer Cousine zu verbringen. Sie führt eine Hundepension in ihrem kleinen und alten Cottage. Wäre da nicht das Problem, dass Charlie Hunde nicht umbedingt sonderlich mag und Weihnachten eher als Grinch verbringt.
Unerwartet muss ihre Cousine für einige Zeit abreisen und Charlie muss sich um die Vierbeiner kümmern. Statt gemütlich die Weihnachtstage vor dem Fernseher zu verbringen und leckere Dinge zu essen, werden die Tage für sie zu einer Herausforderung. Und dann gibt es da noch den charmanten Tierarzt Cal.
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Das Cover des Buches ist sehr winterlich und verspricht eine schöne romantische Geschichte, die natürlich auch begleitet wird von Hunden, wie unschwer zu erkennen ist.
Der Schnee und die Farbwahl sind sehr treffend und laden den Leser ein sich verzaubern zu lassen.
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Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und somit sehr einladend. Charlie hat viel Humor, so dass man schon so manches Mal schmunzeln muss. Leider lernt man sie Anfangs nur sehr oberflächlich kennen, was ich sehr schade finde. Sie wird als Protagonistin nicht sehr sympathisch beschrieben, obwohl das scheinbar doch mehr der Fall ist als man ahnen könnte. 
Sie zeichnet sich anfangs nicht alles Hundeliebhaber aus, was mir anfangs nicht so zugesagt hat. Mit der Zeit wurde aber die Absicht der Autorin sichtbar und auch die Entwicklung von Claire.
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Wer Hunde liebt wird an diesem Buch sicherlich seine Freude haben, denn die lieben Vierbeiner stehen in der Geschichte ganz weit oben. Es werden nicht nur verschiedene Rassen und ihre Eigenart beschrieben, sondern auch sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften. Jeder Hund hat auf seine Art Charme und macht die Geschichte zu etwas besonderen. Neben einem Schlittenrennen, Einläufen für Hunde, eine Geburt, kommt der Leser oft zum Schmunzeln und schließt die Vierbeiner in sein Herz.
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Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt und findet sich auf einer Länge von rund 400 Seiten wieder. Der Schreibstil von Nathalie Cox ist fließend lesbar, durch die recht einfache Sprache.
Leider werden die Männer in der Geschichte recht oberflächlich beschrieben und bekommen nur fadenscheinige Charaktereigenschaften zugeteilt. Auch beim näher betrachten wird man nicht schlauer aus ihnen. 
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Toll, finde ich die Entwicklung von Charlie die sich nach und nach immer mehr zu einem netten Menschen entwickelt und auch die Hunde in ihr Herz schließt. 
Auf das versprochene Winter/Weihnachtswunder habe ich leider lange gewartet und meine Erwartungen wurde nicht erfüllt. Die Basis der Geschichte wäre perfekt gewesen für ein weihnachtliches Gesehen am Ende, aber das kommt viel zu kurz und wird auch nur angedeutet. 
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Fazit:
Es fällt mir schwer das Buch zu bewerten, weil es einerseits eine tolle Basis hat, durch die vielen entzückenden Vierbeiner, die ich sehr mochte. Anderseits wurde ich nicht schlau aus den Charakteren und ihren Gedanken und auch der Klappentext wird der Geschichte nicht gerecht.
Leider konnte das Buch nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, obwohl es evtl. machbar gewesen wäre.
Nach Anbetracht der verschiedenen Punkte werde ich das Buch mit 3,5 von 5 Sternen bewerten.
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Samstag, 16. November 2019

Nordlicht Liebe

Rezension zu "Nordlicht Liebe" 

