Donnerstag, 28. Dezember 2017

Mission Mistelzweig

Rezension zu "Mission Mistelzweig" von Kathryn Taylor



Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Roman
Seitenzahl: 205 Seiten
Preis: 8,00 €




Lilly ist Eventmanagerin und freut sich darüber das sie für ihre Tante einspringen darf, einen deutschen Weihnachtsmarkt mitten im englischen Lake District zu organisieren. Eine besondere Herausforderung und eine gelungene Abwechslung für die an Liebeskummer leidende Lilly. Sie so einige gute Idee, damit der Weihnachtsmarkt ein Erfolg wird, unteranderen die Wahl zum "Sexiest Santa Claus Alive". Bei den ganzen Vorbereitungen wird sie von dem attraktiven und geheimnisvollen Tom unterstützt. Der ihr Herz schneller schlagen lässt, nicht nur bei den Küssen unterm Mistelzweig. Doch welches Geheimnis versteckt sich hinter Tom und kann sie ihm wirklich ihr Herz schenken?

Das Cover des Buches, spricht einen beim anschauen meiner Meinung nach direkt an. Es ist Silber und glänzt wenn man es hin und her bewegt. Ansonsten ist die Gestaltung eher einfach. Der Titel des Buches wird umrundet von einem Mistelzweig, somit als ergänzend zu betrachten.

Mit seinen knapp 200 Seiten ist das Buch recht kurzweilig, kann jedoch trotzdem mit dem Inhalt mit anderen Büchern mithalten. Die Autorin beschreibt die Geschichte genau und zieht trotzdem in der Handlung schnell voran. Bei manchen Geschichten würde mich das stören, da man wenig Raum hat sich auf die Handlung einzulassen. In diesem Fall, fand ich es allerdings sehr passend, wobei ich am Ende liebend gerne noch weitere 100 Seiten gelesen hätte.

Die Autorin verwendet eine einfache Sprache, die man fliessend herunter lesen kann. In manchen englischen Büchern wird man mit vielen englischen Bezeichnungen überfallen. In der Story um die Eventmangerin hält sich die Autorin dahin gehend zurück, man kann jedoch trotzdem den englischen Stil fühlen.

Das Örtchen Lake District wird sehr detailliert beschrieben, man kann sich richtig vorstellen. Auch die Charaktere sind sehr sympathisch mit Lilly die an Liebeskummer leidet und sich etwas schwertut sich auf den charmanten Tom einzulassen. Tom hingegen ist sehr hilfsbreit und vermittelt etwas geheimnisvolles, womit er Lilly sehr schnell verzaubert.

Meine Meinung:
Eine ganz zauberhafte kleine Geschichte, die unheimlich viel Charme versprüht. Ich konnte mich recht schnell in die Geschichte hinein versetzen und fühlte mit Lilly mit. Die familiäre Atmosphäre und der Charme des kleinen Ortes Lake District, gaben dabei ihr übriges. Man hatte sofort ein Bild eines kleinen, verschneiden Ortes vor Augen, dazu die sehr sympathischen Charaktere, die die Geschichte abrundeten. Natürlich fehlte auch eine Spur Romantik in der Story von Kathryn Taylor nicht, gepaart mit einem schönen Happy End. Für mich das perfekte Weihnachtsbuch mit 5/5 Sternen.




Dienstag, 26. Dezember 2017

Kiss me in New York

Rezension zu "Kiss me in New York" von Catherine Rider




Verlag: ctb-bücher
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 282 Seiten
Preis: 12,99 €





Heiligabend in New York, die Stadt liegt voller Schnee und ein Zauber liegt in der Luft. Charlotte sitzt am Flughafen JFK und kommt leider nicht weg, da ihr Flug wegen der Wetterverhältnisse um einige Stunden verschoben wurde. Wo sie doch so gerne die Stadt in der sie ihren Ex Freund verloren, hinter sich lassen wollte um in ihre Heimat England zurück zukehren. Am Flughafen lernt sie Anthony kennen, der vor den Augen alle von seiner Freundin verlassen wird. Die beiden beschliessen ihren Liebeskummer gemeinsam zuverarbeiten und machen sich auf den Weg nach Manhattan. Begleitet von einem Liebeskummerratgeber.

