Sonntag, 26. Mai 2019

Der Wind nimmt uns mit

Rezension zu "Der Wind nimmt uns mit" 

von Katharina Herzog


Werbung - unbezahlt
….
Vielen Dank an Rowohlt Polaris, für das Rezensionsexemplar, das mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde.
….
Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenem Buch, ist nicht beeinflusst durch andere.
….
Maya ist 32 Jahre alt und Reisebloggerin. Schon seit einigen Jahren reist sich durch die Welt, um viele verschiedene Ort kennen zulernen. Ihr neustes Ziel ist es in 52 Wochen, 52 Ziele auf der Welt zu bereisen. Auf einer kleinen Reise mit ihrer besten Freundin Kathi, lernt sie Tobi kennen und verbringt mit ihm die Nacht. Einige Wochen später stellt Maya fest das sie schwanger ist und nicht weiß was sie jetzt tun soll. Schnellstmöglich muss sie Tobi finden, um mit ihm zu klären wie es weitergehen soll, denn ein Kind hat in ihrem Leben eigentlich keinen Platz. Tobi hält sich leider genau da auf, wo Maya auf keinen Fall hin möchte, auf La Gomera. Auf der kleinen Kanaren Insel lebt Mayas Adoptivmutter, zu der sie bereits seit einigen Jahren keinen Kontakt mehr hat.
Maya reist nach La Gomera und dort holt sie recht schnell ihre Vergangenheit ein. Wer ist Mayas Mutter und welche Rolle spielt ihre Adoptivmutter Karoline?
….
Das Cover ist wunderbar ausdrucksstark und farbenfroh. In der Buchhandlung fällt es genau dadurch direkt ins Auge. Das rot ist sehr stark, aber auch warm, verbunden mit den Pflanzen strahlt es genau das aus, was für mich die Kanaren ausmachen. Die Insel ist voller Wärme, Freiheit, schöner Natur und vielen schönen Momenten. Ich muss gestehen das es mein erstes Buch ist, das in La Gomera spielt, somit finde ich das Setting wirklich sehr treffend.
….
"Der Wind nimmt uns mit" ist nicht mein erstes Buch von Katharina Herzog, und somit war ihr Stil für mich keine Überraschung. Die Autorin schreibt sehr offen, locker und leicht, mit viel Humor.  Ihre Geschichte hat einen roten Faden und ist gut durchdacht und recherchiert. 
Das merkt man beispielsweise, an den vielen Details über die Insel, seine Einwohner, verschiedene Merkmale und Aussichtspunkte. Besonders beeindruckt war ich von dem Vogel dem "Gelbschnabelsturmtaucher", den ihr unbedingt googeln solltet. Die Einwohner sind alle recht offen, unkonventionell und freiheitsliebend. Den ein oder anderen seltsamen Menschen lernt man bereits auf den ersten 100 Seiten kennen und kann gut darüber schmunzeln.
….
Die rund 360 Seiten sind unterteilt in Kapiteln, die alle eine sehr angenehme Länge haben. Man verfolgt nicht nur die Geschichte aus der Sicht von Maya, sondern erfährt auch abwechselnd immer etwas über Mayas Wurzeln. Karoline erzählt aus ihrer Sicht und somit erfährt der Leser etwas aus der Zeit vor 30 Jahren. 
….
Wer denkt es handelt sich hier nur um ein Familiengeheimnis oder eine Familiengeschichte der irrt sich. Denn nach und nach erlebt man auch eine kleine Liebesgeschichte, die anfangs garnicht so präsent ist, aber zu wachsen beginnt. Noch dazu findet die Hauptprotagonistin Maya langsam zu sich selbst, obwohl sie der Meinung war das sie bereits angekommen ist.
Toll finde ich die Kombination der Autorin aus dem modernen, bezogen auf das Bloggen, posten und dem Drang im Internet präsent zu sein. Andererseits kommt man durch den Blick in die Vergangenheit immer wieder zurück zu den wichtigen Dingen im Leben. 
….
Fazit:
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und den hat es hat wirklich viel Witz und Charme. Man findet einige sehr unterhaltsame Stellen, aber auch einige Momente der Entwicklung, die dem Leser zum nachdenken bringen. Für mich waren es einige sehr angenehme Lesestunden, die mir viel Freude bereitet haben. 
Deshalb kann ich dem Buch 5 von 5 Sterne geben und eine Leseempfehlung. 
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!
….