von Karin Lindberg

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg, für das Rezensionsexemplar das mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Alexandra Schäfer stammt aus einer bekannten Familie die in Hamburg lebt. Für ihre Eltern ist sie das schwarze Schaf in der Familie und genau das macht es ihr sehr schwer im Leben. Genau bei der Hochzeit ihrer Schwester passiert etwas, dass die Presse auf sie aufmerksam macht. Um den ganzen Trubel zu entfliehen, reist sie Hals über Kopf nach Island um dort eine alte Studienkollegin zu besuchen. Leider ist ihre Freundin gerade im Urlaub und somit springt ihr Bruder Andres ein, um Alex die Insel zu zeigen. Andres ist nicht sehr begeistert, dass er Zeit mit der Freundin ihrer Schwester verbringen muss. Andres hat gerade eine schwere Zeit hinter sich und möchte nur ungern Zeit mit Frauen verbringen. Dann steht Alex plötzlich ohne Geld da und ist auf Andres Hilfe angewiesen. Er nimmt sie bei sich auf und langsam kommen sich die beiden näher. Doch beide suchen eigentlich keine Beziehung, sondern eigentlich erstmal sich selbst.
Haben die beiden eine Chance?
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Das Cover des Buches ist sehr stimmungsvoll und aussagekräftig. Als Leser bestaunt man immer wieder die wunderschönen Farben, die Karin Lindberg gewählt hat. Die Covergestaltung passt sich gut an Island mit seiner tollen verschneiten Landschaft und den Nordlichtern an. Kleine weihnachtliche Details tauchen hier auch auf und passen gut zum Titel des Buches.
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Karin Lindberg hat mit Island ein wunderschönes Setting ausgewählt, dass man nicht ganz so oft findet. Genau dieses Setting macht die Geschichte zu etwas besonderen. Viele Details über die wunderschöne Landschaft fließen immer wieder mit ein und man kann sich ein sehr gutes Bild von diesem Land machen. Die Krönung stellen für mich die sehr eindrucksvollen Nordlichter dar, die sehr bildlich beschrieben werden. Nach dem Lesen hatte man das Gefühl als wäre man dabei gewesen, und Island steigert auf meiner Liste ganz weit nach oben.
Toll findet ich auch, dass die Autorin einige isländische Worte oder Sätze miteinbaut, so wirkt alles sehr real, aber trotzdem verständlich und nachvollziehbar.
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Die Autorin unterteilt das Buch in mehrere Kapitel, die alle eine sehr angenehme Länge haben.
Der Schreibstil ist sehr leicht und freundlich, die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich schnell einen guten Eindruck verschaffen kann.
Gewechselt wird zwischen der Perspektive von Alex und Andres, was ich persönlich sehr ansprechend finde.
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Die Charaktere die im Buch eine große und wichtige Rolle spielen, waren mir alle recht schnell sympathisch. Alex, die auf der Flucht ist vor ihrer Familie und der Presse, die sich selbst noch nicht gefunden hat und vom Geld ihrer Eltern gelebt hat. Sie betrachtet sich selbst sehr kritisch und das macht sie sehr sympathisch. Andres hingegen ist am Anfang sehr verschlossen, aber auch er wirkt sehr liebenswürdig und man begleitet ihm gern bei seinen Überlegungen. Beide Charaktere ergänzen sich wunderbar und genau das merkt man relativ schnell.
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Die Geschichte rund um Alex und Andres spielt rund um die Weihnachtszeit bis in den Januar hinein. Man lernt beim Lesen einige weihnachtliche Bräuche kennen, unter anderem auch Essensgewohnheiten. Sehr lustig fand ich die Tatsache das die Isländer am Abend des 23. Dezembers angetrunken Weihnachtsgeschenke kaufen. 
Ein wenig konnte mich das Buch in Weihnachtsstimmung versetzen, wobei dies bei diesem Buch garnicht so im Vordergrund steht. Viel mehr erwartet man beim Lesen viele warme Momente, und angenehme Lesestunden, die mir viel Freude gemacht haben.
Ich denke man kann "Nordlicht Liebe" auch gut noch im Januar lesen.
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Natürlich entsteht eine kleine Liebesgeschichte, die wunderschön untermalt wird von der tollen und verschneiten isländischen Landschaft. Am besten hat mir das Ende gefallen, das sehr freundlich war und das Buch abgerundet hat. Hier möchte ich aber nicht zuviel verraten!
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Fazit:
Ich füllt mich mit "Nordlicht Liebe" wunderbar unterhalten und hatte sehr warme und ruhige Lesestunden. Der Schreibstil von Karin Lindberg hat einen Wiedererkennungswert und das gefällt mir immer besonders gut. Wer eine schöne und ruhige Geschichte sucht, ohne viel Aufregung, und wer noch dazu gerne in kalte Länder reist oder Island favorisiert, der wird an "Nordlicht Liebe" sicherlich seine Freude haben.
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin, die sicherlich einen festen Platz auf meiner Leseliste erhält.
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4 von 5 Sterne 
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Alle Jahre Liebe

Rezension zu "Alle Jahre Liebe" 