Als großer New York Fan musste ich bei diesem zauberhaften Cover, natürlich nicht lange überlegen. Man erkennt die Skyline von Manhattan, schön eingebetet in Schnee. Dazu kann man ein junges Liebespaar entdecken- Die Bilder verströmen etwas weihnachtlich/ winterliches, mit einem Hauch von Romantik. Auf den ersten Blick eine kleine, feine Winterromance mitten in der Weltstadt New York.

Die Autorin schreibt abwechselnd in den einzelnen Kaptiteln, aus der Sicht von Charlotte oder Anthony. So dass man eine bessere Sicht, auf die Story rund um die beiden bekommt. Die Sprache ist einfach und gut verständlich, wie man das von einem Jugendbuch erwartet. Ein Spannungsbogen wird in der Handlung eher nicht aufgebaut, da sich dies für die Geschichte auch nicht unbedingt anbietet.

Die Handlung im Buch ist vorhersehbar und daher ist man nicht sonderlich überrascht wenn man die Story um Charlotte und Anthony liest. Die Geschichte ist sehr kurzweilig da das Buch am 24.12. beginnt und endet. Eine Weihnachtliche Stimmung kam in diesem Buch jedoch leider nicht auf, da es nicht den Hauptteil der Story einnimmt. Es erwartet einen eher eine kleine Winterromance, die deutlich vom Schnee unterstrichen wird.

In einem Buch das in der Weltstadt New York spielt, erwartet man das auch die großen bekannten Schauplätze der Stadt erwähnt werden. Man begleitet Charlotte und Anthony auf ihrer Tour durch die Stadt zu Orten wie den Central Park, den Empire State Building oder zum Shoppen ins Macys.

Mein Fazit:
Ich hatte mir von diesem Buch leider viel mehr erhofft und bin daher leider ein wenig enttäuscht. Es entspricht ganz klar dem Klischee eines Jugendbuches, was ich auch sehr nett finde für zwischendurch. Leider konnte mich bereits der Anfang des Buches nicht packen, so dass es für mich bis zur Hälfte sehr schwerfällig zu lesen war. Die beschriebenen Situationen ziehen sich in die Länge und sind leider auch nicht gerade originell verfasst. Die Story ist wie oft in Jugendbücher vorhersehbar, was ich in diesem Fall aber nicht sonderlich schlimm fand.
Ich gebe dem Buch 2/5 Sternen

Sonntag, 17. Dezember 2017

Ivy&Abe

Rezension zu "Ivy&Abe" von Elizabeth Enfield





Verlag: Diana
Genre: Roman
Seitenzahl: 439 Seiten
Preis: 14,99 €
(Rezensionsexemplar)




Ivy und Abe lernen sich kennen und lieben. Immer wieder aufs neue und immer wieder in neuen Lebenssituationen. Leider trennt das Leben sehr oft ihre Wege oder stellt sie vor Herausforderungen.

Das Buch startet mit einem Prolog in dem sich Ivy und Abe mit 71 Jahren zufällig treffen und feststellen, dass sie sich bereits seit ihrer Kindheit kennen. Dann landet man im nächsten Kapitel einige Jahre weiter in der Vergangenheit der beiden. Man könnte meinen man erfährt ob sich Ivy und Abe bereits dort schon einmal getroffen haben, dem ist aber leider nicht so. Das Buch besteht aus Kurzgeschichten über die beiden Protagonisten. In diesen Kurzgeschichten lernen sich die beiden in verschiedenen Lebenssituationen kennen. Und wir erfahren wie sich ihre Liebesgeschichte in dieser Phase hätte entwickeln können. Hätten die beiden eine Chance gehabt?