Das kleine Cottage am Meer

Rezension zu "Das kleine Cottage am Meer" 

von Debbie Macomber


Werbung - unbezahlt 
….
Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, dass mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. 
….
Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch und ist nicht beeinflusst durch andere.
….
Annie Marlow ist Arztassistentin und lebt eine ganze Ecke weg von ihrer Familie. Alles scheint normal, bis etwas passiert das Annies Leben von heute auf morgen komplett verändert. Durch ein tragisches Unglück verliert die junge Frau ihre ganze Familie und steht vor dem Scherben ihres Lebens. Annie weiß nicht wie es weitergehen soll, ihre Trauer ist so groß, das nichts richtig erscheint. Jeden Tag durchlebt sie wie in einem Schatten, und der Schmerz scheint unendlich groß.
Auf anraten ihrer besten Freundin, sucht Annie einen Ort an dem sie schon einmal sehr glücklich war. Der Weg führt sie nach Oceanside, an diesem Ort hat Annie vor vielen Jahren mit ihrer Familie schöne Stunden verbracht. Sie findet im Ort schnell eine neue Stelle und mietet das Cottage in dem sie ihrer Familie besonders nah ist. Ein gutes Gefühl macht sich in Annie breit und langsam findet sie zurück ins Leben. Bald lernt sie den zurückhaltenden Keaton kennen und weiß bald nicht mehr ob es Freundschaft oder vielleicht doch viel mehr ist.
Haben die beiden eine Chance?
….
Auf dem Cover kann man das Cottage am Meer erkennen und davor eine sehr einladende Hollywoodschaukel. Farblich ist es eher maritim und sehr warm und ansprechend gestaltet. Ich habe direkt ein Gefühl von Urlaub und Erholung wenn ich das Cover näher betrachte.
….
Vorneweg möchte ich sagen, dass ich bereits einige Bücher der Autorin gelesen habe und ihren Stil sehr zu schätzen weiß. Alle ihr Bücher beinhalten zwar Liebesgeschichten, aber sind auch sehr tiefgründig und beinhalten meist noch einen emotionalen Hintergrund. 
So war es für mich keine Überraschung das die Autorin auch hier wieder viele Emotionen miteingebaut hat. Die Geschichte hinter Annie und ihr großer Verlust und die unendliche Trauer, sind hier nicht das einzige das Debbie Macomber aufarbeitet. Auch ein paar Nebencharaktere tragen einige Probleme mit sich herum und nach und nach verfolgt der Leser die Entwicklung und Verarbeitung mit.
Wer vermutet das das Buch sehr schwere Kost ist und zu emotional werden könnte, der irrt sich. Denn die Geschichte ist warmherzig, romantisch und sehr angenehm zu verfolgen. 
Trotz der vielen Gefühle ist man sehr emphatisch eingebunden, aber ohne zu emotional zu werden, dies finde ich für den Leser immer sehr angenehm.
….
Die Protagonisten in der Geschichte könnten nicht unterschiedlicher sein. Da wäre zunächst die taffe Annie, die viel erlebt hat und sich zurück ins Leben kämpft. Mit ihrer eigenen Kraft versucht sie ihr Leben in den Griff zu bekommen, ihre Erinnerungen und ihre Trauer lässt sie dabei nicht außen vor.
Dann lernt sie Keaton kennen, der ein sehr ruhiger und eher zurückgezogener Charakter ist, dem man aber trotzdem seine Gefühle deutlich ansehen kann. Er hat in seinem Leben leider auch einiges erlebt und ist genau aus diesem Grund oft sehr unsicher.
Bei den Nebencharakteren fand ich besonders interessant die recht eigensinnig Mellie, die zurückgezogen in ihrem Haus lebt, ohne es zu verlassen. Sie hat mich so manches Mal zum grübeln aber auch zum lachen gebracht. Sie heitert die ganze Geschichte mit ihrer Art ein wenig auf und macht sie zu etwas besondern.
….
"Das kleine Cottage am Meer" ist geprägt von Liebe, Trauer, und ganz viel Freundschaft. Es ist wunderbar zu sehen, wie eine Freundschaft einen Menschen zurück führen kann ins Leben. Die vielen wunderbaren Charaktere entwickeln sich zu schönen und intensiven Freundschaften.
….
Oceanside ist ein wunderbarer kleiner Ort am Meer, der perfekt geeignet ist für eine ruhige, romantische Geschichte. Die Bewohner des Ortes sind alle sehr liebenswürdig und offen, und wirklich einladend. Somit könnte das Setting nicht besser gewählt sein.
….
Fazit:
Ich habe das Buch mit seinen 414 Seiten förmlich verschlungen, weil es mich mit einem tollen Gefühl zurück gelassen hat. Annies Worte waren so schön gewählt und absolut warmherzig. Wieder einmal hat mich Debbie Macomber nicht enttäuscht. Zu gerne würde ich weitere Geschichten aus Oceanside lesen, und erfahren wie es mit den Charakteren weitergeht.
Eine schöne Geschichte die 5 von 5 Sternen verdient hat!
….

