Dienstag, 28. August 2018

Eine andere Vorstellung vom Glück

Rezension zu "Eine andere Vorstellung vom Glück" von Marc Levy


( Werbung - da Rezensionsexemplar - unbezahlt )

Erstmal vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Schaut gerne auf der Verlagsseite vorbei, für weitere Informationen zum Buch und Autor.

Agatha sitzt seit dreißig Jahren unverschuldet in Haft, als sie entschliesst zu fliehen, obwohl sie nur noch fünf Jahre absitzen muss. An einer Tankstelle nimmt sie die junge Milly als Geisel und zwingt sie einer Fahrt quer durch die USA. Nach und nach freunden sich die beiden Frauen an und entdecken dabei wie unterschiedlich sie sind und doch Gemeinsamkeiten haben. Sie reisen fünf Tage zusammen bis nach San Fransicso und erleben dabei einige Abenteuer. Als das FBI hinter ihr her zu sein scheint, wird Milly schnell von der Geisel zu einer Komplizin von Agatha. Unterwegs erzählt Agatha Milly nach und nach ihre Lebensgeschichte und so manches Geheimnis wird enthüllt.

Das Cover des Buches passt wirklich gut zum Titel "Eine andere Vorstellung vom Glück". Man sieht ein unbeschwerte Frau von hinten, die auf ihr Glück zuläuft. In diesem Fall ein Riesenrad in der Ferne erkennbar. Die Frau vermittelt ein unbeschwertes Gefühl von Glück, das jeder auf seine Art empfinden kann.

Das Buch ist unterteilt in Kapitel mit jeweils zwischen 10-25 Seiten. Marc Levy schreibt aus der Erzählerperspektive. Ich finde diese Perspektive immer sehr vorteilhaft, weil man als Leser das Gefühl hat über der Geschichte zu stehen. Der Autor vermittelt den Leser alle Informationen und Gedankengänge der Protagonisten. In einigen Abschnitten sind Erzählelemente erkennbar, gut gemischt mit einigen interessanten Dialogen.

Die Protagonisten Milly und Agatha sind mir relativ schnell sympathisch. Auch wenn schnell klar wird das Agatha wegen einer Straftat in Haft sass, kann man sich durch ihre Äußerungen gut auf sie einlassen und ihr gedanklich folgen. Alleine die Vorstellung 30 Jahren hinter Gittern zu sitzen ist kaum vorstellbar. Nach und nach erfährt man mehr über sie und ihr Leben und zusätzlich zeigt sie sich immer mehr als sich selbst, natürlich und unverfälscht.
Milly ist eine junge Frau, die glaubt ihr Leben scheint perfekt und gut geplant zu sein. Doch eigentlich weiß sie noch nicht was ihr wirkliches Glück zu sein scheint, und auf diesem Weg darf sie der Leser begleiten.

Schnell wurde mir beim Lesen klar, dass dieses Buch mehr beinhaltet als der Titel bzw. der Klappentext vermuten lässt. Hinter der Geschichte rund um Agatha und Milly findet man eine geheimnisvolle Familiengeschichte, eine neue entstehende Freundschaft und viele schon seit Jahren bestehende Verbindungen und am Ende eine Liebesgeschichte die nie eine Chance gehabt hätte, wenn das Leben nicht manchmal eine andere Vorstellung von Glück vermitteln würde.
Zusätzlich wird noch die politische Lage in den USA, in den 70er Jahren zum Thema gemacht und das sehr intensiv, den das fließt mit in die Geschichte ein und wird quasi zur Basis.
Ein Buch mit einer tollen Botschaft, das den Leser zum nachdenken bringt

Fazit zum Buch:
Nach dem beenden des Buches musste ich mir erstmal eine zeitlang Gedanken machen über diese Rezension. Das Buch lässt mich teilweise nachdenklich als Leser zurück und genau das hat mir gut gefallen. Zunächst war ich mir unsicher ob mir die Geschichte zusagt aber beim Lesen wurde es nach und nach immer besser. Der Schreibstil von Marc Levy gefällt mir schon etwas länger, deswegen konnte er mich auch hier nicht enttäuschen.
Zu den Inhalten, Freundschaft, Liebe und Glück, hat es mir sehr zugesagt wie uns der Autor durch die USA geführt hat und auch einige Ort detaillierte beschrieben hat. Als USA Fan natürlich ein großer Pluspunkt, der mir das Buch zusätzlich versüsst hat.
Die politische Lage in den USA in der 70er Jahren war sicherlich sehr problematisch und sollte sicherlich thematisiert werden, hier war es mir allerdings ein wenig zu viel. Damit habe ich inhaltlich nicht gerechnet.
Ich gebe dem Buch deshalb 4/5 Sternen.













