Sonntag, 23. Juni 2019

New Beginnings

Rezension zu "New Beginnings" 

von Lilly Lucas

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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.
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"New Beginnings" ist der erste Teil, einer zweiteiligen Reihe. Die Bücher scheinen ineinander abgeschlossen zu sein, sicherlich tauchen aber im zweiten Band auch die Charaktere vom ersten Teil auf, daher macht es Sinn die Bücher der Reihe nach zu lesen. "New Promises" erscheint im Juli im Knaur Verlag.
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Lena ist zwanzig Jahre alt und weiß nicht in welche Richtung ihr Leben einmal gehen soll, beruflich hat sie noch nicht den richtigen Weg gefunden. Sie braucht eine Auszeit um sich über einiges klar zu werden. Als Au-pair geht sie in die USA, in eine Kleinstadt namens Green Valley, in den Rocky Mountains. Die Kleinstadt, die Ruhe und Berge erscheinen ihr erst seltsam, da sie es nicht gewöhnt ist aus Berlin. Nach und nach gewöhnt sie sich daran und fängt an sich wohlzufühlen. Sie lebt bei den Coopers die netter nicht sein könnten und Lena schnell in ihr Herz schließen. Wäre da nicht Ryan, der kleine Bruder von Jack Cooper, der nach einem Unfall seine Profikarriere als Skifahrer aufgeben musste. Ryan erscheint unfreundlich und lässt seinen Frust an Lena aus, die er scheinbar nicht leiden kann. Nach und nach kommen sich die beiden näher und finden einen Weg zurück ins Leben.
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Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet. Das Buch ist in lila/rosa Tönen gehalten und eher pastelfarbig. Durch gezielten Einsatz von gold Tönen, wirkt das Cover edel und auffällig.
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Lena und Ryan mochte ich von Anfang an sehr gerne. Lena ist die etwas unsichere Deutsche, die den mutigen Schritt in die USA wagt. Ryan hingegen ist schlecht gelaunt und lässt seinen Frust gegen andere aus. Jedoch ist er mir mit seiner Art und seinen manchmal recht trockenen Witzen sehr sympathisch und unterhaltsam. Auch die vielen anderen Menschen die in der Geschichte auftauchen, sind alle süß, nett und einfach nur treffend gezeichnet.
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Die Geschichte von Lilly Lucas ist einfach nur unglaublich süß und angenehm. Durch den Klappentext erwartet man kein großes Drama, und so bestätigt es sich auch beim Lesen. Lena und Ryan und ihre Liebesgeschichte sind ruhig und leicht. Sicherlich kommt es zu ein paar Momente der Aufregung und des Umbruches, aber auf seichte Art und Weise. Wer "New Beginnings" liest braucht nicht auf die große Spannung zu warten, viel mehr erwartet dem Leser ein Gefühl von Wärme und wohlfühlen.
Das Lesen war unglaublich angenehm und ich konnte kaum aufhören, ich musste es einfach in einem runterlesen. Dazu beigetragen hat sicherlich der leichte Schreibstil der Autorin und die recht kurzen Kapitel. Toll fand ich auch, das immer wieder ein paar englische Wörter oder Floskeln miteinfließen, die machen das ganze viel aufrichtiger. Genauso tauchen amerikanische Feste und Feierlichkeiten und Leckereien wie beispielsweise "Peanutbutter Jelly Sandwich" auf.
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Green Valley ist als fiktiver Ort unglaublich schön und hat viel Charme. Eine Kleinstadt direkt an den Rocky Mountains mit wenigen Einwohnern. Jeder scheint jeden zu kennen, und in Notsituationen gibt es immer jemanden der helfen kann. Die Landschaft ist wie gezeichnet und man weiß garnicht wo man als erstes ein Foto machen soll. In solch einer Umgebung kann man sich als Leser einfach nur wohlfühlen. So gerne würde ich selbst einen Road Trip machen, und mir genau solche Ort näher anschauen.
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Fazit:
Ich kann einfach nur über dieses Buch schwärmen, es ist sicherlich vorhersehbar, aber einfach nur toll. Ein Buch für zwischendurch das den Leser einfach nur begeistern kann und eine leichte Kost ist. Ich war sogar ein wenig enttäuscht als ich es zu Ende gelesen hatte, weil mir das lesen einfach nur gut getan hat. Eine süße Liebesgeschichte, sympathische Charaktere, ein wunderschönes Setting, eine ruhige Grundstimmung, was braucht ein gutes Buch mehr als dieses Aspekte.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, um wieder eine Zeitlang in Green Valley verweilen zu können.
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Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne und eine große Empfehlung zum Lesen. 
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Samstag, 22. Juni 2019