Sonntag, 19. Mai 2019

Prince of Passion- Nicholas

Rezension zu "Prince of Passion - Nicholas" 

von Emma Chase


Werbung - unbezahlt

Vielen Dank an Endlich.kyss für das Rezensionsexemplar, welches mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde.

Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung und ist nicht beeinflusst von dritten.

Prince of Passion- Nicholas ist der erste Teil einer dreiteiligen Reihe. Alle Bände sind in sich abgeschlossen, aber die Charaktere und die Inhalte sind schon besser verständlich wenn man mit diesem Band beginnt. 

Nicholas Pembrook ist der Kronprinz von Wessco und hat somit eine gewisse Verantwortung dem Land gegenüber und seiner Großmutter der Queen. Nicholas Eltern starben bei einen Flugzeugunglück vor vielen Jahren, somit wurde er zum Thronfolger. Sein jüngerer Bruder Henry ist der Draufgänger unter den Brüdern und fühlt sich weniger beobachtet als sein Bruder. 
Als Henry in New York untertaucht, schickt die Queen Nicholas dorthin, um ihn zurück zu holen nach Wessco. In New York lernt der Kronprinz die Kellnerin Olivia kennen und verliebt sich in sie. Das Problem ist nur, die Thronfolge verlangt das er eine adlige heiratet und Kinder in die Welt setzt, und seine Großmutter hat ihm ein Ultimatum gesetzt.
Haben Nicholas und Olivia eine Chance?

Das Cover ist Silber und man erkennt goldene Elemente, das alles wirkt edel und spiegelt wunderbar die royale Seite wieder. Der Titel des Buches ist in schwarz gehalten und passt sich somit gut dem Rest an.

Das Buch umfasst 351 Seiten und ist unterteilt in mehrere Kapitel, die jeweils aus der Sicht von Olivia und Nicholas geschrieben wurden. Die Kapitel sind kurz gehalten und machen so das Lesen sehr angenehm und fliessend lesbar.
Emma Chase Schreibstil ist sehr offen und humorvoll. Gerade in den Kapiteln über Nicholas kann man gut schmunzeln, wenn er in Interviews immer klar strukturiert wirkt, aber in Gedanken die Wahrheit ausspricht ohne zu verschönern. Bereits in den ersten Seiten konnte ich den Prinzen dadurch in mein Herz schließen. Olivia hingegen ist auch sehr sympathisch und sehr klar in dem was sie tut, denn sie hat bereits einiges im Leben erlebt. Aber auch das hält sie nicht davon ab, ein wenig humorvoll mit dem umzugehen das nicht zu ändern ist.