Das Cover des Buches ist wunderschön, alleine deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen. Zu sehen sind Ivy und Abe als Schatten, nicht zu erkennen ist wie alt die beiden wohl sind. Davor sieht man viele Herzen in schönen Farben die etwas geheimnisvolles vermuten lassen.

Die Kurzgeschichten waren gut formuliert und verständlich verfasst. Dadurch konnte man die Geschichten gut und flüssig lesen. Meist wird aus der Sicht von Ivy geschrieben und somit wissen wir über ihre Denkprozesse einiges. Zudem bestehen die Geschichten aus vielen Dialogen zwischen den beiden oder anderen Personen. Ich persönlich mag Dialoge in Büchern sehr gerne, da man sich damit ein gutes Bild von den Hintergründen machen konnte.

Durch ihren Schreibstil konnte Elizabeth Enfield in den einzelnen Geschichten gut einen Spannungsbogen aufbauen. Man hat quasi mitgefiebert ob sich Ivy und Abe finden und ob ihr Weg diesesmal die richtige Richtung einschlagen kann. Jedoch immer wenn man gerade in eine Geschichte versunken war, endete diese leider und man musste sich wieder auf etwas neues einlassen.

Elizabeth Enfield möchte mit diesem Buch um die beiden Charaktere eine gewisse Sache vermitteln. Oft sagt man sich das man den richtigen Menschen zum falschen Zeitpunkt kennenlernt. Aber wäre es zu einer anderen Zeit besser gewesen? Die Autorin möchte uns damit sagen, dass die Zeit oft überhaupt keine Rolle spielt, da das Leben oft einfache etwas anderes mit einem vorhat. Das Schicksal spielt im Leben auch eine große Rolle und man sollte froh um jede Begegnung sein.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch trotz allen nicht begeistern, da ich etwas ganz anderes erwartet habe. Laut des Klappentextes habe ich eine schöne Liebesgeschichte erwartet die wie ein normaler Roman verfasst ist. Die Kurzgeschichten konnten mich leider nicht richtig mitziehen, bzw. immer wenn ich an diesen Punkt war, war leider das Kapitel zu Ende. Nach ca. 250 Seiten habe ich versucht das Buch nur noch schnell zu beenden, weil ich mich sogar nicht darauf einlassen konnte. Ich finde das Buch hat Potenzial als Roman ohne Kurzgeschichten und mit einigen Änderungen einen besseren Erfolg zu erzielen. Zum Beispiel in dem man in jungen Jahren der beiden begonnen hätte und immer weiter voran geschritten wäre.
Ich kann dem Buch daher nur 2/5 Sternen geben und bin leider sehr enttäuscht.

Vielen Dank an das Blogger Portal, dass mir dieses Buch zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt hat!





Freitag, 8. Dezember 2017

Sternenwinternacht


Rezension zu "Sternenwinternacht" von Karen Swan






Verlag: Goldmann
Genre: Roman
Seitenzahl: 607 Seiten
Preis: 10,00 €
(Rezensionsexemplar)



Meg ist Snowboarderin und lebt in den Rocky Mountains. Dem Leben in der Stadt kann sie nichts abgewinnen und geniesst das ruhige Leben hoch oben über der Stadt. In einer kalten Nacht im März bricht ein Schneesturm über das Gebiet in dem sie lebt. Es kommt zu einer Katastrophe und sie versucht über das Funkgerät Hilfe zu holen. Ihr Funkruf landet bei einem Unbekannten der weit weg zu sein scheint, ihr aber sofort Hilfe in die Berge schickt. Meg kann den Unbekannten nicht vergessen und nimmt einige Zeit danach wieder Kontakt zu Jonas auf. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft über eine große Entfernung.