Das kleine Café in Kopenhagen

Rezension zu "Das kleine Café in Kopenhagen" 

von Julie Caplin

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar, es war mir eine Freude das Buch zu lesen und zu rezensieren.
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Kate Sinclair arbeitet in einer großen Agentur in London. Leider hat sie noch die Stellung die sie eigentlich verdient hätte. Denn ihr Ex Freund hat ihr gerade eine Beförderung vor der Nase weggeschnappt. Deshalb überlegt Kate nicht lange, als ihre Chefin ihr einen Auftrag anbietet, der kaum Vorbereitungszeit hat. In nur wenigen Tagen soll Kate sechs Journalisten finden, die bereit sind mit ihr nach Kopenhagen zu fliegen, auf eine fünftägige Pressereise. Auf der Reise sollen die Journalisten sich mit dem Lebensmotto "Hygge" näher auseinandersetzen. Doch die Reise erweist sich als sehr schwierig, denn die Journalisten sind alle sehr unterschiedlich und machen es Kate manchmal etwas schwer. Und einer der Journalisten Ben, ist noch dazu sehr charmant, und löst etwas in Kate aus das sie erschreckt und auf Abstand gehen lässt.
Werden sich die Leute auf das hygglige Gefühl der Dänen einlassen können?
Haben Ben und Kate eine Chance, oder trennen sich ihre Wege nach der Rückkehr nach London wieder?
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"Das kleine Café in Kopenhagen" ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe. Alle drei Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Der zweite Band "Die kleine Bäckerei in Brooklyn" ist bereits erschienen, der dritte Band "Die kleine Patisserie in Paris" erscheint bald.
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Der Titel des Buches hat mich direkt beim ersten Lesen begeistert, weil es Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Das Cover ist schlicht und einfach, in hellen und warmen Tönen gehalten. Da sich das Buch mit dem Thema "Hygge" beschäftigt, finde ich könnte es nicht treffender gestaltet sein. 
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Julie Caplin schreibt unglaublich leicht und locker, somit fiel mir direkt der Einstieg in das Buch sehr leicht. Direkt auf der ersten Seite war ich ganz angetan und gespannt wie sich Kate entwickelt. Die Beschreibung der Charakter waren detailliert ohne zu aufdringlich zu sein. Die Dialoge werden immer wieder abgewechselt mit Erzählperspektiven und Denkprozessen. Die Dialoge sind unterhaltsam, aber auch ruhig und gelassen. Hier spiegelt sich schon deutlich das Lebensgefühl der Dänen wieder. Die Denkprozesse von Kate sind gefühlvoll, aufgeweckt und voller Hingabe.
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Die Charaktere finde ich wirklich sehr treffend gewählt und alle für sich sehr unterschiedlich, aber sehr liebenswert. Beim Lesen wird man vermutlich kurz denken, das es recht viele Menschen sind die in der Geschichte vorkommen. Alle für sich spielen eine wichtige Rolle und tragen viel zur eigentlichen Geschichte bei. Ohne die Journalisten und sehr liebenswerte Café Besitzerin Eva, wäre die Geschichte eine ganze andere gewesen. Dabei sind manche Charaktere etwas verrückt, andere lustig, einsam oder zurückhaltend. 