Wessco ist ein erfundenes Land um den echten Royals nicht so sehr zu gleichen. Die Beschreibungen finde ich allerdings sehr gelungen und das Land vermittelt Charme. Emma Chase beschreibt auch den Palast sehr genau, womit der Leser einmal mehr den Eindruck bekommt wie es in einem Königshaus wohl sein muss. Das Setting ist somit absolut treffend, aber auch die Passagen in New York haben mir als Ausgleich sehr gut gefallen. 

Wenn man sich den Inhalt länger anschaut, dann merkt man schnell das es sich um eine typische Liebesgeschichte handelt, aus dem Genre "Romance". Die Geschichte ist sicherlich ein wenig vorhersehbar, das mag ich nicht bezweifeln. Da die Charaktere aber sehr sympathisch sind und die Geschichte zum schwärmen einlädt, kann ich daran keine Nachteile erkennen.
 Sicherlich erkennt man auch einige Zusammenhänge zu den englischen Royals, dies fand ich eigentlich sehr charmant. Teilweise fühlte ich mich auch immer mal zurück versetzt in meine Kindheit an Filme wie "Plötzlich Prinzessin" oder andere. Durchweg war das Buch sehr sympathisch und hat auch von der Spannung nicht nachgelassen. 
Das Ende war unglaublich romantisch, vorhersehbar oder nicht, ich fand es sehr gelungen.

Fazit:
Ich hatte viel Freude beim Lesen des ersten Bandes und bin sehr gespannt wie es mit dem kleinen Bruder weitergehen mag. Trotz der Vorhersehbarkeit, finde ich das Buch sehr gelungen und habe es in einem Schwung weggelesen. 
Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen und freue mich auf die Fortsetzung!

Dienstag, 7. Mai 2019

Dort wo ich dich finde

Rezension zu "Dort wo ich dich finde" 