Dies war bereits das zweite Buch von Karen Swan das ich lesen durfte und wird sicherlich auch nicht das letzte sein. Bereits im Prolog der hier nur ca. 3 Seiten umfasst beginnt man zu überlegen in welche Richtung die ersten Worte der Autorin gehen könnten. Doch bis fast zum Ende des Buches bleibt die Auflösung dessen noch ein Rätsel für die Leser und verbreitet dadurch Spannung. Spannung ist in diesem Fall ein wichtiges Wort, da sonst auf den rund 600 Seiten schnell eine Leseflaute eintreten würde. Dies konnte Karen Swan jedoch umgehen, in dem sie dem Leser immer neue Informationen in kleinen Schüben zu kommen lässt. So das man beim Lesen schnell wissen möchte wie es weiter geht. Die Handlung baut sich quasi Schritt für Schritt auf, mit einem gewissen Spannungsbogen.

Die Wahl der Charakter waren meiner Meinung nach sehr klug gewählt. Die Hauptprotagonistin Meg ist eine sympathische junge Frau, die auf dem ersten Blick zurück gezogen wirkt und einige Geheimnisse vermuten lässt. Auch Jonas der Unbekannte Retter von Meg ist sehr sympathisch und ich hatte direkt ein Bild von einem smarten jungen Mann vor Augen. Die anderen Charaktere möchte ich hier noch nicht weiter erläutern, da es zu viel verraten würde.

In den bisherigen Büchern habe ich immer die Sprache der Autorin favorisiert und das war auch diesmal der Fall. Die Sprache ist leicht und gut verständlich. Meist schreibt die Autorin aus der Sicht der Person Meg, springt aber bei anderen Personen in ihrer Anwesenheit auch kurz auf deren Sichtweise/Denkprozesse. Die sind meist aber nur kurze Momente, danach schwenkt sie wieder zu Meg zurück. In der Geschichte gibt es viele Dialoge, die die Autorin wiedergibt. Dabei wird ein sehr einfacher Schreibstil zu Tage gebracht. Hier war ich nach einer gewissen Zeit ein wenig überrascht, weil sehr oft in einem Satz das Wort "Mann…" auftaucht. Beispiel: "Gemischt. Die kurzen Nächte sind echt brutal, Mann, brutal. So schlimm hätte ich es mir nicht vorgestellt."(Seite 478) Auf manchen Seiten findet man gleich mehrmals Sätze, in denen sich dieses Beispiel wieder spiegelt. Mich persönlich hat es noch einer gewissen Zeit ein wenig gestört. Ich vermute die Autorin wollte hier nur einen bestimmten Charakterzug näher dastellen, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre.
Ansonsten merkt man aber einen sehr überdachten und klaren Schreibstil, der manchmal auch emotional anmutet beispielsweise auf Seite 146 "Oh!Ich bin den verdrießlichen Fesseln der Erde entschlüpft und mit silbrig lachenden Flügeln über den Himmel getanzt…" Hier wird ein Gedicht wiedergegeben, das im Zusammenhang mit der Geschichte doch emotional zu sein scheint.

An manchen Stellen des Buches kommt man ins Nachdenken, weil man eine ganz andere Sichtweise auf bestimmte Sachen bekommt, mit denen man in diesen Buch evtl. nicht gerechnet hat. Es werden Sachen thematisiert die sicherlich sehr wichtig und bewegend sind. Der Leser kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen, wobei manche Stellen auch etwas abstrakt wirken. Aber lohnt sich nicht oft auch, ein wenig zu träumen?

Beim Blick auf das Cover und den Titel des Buches habe ich zunächst mit einem Weihnachtsbuch gerechnet. Nach dem Lesen muss ich dies ein wenig revidieren. Der Beginn und somit auch der wichtigste Teil des Buchs liegt im März und somit auch im Winter. Meiner Meinung nach könnte man das Buch aber auch sehr gut noch im Frühjahr lesen, weil es kein typisches Weihnachtsbuch ist, wie auf der Rückseite versprochen.