Die Hauptprotagonisten Kate und Ben, fand ich beide auf ihre Art sehr interessant und sympathisch. Kate ist motiviert und möchte etwas erreichen, geht aber der Liebe gezielt aus dem Weg, aus Angst verletzt zu werden. Ben ist der Journalist der etwas unfreundlich rüber kommt, da er sehr unzufrieden mit seinem Job ist. An sich ist er ein toller Mensch, der seine Gefühl ausleben möchte, aber sich selbst im Wege steht.
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Wie zu erwarten entsteht eine leichte Liebesgeschichte zwischen Kate und Ben, dies ist vorhersehbar. Aber gerade dieses Vorhersehbarkeit macht es für mich zu einer gelungen Geschichte. In einem Buch das sich mit dem Thema "Hygge" beschäftigt, erwarte ich keine große Überraschungen oder dramatische Wendungen, das würde einfach nicht passen. Jedoch sind die letzten 50 Seiten für mich zwar nicht ganz überraschend, aber etwas anderes als zunächst erwartet.
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Ich habe mich bisher nicht wirklich viel mit Dänemark und vorallem nicht mit Kopenhagen beschäftigt. Nach dem Lesen des Buches, werde ich mir sicherlich einige Fotos anschauen, und eine Reise wäre für mich auch nicht ausgeschlossen. Julie Caplin, beschreibt verschiedene Sehenswürdigkeiten und man spürt förmlich die Ruhe und Gelassenheit der Dänen heraus. Allerdings finde ich auch London, am Anfang und am Ende der Geschichte interessant dargestellt.
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Ich denke das Buch wird erst zu einem kompletten Ganzen, durch die vielen kulinarischen Momente in der Geschichte. Die leckeren dänischen Backwaren, oder anderen Köstlichkeiten werden quasi zelebriert. Teilweise hätte ich gerne das ein oder andere probiert. Schön wären evtl. ein paar Rezepte am Ende des Buches gewesen, so kann man beim Lesen das ein oder anderen naschen.
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Hygge und Gemütlichkeit ist ein Lebensgefühl, das auch ich mehr nutzen sollte. Die Autorin gibt dem Leser genau dieses Gefühl mit auf den Weg, genauso wie einige Tipps um sein Leben genau so zu gestalten. Sicherlich werde ich versuchen etwas von diesem Buch mit zunehmen.
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Fazit:
Mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, durch seine ruhige und angenehme Atmosphäre. Ich mochte das Land und die Leute und konnte mich gut auf die Geschichte einlassen. Julie Caplin schafft es das sich der Leser sehr wohl fühlt auf den rund 397 Seiten und das macht für mich ein gutes Buch aus. 
Bei der Bewertung ziehe ich einen Stern ab, da sich für mich die Geschichte in der Mitte ein wenig gezogen hat, hier hätte die Autorin etwas mehr herausholen können. 
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Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen und ich freue mich sehr auf die beiden weiteren Bücher der Reihe, die mich bestimmt auch begeistern können mit ihrem Charme.
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Freitag, 21. Juni 2019