von Sue Watson

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Heyneverlag für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Chloe ist seit einem Jahr von ihrem Mann Gianni getrennt und kann endlich wieder nach vorne schauen. Doch dann erhält sie einen Anruf von der Managerin ihres Mannes. Denn Gianni hat ein neues Restaurant eröffnet im beschaulichen Appledore. Doch wer Gianni kennt, der weiß das er sehr stur und eigensinnig ist und auch nicht sehr beliebt bei seinen Mitarbeitern. Die Managerin fleht Chloe an nach Appledore zu kommen und Gianni bei seinem Restaurant zu helfen. Lange überlegt Chloe ob sie die Vergangenheit wieder aufdecken möchte. Und sollte dieses zusammentreffen wieder alte Gefühle entfachen?
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Optisch ist das Buch mit seinem recht stimmungsvollen und weihnachtlichen Cover wirklich sehr ansehnlich. Die Farben rot und grün dominieren, zusammen mit ein paar goldenen Akzenten.
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Sue Watson schreibt in Kapiteln, die von der Länge sehr übersichtlich und angenehm sind. Die Autorin schreibt aus der Sicht von Chloe, so dass man viel Eindruck in ihr Gefühlsleben erhalten kann.
Sue Watson schreibt sehr anschaulich und offen, so dass man die 327 Seiten fließend lesen kann. Ab der Hälfte des Buches baut die Autorin einige Wohlfühlmomente mit ein, wie beispielsweise leckere Kochstunden, ein Feuer im Kamin und Schneespaziergänge. 
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Chloe ist eine der wichtigsten Hauptprotagonisten im Buch, zusammen mit ihrem Ex Mann Gianni, der immer wieder auftaucht. Chloe fand ich am Anfang sympathisch und nett, aber das hat sich leider nach 20 Seiten auch wieder etwas gewandelt. Man erfährt zu wenig über sie, sondern viel mehr über ihre vergangene Beziehung und ihren Ex Mann. 
Ihr Ex Mann hingegen ist wirklich sehr unsympathisch und leider überhaupt kein netter Charaktere. Mit ihm konnte ich bis zum Ende nicht warm werden, auch wenn er sich charakterlich ein wenig verändert.  Seine festgefahrene und sehr unfreundliche und aggressive Art und Weise, fand ich sehr unpassend für diese Geschichte.
Die anderen Bewohner aus dem Ort waren alle nett und freundlich und passten gut in die Geschichte. Perfekte Kleinstadtcharaktere, die einer Geschichte das gewisse etwas geben können.
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Inhaltlich beschäftigt sich das Buch sehr intensiv mit der Vergangenheit von Chloe und Gianni, die eine schwere Zeit hinter sich haben. Immer wieder schweifen Chloes Erinnerungen in die vergangene Zeit zurück. Leider sind ihre Erinnerungen alle samt sehr negativ und Gianni wird auch nicht gerade gut dargestellt. Hier hätte ich mir einfach viel mehr neue Momente zwischen den beiden gewünscht, schöne weihnachtliche Situationen und alte Gefühle die neu entfachen.
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Fazit:
Ich bin leider ein wenig enttäuscht von diesem Buch, da ich doch mehr weihnachtliche Atmosphäre erwartet habe. Gegen Ende erhellt sich das ganze Buch ein wenig und eine nette und angenehme Stimmung kam auf, aber leider etwas zu spät. Hier hätte die Autorin ein wenig mehr rausholen können.
Auch Gianni hätte man ein wenig sympathischer und charmanter gestalten können, hier wird er leider sehr schlecht geredet.
Nach dem Lesen war ich sehr unentschlossen, dass Ende des Buches war wirklich sehr nett, aber konnte das Buch für mich nicht mehr retten.
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3 von 5 Sterne
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Donnerstag, 7. November 2019

Wintervanille

Rezension zu "Wintervanille"

 von Manuela Inusa

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Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenem Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Cecilia lebt im wunderschönen kalifornischen Napa Valley und führt dort eine Farm auf der sie Vanille anbaut. Sicherlich ziemlich ungewöhnlich in Kalifornien, die kostbare Vanille anzubauen, aber für Cecilia ist es eine Herzensangelegenheit. Denn schon ihre Mutter liebte die Vanille und ihr Vater baute diese für seine geliebte Frau an. 
Sie verkauft die Vanille sowohl als Gewürz als auch als verarbeitet in Plätzchen und Marmelade.
Zusammen mit ihrer besten Freundin Julia versucht sie das Leben zu genießen und viel gemeinsame zu verbringen. In der Liebe hatte Cece leider nach einer großen Enttäuschung, bisher kein großes Glück.
Richard Banks besitzt ein großes Nobelhotel und sieht durch Zufall Cecil in einem TV Interview über ihre Vanilleplantage. Er verliebt sich quasi direkt in sie und lädt sie zu einem Gewürzseminar an den verschneiten Lake Tahoe ein. Zusammen mit Julia macht sie sich auf den Weg zum Gewürzseminar und zu Richard, der ihr sehr sympathisch ist.
Was werden die beiden Frauen am Lake Tahoe erleben?
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Manuela Inusa hat bereits einige andere Bücher geschrieben und hat unter anderen die sechsteilige Reihe über die Valerie Lane geschrieben.
Wintervanille ist der erste Teil einer dreiteiligen Reihe, die unabhängig voneinander gelesen werden kann. Der zweite und dritte Teil erscheinen jeweils im April und August im nächsten Jahr.
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Das Cover des Buches ist recht winterlich gehalten, mit einem Haus das mitten in einer verschneiten Landschaft steht. Im Vordergrund erkennt man das wichtigste im ganzen Buch, die Vanille. Darüber sieht man den Titel, der sich perfekt an das Bild anpasst.
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Wer bereits ein Buch von Manuela Inusa gelesen hat, wird beim Lesen sofort ihren Stil erkennen. Ihre Wortwahl ist sehr warmherzig und bildlich. Man kann sich ein umfangreiches Bild von der Landschaft und von den Protagonisten machen. In dieser Geschichte legt die Autorin sehr viel wert auf die Freundschaft und die Familie, dies spürt man bei jeden Wort und jeder Geste. 
Beim Lesen fühlt man sich sehr wohl und geborgen und möchte gerne ein Teil der Geschichte sein.
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Das Buch ist unterteilt in Kapiteln die eine sehr angenehme Länge haben. Eher ungewöhnlich ist, dass Manuela Inusa aus der Sicht von mehreren Personen spricht. Man gewöhnt sich aber relativ schnell daran und man weiß direkt welche Person gerade berichtet. Somit hat man auch ein relativ gutes Gesamtbild von der Situation.
Bei Cecilia und Julia kommen immer mal wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit auf, die aber sofort durch ein anderes Schriftbild auffallen. Diese Rückblicke sind wichtig, um den restlichen Verlauf der Geschichte zu verstehen und die Reaktionen der beiden Frauen.
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Die Charaktere sind alle sehr warmherzig, und sympathisch. Besonderes der große Sinn für die Familie und die Freundschaft, gefallen mir unglaublich gut. 
Inhaltlich ist die Geschichte sehr angenehm, man könnte sogar sagen süss. Das Ende ist nahezu perfekt für ein Happy End und hat mir gut gefallen. Man könnte jedoch auch sagen, es ist ein wenig kitschig, aber sehr passend zur Geschichte. 
Die Liebesgeschichte entsteht erst im letzten Teil des Buches, mit einem wie schon oben erwähnt, romantischen Ende. Der Rest ist der Aufbau und der Weg bis sich die beiden Charaktere endlich vereinen können.
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Wie bereits zu erwarten war, spielt die Vanille eine entscheidende Rolle in der Geschichte. Ich hatte sehr oft das Gefühl ich müsste ein Vanilleplätzchen beim Lesen, essen. Um so besser das sich am Ende das Rezept zum nachbacken befindet. Alles in allen eine runde Sache für die Leser des Buches.
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Fazit:
Mir hat das Buch wiedererwartend sehr gut gefallen, und ich war sehr schnell in der Geschichte drin. 
Ein sehr gelungener Start einer Reihe, die gut untermalt wird durch die leckeren Details und die vielen sympathischen Charaktere.
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5 von 5 Sterne
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Freitag, 1. November 2019