Fazit:
Mit hat das Buch gut gefallen, weil ich den Stil der Autorin sehr mag, die am Anfang befürchten 600 Seiten, waren bald kein Problem mehr.  Ich kann das Buch gut weiterempfehlen und wegen einiger Abzüge würde ich dem Buch 4/5 Sternen geben.

Vielen Dank an das Blogger Portal, das mir das Buch zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt hat!

Dienstag, 28. November 2017

Nur noch ein einziges Mal

Rezension zu "Nur noch ein einziges Mal" von Colleen Hoover






Verlag: dtv
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 410 Seiten
Preis: 14,99 €




Klappentext:
"Manchmal sind es die, die man am meisten liebt, die einen am tiefsten verletzten…
Als sie nach Boston zieht, fühlt Lily sich zunächst wie in einem Traum: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle - attraktiv, wohlhabend und bis über beide Ohren in Lily verliebt. Doch dann trifft Lily zufällig Atlas wieder, ihre erste Liebe. Auf einmal zeigt Ryle sich von einer Seite, die sie niemals erahnt hätte…"
Cover:
Die Form des Buches und auch das Cover sind eigentlich typisch für die Bücher von Colleen Hoover. Für mich spiegelt sich dort schon viel von der Geschichte wieder. Wunderschöne Orchideen, die zerstört wurden, für mich zeigt sich da ein Vergleich zu einer zerstörten Liebe, die aber soviel mehr ist.
Der Titel des Buches gefällt mir in der englischen Version jedoch viel besser.
Meine Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer einwandfrei und absolut fesselnd. Die Charaktere sind alle auf ihre Art sehr liebenswert und man fühlt mit ihnen mit.  
Lily ist Anfang 20 als sie Ryle durch Zufall kennenlernt und die beiden sich ineinander verlieben. Nach und nach erfährt Ryle von Lilys Vergangenheit, die geprägt ist durch ihre Familiengeschichte. Lilys Vater hat damals ihre Mutter geschlagen und ihr Verhältnis zu ihm war dadurch nicht das beste. Zu dieser Zeit lernte sie auch Atlas kennen, der ihr in den schwierigen Zeiten immer zur Seite stand. Auch Ryle hat ein Geheimnis aus der Vergangenheit mit in die Beziehung gebracht. Bald wird klar, das die Vergangenheit auch viel Raum in der Zukunft einnimmt. Hat ihre Liebe eine Chance?
Das Buch habe ich bereits vor einigen Tagen beendet, brauchte aber eine Weile um den Inhalt zu verarbeiten. Colleen Hoover thematisiert in ihrem Buch ein sehr wichtiges Thema nämlich die Häusliche Gewalt. Sie schafft es mit ihren Worten das man sich in Lily sowie in Ryle hinein versetzen und mitfühlen kann. Es gab viele Stellen im Buch in denen mir die Tränen kamen und ich wirklich schlucken musste, allerdings auch direkt weiter lesen wollte. Man merkt gerade nach dem Nachwort der Autorin das viel Herzblut mit in der Geschichte steckt.
Ein wirklich tolles Buch, das jeder gelesen haben sollte und bisher das beste Buch von Colleen Hoover ist. 
Zum Abschluss ein Zitat aus dem Buch"Hier hört es auf, mit dir und mit mir. Mit uns endet es."