Sonntag, 19. August 2018

My First Love

Rezension zu "My First Love" von Tanja Voosen


(Werbung- da Markennennung - unbezahlt)

Erstmal lieben Dank an Lovelybooks, denn dort habe ich dieses Buch gewonnen. Natürlich auch lieben Dank an die Autorin, die an der Verlosung teilgenommen hat.

Cassidy ist ein normales, selbstbewusstes 17 jähriges Mädchen, das sich durchs Leben kämpfen muss. Ihre Familie besteht aus ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Cameron. Leider ist ihre Mutter den beiden keine große Unterstützung, so dass sich Cassidy auch viel um die Familie kümmern muss. 
Um etwas Geld zu verdienen, hilft sie ihren Mitschülern bei Trennungsproblemen. Der sogenannte Schlussmach Service, ist an der ganzen Schule bekannt, und so manche Beziehung endete mit der Hilfe von Cassidy. Leider ist sie dadurch an der Schule nicht unbedingt sehr beliebt bei einigen Mitschülern, aber damit kann Cassidy gut leben. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lorn übersteht sie so manches Problem und kann über einiges mit einem Lächeln hinweg schauen.
Alles ändert sich, als plötzlich Colton in ihr Leben tritt, der eher Feind als Freund zu sein scheint. Er wettet mit ihr, um ihr zu beweisen das der Schlussmach Service sinnlos ist. 
Langsam entstehen Gefühle zwischen den beiden. Aber haben diese Gefühle etwas zu bedeuten? Hat die Liebe bei den komplizierten Gegebenheiten überhaupt eine Chance?

Zunächst möchte ich auf das wunderschöne Cover eingehen, das ich immer wieder anschauen musste.
Man sieht ein verliebtes, junges Pärchen am Strand sitzen, mit Blick auf das schöne aber ruhige Meer. Die Farben sind schlicht gehalten, bis auf den wunderschönen blau/türkisen Himmel, den man erkennen kann. Mit weißer Schrift erkennt man mehr als deutlich den Titel des Buches, zusammen mit einem Herz aus Sternen. 
Nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, das ich den Cover mehr als passend finde.

Die Hauptprotagonisten Cassidy und Colton finde ich sehr sympathisch und auch humorvoll. Genauso wie ihre besten Freude Lorn und Theo, die auch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Auch wenn es Szenen gibt, in denen sich verschiedene Charaktere nicht als sonderlich nett zeigen, hat man als Leser ein gutes Gefühl. Die Charakter sind trotz ihrer 17 Jahre, bereits sehr erwachsen, so dass man sich ein wenig in sie hinein versetzen kann, trotz eines Altersunterschied.

Das Buch ist unterteilt in 34 Kapitel, die mit 20-40 Seiten gegliedert sind. Die Autorin schreibt aus der Perspektive von Cassidy, die ein sehr selbstbewusster aber auch nachdenklicher Mensch ist. So können wir auch ein wenig in ihr Inneres schauen und lernen die Protagonistin besser kennen.
Abgerundet wird das ganze mit Dialogen, die durch aus humorvoll sind, und den Leser zum schmunzeln bringen.

Mit den 444 Seiten scheint das Buch, recht umfangreich zu sein, beim Lesen hat man jedoch den Eindruck als wäre es eher kurzweilig. Und es lässt den Leser, mit dem Gefühl zurück das man gerne weiter lesen möchte.
Das Buch ist eine wirklich gute Mischung aus Humor, Freundschaft, Liebe und Romantik. Und auch einige gefühlvolle Momente bleiben nicht aus, und bringen an der richtigen Stelle den Leser zum schwärmen. Man merkt schnell, das das Herz der Autorin mit in der Geschichte steckt und das finde ich sehr sympathisch. 