Schneeflocken Träume

Rezension zu "Schneeflocken Träume" 

von Debbie Macomber

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung und wurde nicht beeinflusst durch andere.
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Josie Avery ist Köchin und möchte gerne in einem angesagten Nobelrestaurant arbeiten. Den geeigneten Job in Seattle darf Josie in einem halben Jahr antreten. Doch vorher arbeitet sie für sechs Monate in einem kleinen und sehr abgelegenen Ort in Alaska. In einer kleinen Lodge kocht sie für die wenigen Touristen, die während der Saison den Weg nach Pointer finden. 
Vor Ort verleibt sie sich schnell in die wunderschöne Landschaft von Alaska und in die wenigen Dorfbewohner, die schnell zu Freunden werden. Doch ein Mann erobert ihr Herz im Sturm, der hübsche aber recht ruhige Palmer. 
Das halbe Jahr vergeht wie im Flug und Josie muss abreisen, auch wenn es ihr und Palmer nicht leicht fällt. Ist das Leben in Seattle das was sie möchte? Oder kann sie sich vorstellen in Alaska zu leben?
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Das Cover ist typisch für die Autorin und reiht sich ein in ihre bisherigen Bücher. Es ist sehr weihnachtlich, mit schönen Details in rot gestaltet. Wenn man sich das Cover anschaut, fühlt man eine Wärme und Zufriedenheit. Der Titel des Buches passt meiner Meinung nach nicht zum Inhalt des Buches.
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Inhaltlich umfasst das Buch sechzehn Kapitel und einen Epilog. Während der Kapitel wechselt die Autorin zwischen den Protagonisten Palmer und Josie. Das Buch ist mit seinen 269 Seiten recht kurz und kann gut zwischendurch gelesen werden.  Die Autorin schafft es den Leser direkt mit ihrem Stil einzufangen, somit habe ich das Buch in einem Tag gelesen.
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Trotz der Tatsache das man als Leser immer wieder hinter die Gedanken von Josie und Palmer schauen kann, hat man das Gefühl als ob das nicht reicht. Für mich bleiben die Charaktere bis zum Schluss sehr oberflächlich und unklar. 
Josie versucht sich zu finden und gibt dabei Palmer oft die Schuld, dass sie an ihren Weg zweifelt. Das war mir persönlich Anfangs zu viel, und tat mir einfach leid für Palmer. Palmer hingegen ist sehr eifersüchtig, obwohl die beiden augenscheinlich keine Beziehung führen. Er wirkt durch seine Art sehr eigensinnig, kalt und hat starkes Selbstmitleid. Bis zur letzten Seite konnte ich ihn nicht richtig durchschauen und bin nicht mit ihm warm geworden.
Teilweise hatte ich das Gefühl das die Autorin, die Protagonisten ganz anderes beschreiben möchte als es sie es dann letztendlich getan hat.
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Alaska könnte als Setting sicherlich ein wunderschönes Ort sein. Die Autorin umschreibt die Gegend auch sehr schön, aber ich finde es hätte noch ein wenig mehr sein können. Hierbei ist aber zu betrachten, dass die Autorin ihre Geschichte auf nur recht wenigen Seiten abhandelt.
Debbie Macomber beschreibt den Ort als sehr abgelegen und kaum zugänglich für andere. Im Winter fährt keine Fähre zum kleinen Ort, allerdings werden dann wiederum Ausnahmen gemacht. Leider ist bis zum Ende auch nicht klar wie die Bewohner an Lebensmittel gelangen, hier hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.
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Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit einer Liebesgeschichte zwischen Palmer und Josie. Der zarten Liebe fehlt meiner Meinung nach aber ein wenig die Wärme und die Nähe. Die beiden Protagonisten gehen immer nur gemeinsam spazieren und verbringen seltsamer Weise keine Zeit in Räumlichkeiten. 
Natürlich beschäftigt sich die Autorin auch damit, was es sich lohnt für die große Liebe aufzugeben und wie man sich manchmal dafür verändern muss. Hier hat die Autorin gute Arbeit geleistet und konnte mit ihrem Stil überzeugen.
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Wer vermutet das einen die Geschichte in Weihnachtsstimmung versetzt irrt sich leider. Das Buch spielt zwar rund um die Zeit, wird aber kaum thematisiert oder es wird drum herum geredet. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Winterfeeling gewünscht, mit gemütlichen Kaminabenden, heißen Kakao, einen schönen Weihnachtsbaum und weiteren liebevollen Details. Daher fehlt mir auch leider der Zusammenhang zum Titel des Buches.
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Fazit:
Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können, und konnte auch nicht mit den anderen Büchern der Autorin mithalten. Die Geschichte hat bestimmt Potenzial und hätte mit ein paar mehr Seiten und ein wenig mehr Details und Nähe, mehr abliefern können.
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2 von 5 Sterne 
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Mittwoch, 30. Oktober 2019