Sonntag, 19. November 2017

Der Weihnachtswald

Rezension zu "Der Weihnachts-Wald Ein Wintermärchen" von Angelika Schwarzhuber






Verlag: Blanvalet
Genre:  Roman
Rezensionsexemplar





Klappentext:
"Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das staatliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus Trift sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit…"
Cover:
Das Cover ist auf dem ersten Blick schon sehr winterlich und harmonisch. Man sieht eine Frau auf ein großes Anwesen zu gehen. Das Anwesen liegt in einem winterlichen Wald und alles liegt voller Schnee. Schön finde ich auch das der Titel des Buches in goldener Schrift gehalten ist.
Meine Meinung:
Erstmal vielen Dank an Lovelybooks und blanvalet das ich an einer Leserunde teilnehmen durfte und mir dieses Buch zur Verfügung gestellt wurde.
Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil das man sich recht schnell in die Geschichte rund um Anna und ihre Enkeltochter Eva einfinden kann.
Aber was ich sagen kann ist das Anna eine nette alte Dame alleine auf ihrem großen Anwesen im Wald lebt. Ihre Enkeltochter Eva hat sie damals nach dem Tod ihrer Eltern bei sich aufgenommen und groß gezogen. Inzwischen ist Eva Anwältin und lebt in der Großstadt und ist dort eher ein Workaholic. Jedes Jahr an Weihnachten kommt Eva nach Hause um ihre Oma zu besuchen. Was ihr leider nicht passt ist, das Anna immer zu Weihnachten ein Waisenkind einlädt. Eva distanziert sich immer sehr den Kindern gegenüber und geht auf Abstand. Im Haus trifft sie auch ihren alten Jugendfreund Phillip wieder. Die kleine Antonie die dieses Jahr bei Anna Weihnachten feiert, fühlt sich von Eva schlecht behandelt und läuft weg. Eva und Phillip machen sich auf die Sache nach der kleinen. Als sie Antonie finden, geraden sie in einen Schneesturm und hier beginnt eine kleine Zeitreise. An dieser Stelle möchte ich aber nicht mehr verraten.
Die Charaktere in der Geschichte sind alle sehr detailliert beschrieben wurden, so dass man sich ein gutes Bild von Anna und Eva machen konnte. Eva wirkt zunächst etwas distanziert und auch nicht gerade sympathisch, aber man ahnt recht schnell das sie eine harte Schale aber einen weichen Kern hat.  Alle anderen Charaktere wirken sympathisch und freundlich. Im Laufe der Geschichte lernt man noch andere Familienmitglieder kennen. So dass man sagen kann, dass es eine schöne Familiengeschichte ist die rund um die Weihnachtszeit spielt, aber auch noch gut im Januar lesbar ist. Wie auf dem Cover erwähnt handelt es sich um ein Wintermärchen, dass ich nur so bestätigen kann.
Eine schöne, spannende Winter/Weihnachtsgeschichte die man gut in der kalten Jahreszeit lesen kann. In vielen Teilen des Buches rätselt man ein wenig mit, in welche Richtung die Geschichte weiter verlaufen könnte und ob die Zeitreise wirklich passiert.
Ich empfehle die Geschichte gerne weiter und würde auch wieder ein Buch der Autorin lesen.