Irgendwo hinter den Wolken

Rezension zu "Irgendwo hinter den Wolken" 

von Michelle Schrenk

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an die Agentur "Mainwunder" und an Michelle Schränk, für das Rezensionsexemplar und die damit verbundene tolle Aktion zum Buch.
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Seit Jahren lebt Sophie in der Dunkelheit, ihr Mann macht ihr das Leben zur Hölle. Ihr Herz scheint zerbrochen und ein ausbrechen aus der Situation unmöglich. Dann trifft sie auf eine wunderbare ältere Dame, die ihr zeigt das es sich lohnt einen Neuanfang zu wagen. Der Weg dorthin ist schwer, aber einige Dinge wie z.B. eine Postkarte zeigen ihr das sie alles richtig macht.
Dann lernt sie Erik kennen, auch er hat in der Vergangenheit einiges erlebt und spürt den Verlust jeden Tag. Erik hat eine kleine Tochter namens Emily, die schnell einen Zugang zu Sophie findet. 
Ist es Schicksal oder Zufall das Sophie und Erik sich kennengelernt haben?
Können die beiden ihr gebrochenes Herz heilen? Oder bleibt die Angst und der Schmerz bestehen?
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Wie bei allen Büchern von Michelle Schrenk, ist das Cover auch hier wieder sehr farbenfroh und auffällig gestaltet. Die Bücher der Autorin erkennt man immer sofort am äußeren Stil, das gefällt mir persönlich sehr gut.
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"Irgendwo hinter den Wolken" hat mich teilweise wirklich zum nachdenken gebracht. Der Klappentext lässt vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt, mit ein wenig emotionalen Hintergrund aus der Vergangenheit der Protagonisten. Wenn man jedoch mit dem Lesen beginnt, ist man zunächst ein wenig überrascht. Denn es erwartet dem Leser ein Einblick in häusliche Gewalt. Damit habe ich absolut nicht gerechnet und habe es zunächst wieder zur Seite gelegt. 
Vorweg gesagt, es ist ein unglaublich wichtiges Thema mit dem sich Michelle Schrenk hier beschäftigt.  Jedoch frage ich mich wirklich ob es nicht sinnvoll wäre, die Thematik kurz im Klappentext zu erwähnen. Denn sicherlich gibt es Menschen, die häusliche Gewalt am eigenen Körper erleben mussten, und dadurch evtl. auch traumatisiert sind. 
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An sich arbeitet die Autorin die Problematik der "häuslichen Gewalt" gut auf. Vorallem mit den Gedanken, die ein Mensch in dieser Situation sicher mit sich herumtragen wird. Und auch die vielen Mut machenden Worte und Sprüche, sind sicherlich sehr hilfreich um zu verstehen und zu verarbeiten.
Unten den Protagonisten ging es mir allerdings leider alles ein wenig zu schnell. Eine zarte Liebe kann sicherlich schnell entstehen, aber nicht mit den Hintergedanken was Sophie alles erleben musste. So schnell kann sie sicherlich nicht wieder Vertrauen aufbauen zu einem Mann. Das erscheint mir leider ein wenig unrealistisch, anderseits sicherlich auch schön wenn es so wäre.
Man merkt diese Thematik lässt mich unentschlossen und nachdenklich zurück.
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Den Schreibstil der Autorin kenne ich bereits aus anderen Bücher, und war mir daher bereits gut bekannt. In ihren Büchern nutzt sie viel bildliche Sprache und viele schöne ausdrucksvolle Sprüche, voller Emotionen und Tiefgang. Hier in dieser Geschichte rund um Sophie und Erik, waren es mir allerdings ein wenig zu viele Wiederholungen. Diese haben das Buch teilweise ein wenig kitschig gemacht, was mich nicht überwiegend gestört hat, da ich sowas eigentlich mag.
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Die Protagonisten sind alle nett und sympathisch, ausser der Ex von Sophie, der aber auch nur anfangs eine große Rolle spielt. Man kann sich teilweise gut in die Menschen hinein fühlen, und kann nur hoffen das es viele solcher hilfsbereiten Menschen geben mag.
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Sehr gut hat mir gefallen, dass Sophie aus alten Dinge neue erschafft und somit zeigt das es sich lohnt alles nicht wegzuschmeißen sondern es wieder zu reparieren. Durch dieses Hobby findet Sophie wieder ein wenig zu sich zurück, dies gibt der Geschichte eine besondere Note.
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Ohne zu viel zu verraten möchte ich noch einmal das Ende der Geschichte ansprechen. Das Ende war keinesfalls vorhersehbar, das fand ich persönlich sehr spannend. Allerdings war ich auch etwas überrascht, da ich so etwas nicht erwartet habe. Man könnte fast sagen es tauchen Krimielemente mit auf, die die Spannung nach oben treiben. 
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Das Setting fand ich ganz wunderbar gewählt. Man merkt förmlich die Hingabe der Autorin zu dieser Stadt, die einfach nur wunderschön ist. Kleine Sehenswürdigkeiten werden genannt und sehr genau beschrieben und man kann sich als Leser wohl fühlen in Nürnberg.
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Fazit:
Das Buch lässt mich sehr unerschlossen zurück, einerseits hat es mir gut gefallen und hat sich locker und leicht lesen lassen. Allerdings gab es für mich auch einige Punkte die mir nicht so zugesagt haben und mich deshalb nicht komplett überzeugen konnten.
Leider kann ich dem Buch deshalb nur 3 von 5 Sternen geben.
Ich freue mich aber sehr auf weitere Bücher der Autorin.
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Montag, 10. Juni 2019

Prince of Passion - Henry

Rezension zu "Prince of Passion - Henry" 