Convent Garden im Schnee

Rezension zu "Convent Garden im Schnee" 

von Jules Wake

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Droemer Knaur, für dass zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Tilly lebt in London, ist verlobt mit ihrem besten Freund Felix und arbeitet in ihrem Traumjob als Maskenbildnerin, im Londoner Opernhaus. Wie könnte Tilly glücklicher sein, und sich auf ein wunderbares Weihnachtsfest freuen.
Doch dann kommt es Tilly nicht gerade zu gute, dass sie in Computersachen kein Profi ist. Sie öffnet einen Email-Anhang und legt mit einem Virus den Server des Opernhauses lahm. Der neue Chef der IT Marcus Walker, möchte Tilly beibringen wie man mit Computern umgeht. Auch wenn die ganze Sache überhaupt nicht ihr Thema ist, ist es noch dazu sehr langweilig. Allerdings ist Marcus Walker das keinesfalls, denn er löst bei Tilly Gefühle aus die sie schon lange nicht mehr kannte.
Doch der IT Chef scheint ein harter Knochen zu sein, der es Tilly nicht immer so einfach macht.
Dann passiert etwas mit dem keiner gerechnet hat, denn Felix ist nicht der für den ihn Tilly hält. Nun ist es Marcus der Tilly zur Seite steht….
Wer ist Felix wirklich?
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Das Cover ist wirklich ein wunderschön ausgewähltes Bild, das sich perfekt der Geschichte anpasst.
Man sieht den verschneiten Convent Garden, und in der Mitte eine junge Frau mit roten Regenschirm und eine rote Telefonzelle. Der Text ist ebenfalls in Rot gehalten und sticht deshalb sehr hervor.
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London im Schnee ist sicherlich ein wunderschöner Schauplatz für eine romantische Weihnachtsgeschichte. Hier geht es dann nochmal genauer viel um Convent Garden, der sehr nett von der Autorin beschrieben wurde. Immer wieder spazieren die Protagonisten durch die Stadt und Shoppen oder ähnliches. Dabei fühlt man sich durch die Beschreibungen der Autorin so, als wäre man auch dort.
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Sehr gut getroffen finde ich auch, dass die Autorin das Schauspielhaus/Oper als weiteren festen Schauplatz gewählt hat. Als Leser kann man ein wenig hinter die Kulissen schnuppern. Man spürte die Aufregung hinter der Bühne, während und vor einer Show. Genauso konnte man miterleben wie viel Arbeit hinter einer Oper steckt und was daran hängt wenn etwas nicht funktioniert. Ich habe beim Lesen richtig Lust bekommen, mit mal wieder ein Musical oder ein Theaterstück anzuschauen. Ich finde die Idee der Autorin wirklich sehr originell, denn wann kann man als Leser so einen Setting im Buch erwarten?
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Jules Wake schreibt recht flott und hat einen unglaublich guten Humor. Im ersten Kapitel konnte ich mich vor Lachen kaum noch halten. Dieser Humor taucht immer mal wieder im Buch auf, ohne dabei zu aufgesetzt zu wirken. Die Kapitel sind kurz und lassen sich fließend lesen. Der Leser kann sich prima in die Sichtweise von Tilly hineinversetzen und dadurch kann man sie einfach nur mögen.
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Wie gerade schon erwähnt, ist Tilly ein chaotischer, aber sehr liebenswürdiger und sympathisch Charakter. Ich mochte sie ab dem ersten Satz und konnte mich so gut auf sie einlassen. Ihre Kollegen aus dem Opernhaus sind auch alle auf ihre Art sehr interessant und viel auch wirklich sympathisch. Man erfährt über einige ein wenig mehr, weil sie untergeordnet wichtige Rollen spielen. Neben Felix, der mir leider schon ab dem ersten Moment ein wenig komisch erschien, hatte Marcus eine große Rolle. Und Marcus war mir sehr sympathisch, auch wenn er sich Anfangs noch ein wenig verschließt oder sagen wir es mal so, etwas geheimnisvoll und streng erscheint.
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Wenn man das Cover betrachtet und den Klappentext liest, könnte man meinen das Buch ist sehr weihnachtlich gehalten. Die Geschichte spielt in der Zeit vor Weihnachten, und es werden auch einige Weihnachtseinkäufe und Planung getätigt. Allerdings bin ich der Meinung das dies keine so große Rolle einnimmt, sondern eher nebensächlich ist. Viel mehr wird die Geschichte von Tiffy und ihrem Leben aufgearbeitet. Finde ich allerdings überhaupt nicht schlimm, denn so kann man das Buch sowohl vor Weihnachten als auch noch im Januar lesen.
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Am Ende des Buches geschehen plötzlich sehr viele Dinge, die auch spannend sind um zu weiterlesen verleiten. Hier ging es mir dann plötzlich aber dann doch ein wenig zu schnell. Wie ging es zum Beispiel mit einigen wichtigen Charakteren weiter? Hier hätte ich mir ein wenig mehr Aufklärung gewünscht. An sich fand ich das Ende aber wirklich nett und natürlich mit einem romantischen Happy End.
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Fazit:
Ich habe einige schöne Lesestunden mit "Convent Garden im Schnee" verbracht und habe viel gelacht. Es ist ein sehr humorvoller, und kurzweiliger, winterlicher Roman, der sich aber thematischer auch mehr als nur mit Weihnachten beschäftigt.
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4 von 5 Sterne
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Sonntag, 27. Oktober 2019

Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse

Rezension zu "Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse" von Frida Skybäck

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Insel Verlag, der mit dieses Leseexemplar netter Weise zur Verfügung gestellt hat. Über folgenden Link gelangt man auf die Seite des Verlags und erhält weitere Informationen zum Buch.
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Charlotte ist seit kurzer Zeit Witwe und erbt gerade in diesem Moment eine alte Buchhandlung im Herzen von London. Die Buchhandlung gehörte ihrer Tante Sara, der sie nie begegnet ist, aber mit der sie jetzt eine Buchhandlung verbindet, der "Riverside Bookshop". Charlotte hat aber ihr gesamtes Leben und ihre eigene Kosmetikfirma in Schweden. Sie reist nun nach London um dort alles für einen Verkauf zu klären. Doch schnell wird Charlotte klar das hinter der Buchhandlung auch noch einige, motivierte Mitarbeiter, Freunde von Sara und eine kratzbürstige Katze stecken. 
Warum hat ihre Tante, gerade ihr die Buchhandlung vererbt? Welche Geheimnis wird Charlotte auf den Grund gehen?
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Das Cover des Buches ist sehr detailliert gestaltet und man hat das Gefühl man muss es in die Hand nehmen. Man erkennt die kleine, alte Buchhandlung, mit ihren vielen Büchern, der Katze und einigen anderen Details. Der Hintergrund ist rot und sticht daher sehr hervor und strahlt etwas warmes aus.
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Frida Skybäck wählt für ihren Roman als Setting das wunderschöne London aus. In ihren Beschreibungen fühlt man sich der Stadt sehr nah, durch die bildhafte Sprache. Dort eine kleine, alte Buchhandlung zu erschaffen, ist ideal für die Geschichte und die Handlung.
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Neben Charlotte gibt es in der Geschichte noch einige weitere Personen, die alle auf ihre Art besonders sind. Da wären Martinique, Sam und William, die die Buchhandlung mit Leben füllen und es schaffen Charlotte zu zeigen wie besonders diese ist. Auch die Katze von Sara schleicht sich schnell in das Herz von Charlotte. Die Autorin wechselt in ihrer Geschichte immer wieder die Perspektiven, die Wechsel sind teilweise schnell, aber trotzdem gut nachvollziehbar. 
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Die Autorin hat einen sehr ruhigen Stil, das wirkt sich auch auf den Leser aus. Man hat beim Lesen das Gefühl man spürt die Ruhe förmlich und wirkt unbeschwert. Genau dadurch und die vielen liebenswürdigen Charaktere, wird das Buch schnell zu einem "Feelgood" Roman. In der kleinen, alten Buchhandlung fühlt man sich einfach sehr wohl, und kann sich fast bildlich vorstellen wie es dort ausschaut. 
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Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel die eine Überschrift tragen. Die Überschrift tragen das Datum des jeweiligen Tages, so behält der Leser einen Überblick über den Verlauf der Geschichte. Denn Frida Skybäck schreibt nicht nur in der Gegenwart, sondern wandert auch immer mal rund 37 Jahre zurück in die Vergangenheit. In der Vergangenheit erfahren wir gut verteilt etwas über die Geschichte von Sara und ihrer Schwester Kristina, eine Familiengeschichte die eine große Rolle in der Story spielt. Dadurch das immer wieder die Vergangenheit von der Gegenwart unterbrochen wird, entsteht Spannung, die dem Leser zum weiterlesen einlädt.
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Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit einer Familiengeschichte, die einige Geheimnisse verbirgt. Einer Frau die nach dem Tod ihres Mannes, wieder zu sich zurück findet und das mit Hilfe von Freunden, die zur Seite stehen. Das ganze wird auf sehr angenehme Art begleitet von Büchern, von aktueller Literatur bis zu Klassikern.
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Fazit:
"Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse" hat mir sehr angenehme Lesestunden verschafft und hat mich mit einem warmen Gefühl zurück gelassen. Wer sich gerne mit Feelgood Büchern beschäftigt, liest dieses Buch bestimmt gerne.
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5 von 5 Sterne 
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Mein Leben als Sonntagskind