Dienstag, 14. November 2017

Sieben Tage voller Wunder



Rezension zu "Sieben Tage voller Wunder" von Dani Atkins





Verlag: Knaur
Genre:  Roman
Seitenzahl: 233 Seiten
Preis: 9,99€

Klappentext:
"Der Moment, in dem du den Menschen triffst, auf den dein Herz gewartet hat.
Als Hannah herausfindet, dass ihr Freund William sie betrogen hat, reist sie zu ihrer Schwester nach Kanada. Dort will sie sich über ihre Beziehung klarwerden. Doch als sie nach fünf Wochen wieder zum Flughafen führt, ist sie mit ihrem Gefühlschaos keinen Schritt weiter. Soll sie Schluss machen oder ihrer Beziehung noch eine Chance geben? Während sie auf den Flug zurück nach England wartet, fällt ihr ein Mann auf, dessen grüne Augen sie sofort in ihren Bann ziehen. Als sie das Flugzeug besteigt, ist Hannah fast ein bisschen enttäuscht, dass sie kein einziges Wort mit Freunden gewechselt hat. Da ahnt sie noch nicht, dass das Schicksal sie schon bald unter dramatischen Umständen wieder zusammenführen wird…"
Cover:
Schon im Laden sprach mich dieses Cover sehr an. Eigentlich ist es sehr simple und es gibt sicherlich ausgefallenere Cover als dieses. Auf dem Cover sieht man Hannah die scheinbar auf Wolken zu laufen scheint. In der Ferne erkennt man einen Mann der aber in den Wolken zu verschwinden scheint. Der Titel des Buches ist zusammen mit Blau ein wunderschöner Kontrast, der einen zum Träumen einlädt.
Meine Meinung:
Fünf Wochen verbringt Hannah in Kanada bei ihrer Schwester um sich über ihre Beziehung bewusst zu werden. Denn ihr Freund William hat sie betrogen und somit ist ihr Vertrauen zerstört. Als sie ihren Rückflug antreten will, lernt sie am Flughafen einen netten Mann namens Logan kenne. Der Rückflug wird leider als andere als angenehm, denn das Flugzeug gerät in einen Schneesturm und stürzt ab. Hannah und Logan und überleben und hier beginnt die Geschichte um Hannah und sieben Tage voller Wunder. Schon auf den ersten 70 Seiten wird es wahnsinnig spannend, so dass ich das Buch kaum aus dem Händen legen konnte und somit in nur einem Tag beendet habe. Dani Atkins schreibt locker, leicht und mitreißend. Die Charaktere Hannah und Logan sind unglaublich sympathisch und man kann sich die Handlung sehr gut vorstellen. Durch die genauen Beschreibungen der Autorin hatte während der 233 Seiten ein detailliertes Bild der Charaktere sowie der Umgebung vor Augen.
Ein Flugzeugabsturz ist zum Glück eher selten, daher besteht nicht unbedingt ein direkter Lebenszusammenhang, jedoch kann man trotzdem sofort mitfühlen. Die Handlung erscheint zunächst komplett logisch und vorhersehbar, hält jedoch trotzdem Überraschungen bereit.
Das Buch von Dani Atkins ist bis jetzt mein Jahresfavorit und ich werde es sicherlich in ein paar Jahren noch mal lesen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Ich gebe dem Buch ***** von ***** Sternen.

Sonntag, 5. November 2017

Wovon sie träumten

Rezension "Wovon sie träumten" von Fiona Davis






Verlag: Goldmann
Genre:  Roman
Seitenzahl: 443 Seiten
Preis: 10,00 €



Klappentext:
"Das Barbizon in New York: Rose ist erst vor Kurzem in das elegante Apartmenthaus eingezogen. Im Lift trifft sie auf eine ältere Dame, deren ungewöhnliche Erscheinung Rose fasziniert.Vom Portier erfährt sie, dass Darby schon in den 1950ern hier lebte, als das Barbizon ein Wohnheim für junge Frauen war. Noch kann Rose nicht ahnen, wie eng ihr Schicksal mit Darby verknüpft ist. Darby, die nicht nur ihr Gesicht hinter einem Schleier, sondern in ihrem Herzen ein dunkles Geheimnis verbirgt…"
Cover:
Auf dem Cover kann man eine Frau erkennen die an einem Fenster steht und nach draussen schaut. Es lässt vermuten das die Frau in den 50er Jahren gelebt hat. Im Hintergrund kann man die Umrisse von New York erkennen. Zusammen mit dem Titel des Buches kann man erahnen, dass diese Frau ein Geheimnis verbirgt.
Meine Meinung:
Die Autorin Fiona Davis schreibt in ihrem Buch über junge Frauen in New York in der heutigen Zeit sowie in den 50er Jahren.
Rose ist Journalistin und leidet nach einer Trennung an Liebeskummer, ihr Leben scheint Kopf zu stehen. Sie lebt im Barbizon, das in den 50er Jahren ein Hotel für junge Frauen war. Sie begibt sich auf die Suche, nach der wahren Geschichte des Hauses und ihren Bewohnern. Sie lernt die zurückgezogene ältere Dame Darby kennen, die bereits seit den 50er Jahren im Barbizon lebt. Gerne möchte sie ihre Geschichte erfahren, nur dies gestaltet sich nicht so einfach wie erwartet.
Die Autorin wechselt im Buch immer zwischen den Jahren 2016 und 1952, und schafft mit ihrem Schreibstil Interesse für die Geschichte der beiden Frauen. Nach und nach erfährt der Leser mehr über Rose und Darby und was wirklich 1952 im Barbizon passiert ist. In die Handlung werden einige bekannte Orte in New York mit einbezogen, die New York Fans sicherlich gefallen wird.
Eine wirklich schöne, kurzweilige Story, über die Liebe, große Träume und die Wahrheit die das Leben einen manchmal bietet.
Ein empfehlenswertes Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und einen zu einem Kurztrip nach New York und in die 50er Jahre einlädt.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Der kleine Teeladen zum Glück