von Jen Gilroy

Werbung- unbezahlt

Vielen Dank an den Penguin Verlag, für dass zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars.
….
Charlotte kehrt nach über zwanzig Jahren, zusammen mit ihrer Schwester Mia und ihren Kindern nach Firefly Lake zurück. Die beiden wollen ein Cottage verkaufen, das letzte Erbe ihrer Eltern. Gemeinsam haben sie als Familie immer den Sommer in diesem wunderschönen aber alten Cottage verbracht. Vor Ort trifft sie ihre Jugendliebe Sean wieder und alle alten Erinnerungen kommen wieder hoch. Die beiden kommen sich schneller näher als beiden lieb ist. Und das obwohl Charlotte gerade dabei ist, ihre komplette Vergangenheit loszulassen und wieder nach vorne schauen möchte.
Schafft es Charlotte loszulassen?
Haben die beiden eine Chance von neuen zu beginnen?
….
Das Cover ist absolut zum Träumen und lädt ein zu einer Auszeit vom Alltag. Man hat direkt das Gefühl man sitzt in einer Hängematte direkt an diesem idyllischen Lake Firefly. Die Gegend hat etwas romantisches und die gewählten Farben sind sehr harmonisch und positiv.
….
Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich eine romantische Liebesgeschichte erwartet mit einem gewissen Wohlfühleffekt. Eine Liebe die aufbaut auf der Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten, die in ihrer Jugend nicht zusammenfinden konnten.
Leider fiel es mir auf den ersten Seiten schon sehr schwer in die Geschichte einzusteigen, denn am Lake Firefly lebt die komplette Familie von Sean. Nach und nach lernt man Sean und Charlotte kennen, aber genauso auch viele andere Charaktere. Erzählt wird nämlich aus der Sicht von vier Personen, die immer mal wieder in einander übergehen. Man braucht eine gewisse Zeit um sich zurecht zu finden und alles richtig zu zuordnen. Wenn man einmal in der Geschichte angekommen ist, dann kann man ihr auch gut und fließend folgen.
….
Die Protagonisten werden von Jen Gilroy gut charakterisiert und entwickeln sich teilweise in der Geschichte gut weiter. Sean ist der verantwortungsvolle Vater eines pubertierenden Sohnes und führt die Werkstatt seines Vaters. Er sorgt sich um alle, nur meistens nicht um sich selbst, somit trifft ihm die Vergangenheit und die Begegnung mit Charlotte wie ein Schlag. Er wirkt zwar verschlossen, zeigt aber deutlich seine Zuneigung zu Charlotte, auch wenn diese ihn wegstößt.
Charlotte hingegen hat vor zwanzig Jahren einen Schicksalsschlag erlitten, den sie bis heute nicht verdaut hat. Vorallem Sean erinnert sie schmerzlich an diese Situation, die ihr das Herz gebrochen hat. Nach dazu hat sie beruflich einiges erlebt und leidet unter einer postraumatischen Belastungsstörung.
Sie wirkt sehr hart und verschlossen und kann sich kaum zu einem Lächeln überzeugen.
Toll finde ich das direkt auch viele andere Charaktere angeschnitten werden, die man bestimmt in den nächsten beiden Teilen der Reihe kennen lernen darf. Unterandern auch ein ganz treuer, kleiner Hund namens Shadow.
….
Ich denke den Lesern ist schon beim Klappentext klar, das es sich bei diesem Buch um ein Happy End handeln muss. Der Weg dort hin ist steinig aber vorallem geprägt von einem ständigen Hin-und Her zwischen Sean und Charlotte. Die beiden sind bereits weiter über dreißig Jahre alt, wirken für mich manchmal aber noch etwas unreif, trotz ihrer vielen Erlebnisse in der Vergangenheit.
Ich habe auch die komplette Stimmung im Buch als sehr negativ empfunden, ohne das ich das tolle Setting genießen konnte. Von der ersten Seite an, war alles traurig, schwierig und verworren. Und auch die Momente die Romantik und Freude ausstrahlen sollten, waren mir zu kurz und zu wenig. Viele Momente wurden meiner Meinung nach zu dramatisiert, da hätte ich es mir etwas ruhiger gewünscht.
Ich kann nicht sagen das keiner Gefühle im Spiel waren, man spürt das einiges passiert ist, aber die Umsetzung war mir zu schwer verpackt.
….
Die Autorin spricht auch von den Kriegserlebnisse, die Charlotte durch stehen musste. Teilweise wurden die Erlebnisse aufgearbeitet, aber nur ansatzweise. Ein so großes Thema passt vielleicht nicht gerade in eine romantische Reihe hinein.
….
Die Autorin beschreibt Firefly Lake wirklich sehr anschaulich und schön. Sicherlich ein sehr beschaulicher Ort um dort zu leben, oder Urlaub zu machen in einem kleinen Cottage.
Man kann sich sehr gut vorstellen, das hier die Liebe in warmen Sommernächten eine gute Chance hatte. 
….
Fazit:
Ein Buch das mich Zwiegestalten zurücklässt, denn es ist schwer zu bewerten. Einerseits hat die Autorin ihren roten Faden durch das Buch gezogen, ohne davon abzuweichen. Anderseits war mir die komplette etwas zu negativ dargestellt und viel zu festgefahren. 
Ich habe das Buch zwar fließend durchgelesen, war allerdings auch froh als das hin und her, ein Ende hatte. Leider kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen, die Reihe weiter zulesen, da sie mir nicht so sehr zusagt wie ich es mir gewünscht habe.
Ich kann dem Buch daher nur 3 von 5 Sternen geben!


Samstag, 4. Mai 2019

The Lie - Vertraue mir nicht

Rezension zu "The Lie -Vertraue mir nicht"

*Werbung - unbezahlt

Herzlichen Dank an den Heyne Verlag, für das Rezensionsexemplar das mir zur Verfügung gestellt wurde.

The Lie ist der vierte Teil der "Being with you" Reihe. Alle Bücher können unabhängig von einander gelesen werden, die Charaktere erkennt man allerdings immer wieder und könnte sich evtl. ein wenig Spoilern. Die Geschichten an sich sind aber immer mit Ende des Buches abgeschlossen.