Rezension zu "Mein Leben als Sonntagskind" 

von Judith Visser

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesen Inhalt und wurde nicht beeinflusst durch andere.
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Jasmijn ist anders als andere Kinder und verhält sich nicht so wie die Außenwelt es erwarten würde. Aber muss alles immer so sein wie es die anderen erwarten?
Jasmijn hat keine Freunde, denn die würden mit ihr reden und das ist ihr meist einfach zu viel. Gerne verbringt sie ihre Zeit alleine in ihrem Zimmer, dort gibt es nur sie, ihren Hund Senta und die Musik von Elvis Presley. Doch immer wieder muss Jasmijn ihren Alltag bewältigen und dies erscheint manchmal sehr schwierig.
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Noch ein paar Informationen zum Inhalt, möchte ich allerdings noch hinzutragen.
Jasmijn lernen wir kennen, als sie vier Jahre alt ist. Wir verfolgen ihr Leben auf den über 600 Seiten, bis sie ca. 20 Jahre alt ist. Augenscheinlich ist Jasmijn Autistin, doch dies wurde nicht diagnostiziert. Wir als Leser dürfen die Hauptprotagonistin durch ihr Leben verfolgen und mit erleben wie sie sich in bestimmten Situationen fühlt. Gerade wenn man sich mit dem Thema Autismus bereits auseinander gesetzt hat, kann man hier einen guten Zugang bekommen und kann sich gut hineinfühlen. Auch wenn das Thema recht fremd erscheinen mag, so ist es auch für Fachfremde Menschen sicherlich sehr interessant, mehr über Autismus und seine Symptome zu erfahren.
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Judith Visier ist selbst Asperberger Autistin und hat in ihrem Buch Teile ihres eigenen Lebens und ihrer Empfindungen in ihren Worten verdeutlicht. Man spürt das sich die Autorin hier keine Story ausgedacht hat, viel mehr das es teilweise wirklich autobiografisch erscheint. 
Die rund 600 Seiten, erscheinen auf den ersten Blick für den Leser recht umfangreich zu sein, doch beim Lesen gibt sich dieses Gefühl schnell wieder. Das Buch ist unterteilt in vielen, kurzen Kapiteln, die an Tagebucheinträge errinern, da nur Jasmijn aus ihrer Sicht berichtet. Man fühlt sich ihr recht nah und verbunden, als ob man ganz in ihrer Nähe ist. Die Autorin schreibt dabei so geschickt, das man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die Sätze sind kurz, klar und deutlich und sind komplett wertfrei. 
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In der Geschichte spielen auch einige andere Charaktere eine Rolle, wie die Eltern von Jasmijn, ihr Bruder, einige Klassenkameraden und einige andere Menschen. Aber all dieses Personen tauchen zwar immer wieder auf, spielen aber an sich nur eine untergeordnete Rolle. Denn die wichtigste Person in diesem Buch bleibt bis zur letzten Seite Jasmijn.
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Die Geschichte spielt in den Niederlanden, und daher tauchen auch die ein oder anderen Begrifflichkeiten oder Orte auf, die man damit in Verbindung bringen mag. An sich könnte die Geschichte aber auch in jeder anderen Umgebung spielen. Allerdings umschreibt die Autorin die Umgebung sehr genau, so dass man quasi spürt das es aus ihrer eigenen Erinnerung kommt.
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Fazit:
Für mich ist das Buch einzigartig, anders, besonders und überragend gut! Es ist bewegend und konnte einige Emotionen in mir wecken. 
Ich kann nicht viel mehr dazu sagen als: "Lest dieses Buch und lasst euch entführen in eine andere Welt!"
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5 von 5 Sterne
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Sonntag, 20. Oktober 2019

Fünf Wörter für Glück

Rezension zu "Fünf Wörter für Glück" 