Rezension "Der kleine Teeladen zum Glück"

von Manuela Inusa



Verlag: Blanvalet
Genre:  Roman
Seitenzahl: 257 Seiten
Preis: 9,99€


Klappentext:
"Willkommen in der Valerie Lane- der romantischsten Straße der Welt!
Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie´s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lärchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lourdes beste Freundinnen, und schmieden einen Plan…"
Cover:
Im Buchladen konnte ich einfach nicht um das Buch herum gehen, da mich das Cover direkt angesprochen hat. Der Titel des Buches besteht aus blauen Buchstaben die wenn man das Buch bewegt glänzen. Der Teeladen ist auf dem Cover abgebildet und man möchte direkt in den Laden hinein gehen und leckeren Tee trinken.
Meine Meinung:
Als großer Teetrinker war es für mich keine Frage, das ich dieses tolle Buch lesen muss. Durch das tolle Bild auf dem Cover hatte ich relativ schnell ein Bild der Valerie Lane vor Augen. Eine schöne, kleine, besinnliche Strasse mit kleinen Geschäften, die einfach einladen dort zu verweilen. Die Protagonisten der Geschichte Laurie, die Besitzerin des Teeladens und ihr Teelieferant Barry, waren mir nach nur wenigen Minuten direkt sehr sympathisch. Man konnte sich super in beide Seiten hineinversetzen und wollte wissen wie ihre kleine Liebesgeschichte weiter geht. Begleitet wird die Geschichte der beiden durch Lauries Freundinnen, die auch alle Geschäfte in der Valerie Lane haben. Freundschaft spiegelt sich durch die ganzen 257 Seiten, da die Freundinnen Laurie immer wieder unterstützen. Man spürt in der Geschichte eine richtige Harmonie und fühlt sich geborgen in dieser beschaulichen Strassen mit den liebevollen Menschen.
Natürlich kommt auch der Tee in diesem Buch nicht zu kurz. Während des Lesens habe ich mir den ein oder anderen Tee gekocht, da mir Manuela Inusa richtig Lust auf leckere Teesorten gemacht hat. Am Ende des Buches findet man auch leckere Rezepte für Tee, der im Buch von Laurie serviert wird.
Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil eine gewisse Harmonie, und Ruhe zu vermitteln. Im Februar erscheint Teil 2 der Reihe und ich freue mich bereits jetzt aufs Lesen.

Montag, 30. Oktober 2017

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen!








Bücher waren für mich schon immer etwas besonderes, dies begann schon in der Grundschulzeit. Mein Bücherregal war immer prall gefüllt und das hat sich bis heute nicht geändert. Was liegt da näher als meine Rezensionen und Buchempfehlungen hier mit anderen begeisterden Lesern zu teilen? Auf Instagram habe ich vor kurzen neben einer privaten Seite auch ein Bücherprofil angelegt, dieses werde ich sicherlich auch noch hier verlinken. Dort teile ich bereits meine Leseerfahrungen und es macht mir große Freude. Nach und nach werde ich diese Seite also auch mit Worten und tollen Büchern füllen. 

Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...