Brigs Mc Gregor hatte eine Frau und einen Sohn, bis etwas schlimmes passiert und ihm komplett aus dem Leben gerissen hat. Nach nun mehr vier Jahren versucht er sein Leben wieder aufzunehmen und wagt einen Neuanfang. An einem College in London beginnt er mit einer Stelle als Professor und scheint wieder an sich zu glauben. Doch plötzlich begegnet ihm Natasha, die Frau die er vor vier Jahren über alles geliebt hat, die er aber verloren hat. Denn das Schicksal wollte nicht das die beiden einen gemeinsamen Weg gehen. Doch das Band zwischen den beiden ist immer noch sehr stark, denn Natasha und Brigs verbindet ein Geheimnis.
Hat das Schicksal die beiden wieder zusammen geführt?

Das Cover passt sich optisch den anderen drei Teilen an und ist wirklich kreativ gestaltet. Grundsätzlich ist es eher dunkel gehalten, wie die komplette Reihe. Unten auf der Seite erkennt man London mit einen seiner Wahrzeichen, das farblich in Blau hervorsticht. Darüber erkennt man ein Paar das zusammen lacht und sehr verliebt zu sein scheint. Der Hintergrund ist rot und verspricht somit Leidenschaft und Geheimnisse und passt somit gut zur Geschichte.

Die Protagonisten sind mir beide sehr sympathisch, das sie offen und ehrlich sind. Man lernt beide aus ihrer Sicht kennen und erlebt mit ihnen zusammen einige Momente in der Gegenwart, sowie in der Vergangenheit. Beide zeigen viel Gefühl und machen die Geschichte zu etwas besonderen, denn das was die beiden erlebt haben, scheint so unwirklich und traurig das man es kaum glauben kann.

Der Aufbau der Geschichte ist in diesem Band ganz anderes, als bei den Vorgängern. Denn in den anderen Bändern lernen sich die Protagonisten erst kennen oder waren schon länger befreundet. Natasha und Brig hatten jedoch schon eine gemeinsame Zeit, auch wenn sie nur sehr kurz war. Direkt am Anfang erfährt der Leser was in der Vergangenheit passiert ist, aber erst nach und nach erzählen die beiden was wirklich passiert ist. Somit kann die Autorin auch einiges an Tiefgang mit hineinbringen und versucht die Thematik sehr intensiv zu bearbeiten.

Die Sexszenen haben mir leider garnicht zugesagt. Zunächst passiert lange überhaupt nichts und dann fallen die beiden übereinander her. Die Szenen sind leider teilweise etwas billig und von der Sprache her, sehr einfach. Viele Redewendungen fand ich nicht dem Alter der Protagonisten und der Situation in der die beiden stecken, angepasst. Leider wiederholt sich hier auch einiges und die Erotik war nicht so wirklich erkennbar.

An sich hat mir die Reihe wirklich gut gefallen, und hatte viel mehr Tiefgang und Gefühle als ich es erwartet hätte. Der letzte Band passte erst ca. ab der Hälfte zu den restlichen Teilen der Reihe und war somit etwas überraschend. 
Ich finde es war eine tolle Reihe die ich einfach nur weiter empfehlen kann.

Fazit:
Leider muss ich einen Punkt bei der Bewertung abziehen, aber bin trotzdem sehr angetan von dem letzten Teil der Reihe. Karina Halle hat mich mit ihrer Reihe sehr überrascht und ich werde auch weitere Bücher von ihr gerne lesen.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

Blütenzauber auf Gansett Island

Rezension zu "Blütenzauber auf Gansett Island" 

von Marie Force


*Werbung - unbezahlt

Herzlichen Dank an die Agentur "Mainwunder" und an die Autorin für das Rezensionsexemplar und die damit verbundene Leserunde.

"Blütenzauber auf Gansett Island" ist der 19. Teil der Gansett Island Reihe. Für mich war es der erste Teil der Reihe den ich gelesen habe, und konnte trotzdem allem gut folgen. Man kann die Reihe starten wo man möchte, ohne grundsätzlich viel zu verpassen. Evtl. gibt es kleinere Spoiler, aber das fand ich persönlich garnicht so schlimm. 