Man vermutet beim Titel das sich die Geschichte hauptsächlich um die Liebe handelt, hier ist aber zu erwähnen das auch Freundschaft eine große Rolle spielt. Lorn und Cassidy führen eine sehr intensive Freundschaft, in der die beiden sich immer auf einander verlassen können, auch wenn die Liebe dazwischen zu kommen scheint. Dazu wird in dem Buch auch die Familiensituation von Cassidy thematisiert, die auch sehr gefühlvoll finde. Man erkennt warum Cassidy sich um den sogenannten Schlussmach Service kümmert, und es rundet die Geschichte ab.

Fazit zum Buch:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. In den ersten 100 Seiten war ich zunächst noch etwas unsicher, ob es sich nicht zu sehr ziehen könnte, aber das hat sich dann schnell geändert. Der Schreibstil ist toll und man findet genau an den richtigen Stellen, Humor, Romantik und ein wenig Gefühl. Ein gut abgerundetes Buch der Autorin. Gerne hätte ich noch weiter gelesen um mehr über Cassidy und ihre Freunde zu erfahren. Evtl. gibt es ja mal eine Fortsetzung?! 
Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen und eine Leseempfehlung. 



























Dienstag, 14. August 2018

Meghan - Ein modernes Märchen

Rezension zu "Meghan - Von Hollywood in den Buckingham Palast - Ein modernes Märchen" von Andrew Morton




(Werbung - da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt)

Erstmal vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, für das Rezensionsexemplar, das mir zur Verfügung gestellt wurde. 

Das Buch von Andrew Morton, ist eine Biografie über die Frau von Prinz Harry, Meghan Markle und bedarf deshalb keiner Inhaltsangabe.
Trotzdem möchte ich eine wenig über den Verlauf des Buches berichten, ohne zu viel zu verraten.

Andrew Morton beginnt in der Biografie noch weit in der Zeit vor Meghan und somit bei ihren Wurzeln, noch Generationen vor ihr. Dabei wird sehr schnell deutlich, wie vielseitig ihre Vorahnen waren und das eine Gemeinsamkeit zu Prinz Harry nicht auszuschliessen ist.
Danach berichtet der Autor über Meghans Eltern und ihre Kindheit, die nicht immer ganz so einfach gewesen sein mag. Später erfährt man einiges über diverse Interessen von Meghan, ihren beruflichen Werdegang, ihre Freunde und ihre Partnerschaften bevor der Prinz in ihr Leben getreten ist. Natürlich wird auch die Zeit vor der Hochzeit mit Harry nicht ausgespart.

Anfangs habe ich vermutet, das man nicht ganz so viel über die Anfänge von Meghan erfährt, sondern viel mehr über die Zeit mit den Prinzen und ihr gemeinsames Kennenlernen. Hier wurde ich positiv überrascht mit vielen interessanten Information von Anfang an.

Der Autor berichtet aus der Erzählperspektive über Meghan Markle, und wirkt dabei sehr gut informiert und fundiert. Für seine Ausführungen hat er auch viele Gespräche mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern geführt, um der Erzählung mehr Leben einzuhauchen. Dadurch bekommt man als Leser fast den Eindruck, als wenn man einen Roman liest. Auch die relativ vielen Fakten und Zahlen die mit einfließen, kann der Autor so geschickt verpacken, ohne das es den Leser stören könnte.

Beim Lesen, entwickelt man schnell eine Sympathie zu Meghan, die einen durch die Worte von Andrew Morton nicht mehr so fremd vorkommt. Meghan scheint eine sehr offen, freundliche Frau zu sein, die weiß wie sie sich charmant in Szene setzen kann. Eine Frau die sicherlich ein ganzes Land mit ihren liebevollen Herzen erweichen kann. Wenn man vor dem Lesen noch kein Bild von ihr vor Augen hatte, so hat man es nach beenden der Biografie sicherlich.

Sehr beachtlich finde ich auch den beruflichen Werdegang, den sie hat sich über viele Jahre von unten nach oben gearbeitet. Auch viele Rückschläge konnten sie nicht aufhalten, weiterhin zu kämpfen und ihren Weg zu gehen.  Interessant ist dabei auch ihr Einsatz für die Gendergleichstellung, die in den USA eine große Rolle zu spielen scheint.

Das Cover und die Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechend. Vorne ist es schlicht und hat doch etwas besonders, denn es ist ein tolles Bild von Meghan zu sehen. Im Laufe des Buches findet man mehrere Bilder aus den Leben der Meghan Markle, was ich persönlich sehr interessant fand.

Am besten hat mir der Abschnitt des Buches allerdings gefallen in dem sie den Prinzen kennen und lieben lernt. Auch über ihn erfährt man noch das ein oder andere Detail, das mir noch nicht klar war.