von Ella Dove

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum Inhalt des Buches.
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Heidi ist Anfang dreißig und Single, die Männersuche gestaltet sich sehr schwierig. Auch der Weg auf die Bühne ist nicht leicht, denn Heidi möchte Schauspielerin werden. Doch Heidi gibt die Hoffnung nie auf und versucht voran zu kommen im Leben.
Dann hat sie beim Joggen einen Unfall der alles ändert. Plötzlich ist nichts mehr wie es war und Heidi ist von allen Seiten auf Hilfe angewiesen. Heidi muss für einige Wochen in eine Rehaklinik, dort lernt sie die ältere Dame Maud kennen. Maud hilft Maud nach vorne zu schauen, denn sie ist mehr als optimistisch. Und auch Maues Enkel Jack, hilft Heidi das Leben wieder anders zu betrachten. Denn dank seiner Hilfe erstellt Heidi einen Fünf-Punkte-Plan zum Glück, mit Dinge die Heidi in ihrem neuen Leben erreichen möchte.
Doch kann Heidi diesen Plan umsetzen, der schwieriger scheint als erwartet?
Braucht sie Jack um alles in die Tat umzusetzen?
Und entsteht mehr zwischen den beiden als Freundschaft?
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Das Cover des Buches ist sehr farbenfroh und auffällig gestaltet. Farblich geht es für mich in Richtung Herbst und das gefällt mir sehr gut. Auf dem Bild erkennt man den Schatten einer jungen Frau, die nur ein Bein hat, aber das Leben scheinbar zu lieben scheint, sowie es sein sollte. 
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Das Buch ist unterteilt in drei Teile, die ein wenig den Prozess der Entwicklung der Protagonistin Heidi kennzeichnen soll. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Unfall, der zweite symbolisiert die schwere zeit danach und im dritten Teil erkennt man den Weg zurück ins Leben. Das Buch umfasst knapp 400 Seiten und ist fließend lesbar. Ich konnte es beim Lesen kaum aus der Hand legen, so gut hat es sich weggelesen. Die kurzen aber doch sehr aussagekräftigen Kapitel sind sehr kurzweilig und zu keiner Zeit habe ich mich gelangweilt beim lesen.
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Heidi ist mir auf den ersten Blick sehr sympathisch, durch ihre freundlich Art und ihren Humor. Sie scheint eine starke Frau zu sein, die aber ihren Weg noch nicht gefunden hat, so scheint es vor dem Unfall. Sie wirkt für mich auch noch nach dem Unfall sehr stark, obwohl sie sehr mit ihrem Schicksal hadert. Wir lernen Heidi hauptsächlich durch ihre vielen Gedanken kennen und dadurch hat man auch das Gefühl man kennt sie sehr gut. Man fühlt mit ihr mit, obwohl man vermutlich nicht ansatzweise spüren kann was in ihr vorgehen muss, denn ihr Schicksal ist sehr hart.
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Zu Heidi gesellen sich noch ein paar andere Charaktere, die für dieses Buch sicherlich sehr wichtig sind. Eine wichtige Rolle spielt die alte Dame Maud, die einfach nur liebenswürdig ist und Heidi wieder ihren Mut zurück geben kann. Mauds Enkel Jack ist auch ein sehr vielseitig Charaktere, der eine sehr wichtige Nebenrolle spielt, denn ohne seine Hilfe hätte sich Heidi nicht wieder aufraffen können. Auch  Heidis Familie und ihr bester Freund sind alle auf ihre Art toll, man konnte sich ungefähr vorstellen, was es für eine Familie bedeuten könnte die so ein Schicksalsschlag erleben müssen. Hier wird klar wie toll Heidis Familie ist, denn alle halten zu ihr egal wie schwer es scheinen mag.
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Man spürt beim Lesen recht schnell das die Autorin nicht von irgendeiner Geschichte erzählt, sondern von ihrer eigenen Geschichte. Auch wenn "Fünf Wörter zum Glück" nur ansatzweise der Geschichte von Ella Dove entspricht so ist sie doch eine ganz besonders tiefgründige Geschichte, die den Leser tief berühren kann. 
Das Anpassen und erste Tragen der Prothese und das alltäglich Leben mit einer Behinderung, kann man denk ich nur so beschreiben wenn man es selbst erlebt hat. Man spürt das Herzblut der Autorin und die Gefühle die sie sicherlich selbst erleben musste.
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Generell finde ich wichtig das sich die Autorin mit dem Thema Umgang mit Behinderungen,  und auch mit Diskriminierung beschäftigt. Ich aus meinen beruflichen Leben weiß ich das es nicht so einfach ist, denn bei vielen Menschen ist das Thema noch ein Tabu.  Um wichtiger finde das die Autorin sehr locker darüber redet und sich öffnet.
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Fünf Schritte zum Glück - ist nicht nur der Titel zum Buch sondern auch das Motto in der Geschichte. Wir alle haben Pläne und Ziele im Leben, doch setzen wir diese auch um? Oft erscheinen viele Dinge sehr schwierig, aber Heidi kämpft sich durch die Liste und gewinnt sich selbst zurück. 
Und nicht nur das die Autorin vermittelt den Leser, das man keinen anderen braucht um glücklich zu sein und zu sich selbst zu finden. Denn das alles kann man nur schaffen, wenn man alleine den Weg geht. Eine wunderbare Botschaft, hinter einer traurigen Geschichte, die mit einem Happy End zu Ende geht.
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Fazit:
Es hat mir große Freude gemacht das Buch zu lesen. Beim lesen war ich teilweise sehr gerührt und die Worte von Ella Dove haben mich zum nachdenken gebracht. Ich bin durch die Seiten geflogen und fühlte mich sehr gut unterhalten. Rundherum für mich ein sehr gutes Buch, und mein größter Respekt an die Autorin das sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat.
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5 von 5 Sterne
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Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...