Riley McCarthy hat im letzten Herbst, an einem alten Ferienhaus das Dach repariert und hat dabei Nikki Stokes kennengelernt. Nikki ist die Enkelin der Besitzerin und war kurzzeitig mit ihrer berühmten Schwester in dem Anwesen untergekommen. Riley und Nikki fanden sich auf Anhieb sehr sympathisch. Um sehr traf es den attraktiven Riley als Nikki plötzlich und ohne Abschied von der Insel verschwinden muss. Danach hängt Riley sehr durch und der Spaß an vielen Dingen ist ihm verloren gegangen, seine Familie sorgt sich um den jungen Mann. 
Als plötzlich Nikki wieder auftaucht, erfasst Riley seine Chance und versucht die nette Frau besser kennen zu lernen. Schnell kommen sich die beiden näher, aber Nikki scheint vorsichtig zu sein. Denn in ihrer Vergangenheit hat sie etwas erlebt, dass es ihr schwierig macht an die Liebe zu glauben.
Haben die beiden eine Chance?

Auf dem Cover sieht man das Meer und einen wunderschönen Strand, im Hintergrund geht die Sonne unter. Ein junges Paar geht am Strand spazieren und wirkt dabei verliebt und sehr harmonisch. Oben in der rechten Ecke, entdeckt man hübsche Blüten, die sich farblich dem Cover anpassen. Durch die Farben ist das Cover sehr warm und weckt Erinnerungen an den Strand. 
Verwirrend ist leider ein wenig der Titel des Buches, der eine frühlingshafte Landschaft und Geschichte verspricht, dem ist aber nicht so. Die Story spielt im tiefsten Winter und ist verbunden mit viel Schnee und dunkele Stunden. Inzwischen habe ich heraus gefunden das die amerikanische Originalausgabe "Mine After Dark" heißt und somit auch viel besser zum Inhalt passt, als die fragwürdig Übersetzung ins Deutsche.

Das Setting der Reihe wurde von Marie Force wunderbar ausgewählt. Die Geschichte und die ganze Reihe spielt auf einer kleinen Insel mit ca. 900 Einwohnern, die nur mit einer Fähre auf die Insel kommen können. Der Inselflair ist richtig herzlich und privat, denn alle scheinen sich unter einander zu kennen. Beim Lesen entwickelt sich dabei ein Gefühl von "nach Hause kommen" und sich wohlfühlen.

Überrascht war ich wirklich vom Schreibstil von Marie Force, der unglaublich angenehm und ruhig ist. Sie schreibt sehr bildhaft, ohne dabei schwer zu wirken, man scheint als Leser dabei zu sein. Über die gesamte Länge des Buches hatte ich das Gefühl, als ob ich auch auf der Insel lebe und alles miterleben darf. Die Dialoge der Protagonisten sind sehr liebevoll und voller Wärme, was das Lesen sehr angenehm macht. Beim Lesen ist die Zeit gerade zu verflogen, weil mir das Buch und der Stil so gut gefallen haben.

Schön finde ich das wir in der Geschichte nicht nur Nikki und Riley näher kennen lernen, sondern auch einen großen Teil der Familie von Riley. Alle Charaktere sind unglaublich sympathisch und hilfsbereit, so dass man einfach wissen möchte wie es mit den Inselbewohnern weiter geht.

Wer eine ruhige Liebesgeschichte sucht, mit Gefühlen und nicht all zuviel Dramatik, der ist bei Marie Force und ihrer Reihe sicherlich gut aufgehoben. Ein wenig Tiefgang liefert die Autorin durch einige Thematiken die sicherlich bewegen und mit einfließen in die Geschichte. 

Fazit:
Ich bin absolut begeistert von der Gansett Island Reihe und habe mir direkt im Anschluss der ersten Band der Reihe besorgt. Ich möchte unbedingt wissen, was die Reihe noch tolles zu bieten hat und was die Familie McCarthy ausmacht. Mit der ganzen Geschichte habe ich mich einfach nur wohl und geborgen gefühlt, ein Buch das man gut lesen kann, um sich besser zu fühlen oder einfach mal abzuschalten.
Ein wundervolles Buch das absolut 5 von 5 Sternen verdient hat!

Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...