Nicht umsonst konnte der Autor den Titel "Ein modernes Märchen" wählen, denn ich finde es mehr als treffend. Man bekommt eine wunderbares Bild, von der neuen Frau an Prinz Harrys Seite. 

Fazit:
Ich persönlich fand das Buch sehr ansprechend und interessant. Am Anfang war ich zunächst ein wenig mit den Details überfordert. Allerdings zeigt sich später, das diese Details sicherlich von Wichtigkeit sind, wenn man mehr über das Leben der Meghan Markle erfahren möchte. Ein Buch das als Fan der royalen Familie sicherlich lesenswert ist. Aber auch ohne Vorwissen oder sonstiges lohnt es sich durchaus reinzulesen.
Normalerweise lese ich Biografien eher ungern, aber diese Geschichte konnte mich fast vom Gegenteil überzeugen.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen, mit einer Leseempfehlung.
















Donnerstag, 9. August 2018

Die im Dunkeln

Rezension zu "Die im Dunkeln" von Karen Ellis


(Werbung - Rezensionsexemplar - unbezahlt )

Erstmal vielen Dank an den Rowohlt Verlag, für dass Rezensionsexemplar, dass mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Informationen zu diesem Buch finden sie auf der Verlagsseite.

Elsa Myers ist FBI- Expertin und ist spezialisiert auf Fälle von verschwundenen Kindern und Jugendlichen. Elsa begibt sich auf die Suche nach der vermissten 18 jährigen Ruby, die aus einer sehr gut behüteten Familie stammt. Elsa entwickelt sehr schnell ein Gespür für den Fall und den möglichen Täter. Schnell wird klar, das Rubys verschwinden, mit mehreren ungelösten Fällen zusammen hängt. 
Es beginnt eine fieberhafte Suche, bei der jede Minute zählt um das Leben von drei Mädchen zu retten.
Wird Elsa Ruby retten können? 
Noch dazu wird schnell klar das auch Elsa eine schwere Kindheit hatte und noch jetzt mit den Folgen zu kämpfen hat. Denn auch sie war auf gewisse Weise ein verlorenes Kind. Daher möchte sie nun andere vor diesen Schmerz bewahren.

Das Cover des Buches ist passend zum Genre eher dunkel in schwarz und Rot Tönen gehalten. Man erkennt einen dunklen Wald, in den man nicht hinein blicken kann. In der Mitte erkennt man in hervorgehobenen dicken Buchstaben den Titel des Buches. Über den Titel erkennt man Kratzer, die vieles vermuten lassen. Nach dem Lesen des Buches, erkennt man auch eine Verbindung zum Cover.
Daher finde ich es sehr gut getroffen.

Elsa bleiben für die Suche genau 6 Tage Zeit, deshalb ist das Buch unterteilt in Tage. Unter jeden Tag findet man Kapitel die ca. 15-20 Seiten umfassen. Durch die Unterteilung der Tage, kommt Spannung auf, weil man weiß das der FBI- Expertin nur wenig Zeit bleibt. Noch dazu wirkt die Geschichte kurzweilig, aber nicht minder interessant.

Karen Ellis schreibt locker und leicht mit gewissen Spannungskurven. Man findet sowohl viele Dialogen, jedoch erfährt man auch viel mit über die Gedankengänge von Elsa Myers, die nach und nach mehr über ihre Kindheit ans Tageslicht bringen.

Die Geschichte handelt von Jugendlichen die vermisst werden, und auf brutale Art festgehalten und verletzt oder getötet werden. Trotzdem findet man nicht all zu brutale Szenen oder sehr blutige Beschreibungen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 
Die Spannung in der Geschichte baut sich nach und nach immer weiter auf und kommt kurz vor dem Ende zu ihrem Höhepunkt. Den Karen Ellis nicht treffender hätte formulieren können.

Elsas Vergangenheit und Familiengeschichte ist auch sehr tiefgründig und berührend. Neben dem Hauptfall den sie löst, stellt das schon fast eine zweite Geschichte da, die nicht minder spannend scheint. Allerdings auch eine gewisse Verbindung erkennen lässt und somit nicht unnötig erscheint.

Fazit zum Buch:
Das Buch konnte mich mit seiner Spannungskurve sehr begeistern, denn gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich finde das macht immer ein gutes Buch, bzw. einen guten Thriller aus. Die Geschichte rund um Elsas Vergangenheit hat mich auch sehr begeistert, weil schnell klar was das es zu etwas wichtigen führen muss. Alles in allen ein guter Thriller, ohne zu blutige Elemente und einen tollen Schreibstil der Autorin.
Ich gebe dem Buch gute 4 von 5 Sternen mit ein wenig Luft nach oben für weitere Bücher der Autorin.




















Donnerstag, 2. August 2018

Wir beide, nach all den Jahren

Rezension zu "Wir beide, nach all den Jahren" von Chloe Duval


(Werbung - Rezensionsexemplar - unbezahlt)

Erstmal vielen lieben Dank an den btb Verlag, für das Rezensionsexemplar, dass mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Informationen zu diesem Buch findet ihr auf der Verlagsseite.

Die junge Lehrerin Flavie lebt in einem kleinen Häuschen in Karouac in der Bretagne. Eines Tages findet sie in ihrem Briefkasten, einen Brief der an eine Amelie adressiert ist. Der Brief ist bereits seit 43 Jahren unterwegs und war Jahrelang verschollen bei der Post. Flavie liest den Brief und stellt schnell fest, das es sich um eine große Liebesgeschichte handeln muss. Sie stellt sich die Frage ob die beiden sich auch ohne den nicht zugestellten Brief wieder gefunden haben. 
Zusammen mit ihren Strickfreundinnen überlegt sie, wie sie Amelie und Erwan den Briefschreiber finden kann. Schon bald begibt sie sich auf eine Reise, die ihr Herz erfüllen wird. Hatte die Liebe von Erwan und Amelie je eine Chance ? Oder kann sie den beiden vielleicht sogar eine kleine Hilfestellung geben? 

Zunächst möchte ich auf die Widmung des Buches eingehen. Hier möchte ich die Autorin kurz zitieren:
"Diese Geschichte ist allen Strickbegeisterten der Welt gewidmet, die noch auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen sind… und auch denen, die ihn schon gefunden haben"
Eine wie ich finde ganz besondere Widmung, die liebevoll ist und den Leser eine gewisse Vorfreude  aufs Lesen vermittelt.

Das Cover des Buches ist eher schlicht gehalten in türkis. Darauf zu sehen ist eine alte Schreibmaschine und eine Vase mit Blumen. Insgesamt ist das Cover im Vintagestil gehalten. Der Titel des Buches passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches.

Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Kapitel, die nicht all zu lang sind und somit auch zwischen durch gut lesbar. Während der Kapitel gibt es immer mal wieder einen kleinen Rückblick ins Jahr 1971 in dem sich Erwan und Amelie kennengelernt haben. Der Rückblick ist immer kurz und umfasst ca. 2-3 Seiten. In diesem Rückblick erfährt man ein paar Kleinigkeiten, aber der Rest wird von Flavie erzählt, bzw. von den Personen die sie kennenlernt.

Flavie ist als Hauptprotagonistin wirklich gut getroffen, sie ist sehr sympathisch und humorvoll. 
Auch die anderen Charaktere waren alle wirklich toll, so dass man sie nur zu gerne selbst hätte kennen lernen wollen. 
Während des Lesens bekommt man schnell den Eindruck als wäre Flavie eine Freundin, die einem eine Geschichte aus dem Leben erzählt. Auch wenn der Roman relativ kurzweilig scheint, hat man während des Lesens ein Gefühl von Harmonie. Ich war sehr enttäuscht das die Geschichte nach 252 Seiten schon zu Ende war. Zu gerne hätte man Flavie und die anderen Charaktere noch weiter auf ihrem Weg begleitet. 

Beim Lesen erwartete einen wunderschöne Liebesgeschichte die vor 43 Jahren begann und damals keine Chance hatte. Eine Frau die sich das Glück anderer zu Herzen nimmt und versucht alles dafür zu tun. 
Eine rührende Geschichte voller Liebe, Wärme, und Freundschaft, lässt mich mit einem guten Gefühl und einen schönen Ende als Leser zurück.

Fazit zum Buch:
Ein wirklich sehr gutes Buch, das mir beim Lesen viel Freude bereit hat. Der Stil der Autorin ist toll und sehr erwärmend und bringt einen auch so manches Mal zum Schmunzeln. Gerade auch das Ende fand ich wirklich sehr schön, verbunden mit einer kleinen Überraschung für den Leser. 
Ein tolles Buch, das man lesen sollte.
Ich kann deshalb hier mit einem guten Gefühl 5von 5 Sternen vergeben.










Mittwoch, 1. August 2018

Das Haus am Sunset Lake

Rezension zu "Das Haus am Sunset Lake" von Tasmina Perry



(Werbung- da Rezensionsexemplar - unbezahlt)

Erstmal vielen lieben Dank an Blanvalet, für das Rezensionsexemplar, dass mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. Schaut auch gerne mal auf der Verlagsseite vorbei, für weitere Informationen zum Buch und zur Autorin.

Jennifer und Jim sind 17 Jahre alt als sie sich im Sommer 1994 kennenlernen. Jennifer lebt mit ihrer Familie auf der Casa D´Or, am wunderschönen Sunset Lake. Jim lernt sie kennen als er mit seiner Familie im Seehaus den Sommer verbringt. Die beiden verbringen einen herrlichen Sommer zusammen und lernen sich immer besser kennen. Ihren Gefühlen stehen leider einige Dinge im Wege, unteranderem Jennifers Freund. 
20 Jahre später treffen sich die Wege der beiden wieder und die Vergangenheit wird aufgedeckt. So manches Geheimnis wird aufgedeckt. Hat die wahre Liebe von Jennifer und Jim eine Chance? Und kann sie die Geheimnisse der Vergangenheit ertragen?

Das Buch hat ein wunderschönes Cover, auf dem man den Sunset Lake erkennen. Vor dem See sieht man die junge Jennifer, die auf den See hinausblickt. Die Farben sind in einem warmen türkis gehalten und machen das Cover zu etwas besonderen.

Aufgeteilt wird das Buch in verschiedene Kapitel, die nicht all zu lang sind mit bis zu 20 Seiten. Tasmina Perry vermittelt den Lesen sowohl die Gegenwart also auch die Vergangenheit von Jennifer und Jim.  Man wird zurück geführt in das Jahr 1994, und erfährt die Geschichte der beiden aus der Sicht von Jennifer. Die Gegenwart wird aus der Sicht von Jim berichtet. Dies finde ich wirklich sehr angenehm, weil man dadurch immer die Sicht beider Protagonisten vermittelt bekommt.
Der Sprache ist locker und leicht und die Dialoge sind klar und deutlich. Die Beschreibungen der Personen und der Umgebung sind sehr detailliert so das man schnell eine gute Vorstellung von allen entwickeln kann.

Zunächst lernt man im Buch Jim kennen, im hier und jetzt. Schnell wird klar das er seine Vergangenheit lange nicht verdaut hat und noch einiges vor ihm liegt. Jedoch finde ich Jim sehr klar und ehrlich und so entwickelt sich schnell eine Sympathie zu ihm. Jennifer hingegen lernt man nur als junges Mädchen kennen, auch sie scheint sehr sympathisch und offen fürs Leben was vor ihr liegt. jetzt mit über 40 konnte ich nur schwer einen Zugang zu ihr finden, das sie mir viel zu kalt und distanziert herüber kommt. Dies ändert sich leider bis zum Ende nicht wirklich.

Es wird schnell deutlich das Tasmina Perry mit ihrem Buch, eine Familiengeschichte erzählt die sich hauptsächlich 1994 abspielt, aber deren Schatten erst heute aufgedeckt werden können. Leider geht es gerade am Ende viel zu schnell, hier wäre mir eine deutliche Aufklärung der Geheimnisse lieber gewesen. 
Deutlich wird auch das die Liebe auch über viele Jahren hinweg bestehen bleiben kann, trotz vieler Geheimnisse und dunkler Tage.

Fazit zum Buch:
Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen und dadurch konnte ich das Buch auch schnell und fliessend zu Ende lesen. Leider konnte ich keinen richtigen Zugang zu einer der Hauptprotagonisten aufbauen, somit fiel es mir schwer mich richtig auf die weitere Geschichte einzulassen. Zwischenzeitlich hat sich die Story ein wenig zu sehr in die Länge gezogen und es wurden Sachen vermittelt die evtl. garnicht so wichtig sind um die Geschichte um Jennifer und Jim zu verstehen.
Jedoch ist es ein wirklich schönes Buch, das sich toll im Sommer am See oder Strand liest und schöne Stunden verspricht. 
Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne.







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