von Emma Chase


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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an endlich.kyss, und den Rowohlt Verlag, für dass Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch und ist nicht durch dritte beeinflusst.
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"Prince of Passion - Henry" ist der zweite Teil einer dreiteiligen Reihe. Der dritte Band ist noch nicht erschienen. Alle Bücher schließen zwar aneinander an, aber sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
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Henry ist der Thronfolger von Wessco, somit liegt eine gewisse Last auf ihm. Seine Großmutter die Queen hat Erwartungen an Henry, die er so nicht erfüllen kann. Er muss lernen verantwortungsbewusster zu sein und sich mehr mit der Politik seines Landes auseinandersetzen. Auch seinen Lebensstil sollte er in Zukunft ändern und weniger in der Öffentlichkeit stehen, mit negativer Presse. Damit Henry erstmal wieder zu sich selbst findet, wird er auf einen abgelegenen Landsitz untergebracht. Doch Henry möchte auf diesem sehr einsamen Ort nicht seinen Gedanken abhängen, sondern viel mehr, noch einmal tun und lassen was er möchte. Kurzer Hand nimmt er an einer royalen Datingshow teil, bei der er die seine Königin finden soll. Denn seine zukünftige sollte adelige sein und Jungfrau noch dazu. Es wird also Zeit für Henry sich auszutoben und Spaß mit den vielen Frauen zu haben. Wenn da nicht ein schüchterne, schlaue, aber sehr liebenswerte junge Frau namens Sarah wäre, die es schafft das sich Henry von einer ganz anderen Seite zeigt. 
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Die Hauptprotagonisten Henry und Sarah sind beide zunächst sehr unterschiedlich, aber ergänzen sich prima. Henry ist der typische Draufgänger, der weiß das er gut aussieht und dies auch auszustrahlen weiß. Diese Charaktereigenschaft macht er weg, durch seine liebenswerte,ehrliche aber auch witzig Art sich zu äußern. Ich mag es wenn Männer ehrlich sind und dies auch offenlegen. Sarah ist schüchtern, belesen aber unglaublich sympathisch. Sie hat in ihrer Vergangenheit viel erlebt, das sie zu dem Menschen macht der sie jetzt ist. Gerade was das sexuelle angeht, ist sie ein wenig verklemmt für ihr Alter. Henry schafft es Sarah aufzulockern und sie entwickelt Vertrauen ihm gegenüber und kann etwas von sich preisgeben. Die versuchen sich gegenseitig zu heilen und was natürlich nicht immer so unkompliziert ist. Henry und Sarah tuen sind gegenseitig gut und ihre Dialoge sind einfach herrlich zu lesen. Sie sind locker und leicht, lustig und unkompliziert. Ich konnte an diesen Stellen kaum aufhören zu lesen.
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Emma Chase vereint in ihrer Geschichte Romantik, ein wenig Dramatik, viel Humor und auch Erotik auf 335 Seiten. Dabei gibt es auch Szenen oder Rückblicke die Tiefe aufweisen. Die Abschnitte die in die erotische Richtung gehen, sind geschmackvoll und überhaupt nicht billig, sondern eher sinnlich. 
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Auch die Datingshow auf der die Geschichte aufbaut, war sehr unterhaltsam und hat perfekt zu Prinz Henry gepasst. Die Frauen oder Bewerberin waren auch alle gut ausgearbeitet und sehr lustig. Beim Lesen hatte ich ein Lachen auf den Lippen, denn der Prinz hat sich wirklich richtig charmant gegeben trotz der unpassenden Umstände, immer durch eine Kamera überwacht zu werden.
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Sicherlich ist das Buch vorhersehbar, was man schon beim Klappentext erahnen kann. Allerdings war ich sehr überrascht über das Ende des Buches. Denn hier erwartet den Leser eine unglaubliche Wendung, mehr der man so sicherlich nicht gerechnet hat. Hier hat die Autorin mich noch einmal komplett mitziehen können, ein sehr gelungenes Ende.
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Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, dass mich unglaublich gut unterhalten hat. Die Datingshow war für mich interessant und anderes, genau das macht den Charme des Buches aus. 
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!
Ich freue mich sehr auf den dritten Teil der Reihe, der mich hoffentlich genauso gut unterhalten kann, wie die beiden Vorgänger.
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Sommer unter Sternen

Rezension zu "Sommer unter Sternen" 

von Miriam Covi

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*Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Heyne Verlag, für das kostenlose Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch und ist nicht beeinflusst durch dritte.
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Ella ist Konditorin, aber ist seit der Geburt ihrer Zwillinge Hausfrau und Mutter. Ihr Mann Thomas arbeitet den ganzen Tag und hat nur sehr wenig Zeit für seinen Frau und seine Kinder. Eines Abends gesteht er seiner Frau, das er sich in die Nachbarin verliebt hat und Ella verlassen wird. Ella weiß nicht was ihr geschieht. Wie soll sie diesen Schmerz je bewältigen? Und wie soll sie als Alleinerziehende Mutter von Zwillingen den Alltag überstehen?
Ellas beste Freundin Maggie, fliegt die drei kurzer Hand und die USA ein, wo die sie in dem Ferienhaus ihrer Eltern auf einer kleinen Insel vor New York eine Weile bleiben können. Fire Island war bereits in ihrer Jugend ein ganz besonderer Ort für die junge Frau. Angekommen auf der Insel, wird jedoch alles anders als geplant. Denn im Ferienhaus treffen Ella und ihre Mädchen auf den nicht sehr freundlichen und alkoholisierten Nathan. Nathan ist der Bruder von Maggie, der Sternekoch hat sich scheinbar nach einem Reinfall im Job, auf der Insel zurückgezogen. Die Hintergründe sind unklar und mit Ella möchte er auf keinem Fall unter einem Dach wohnen.
Ella fühlt sich auf sonderbare Art wieder zu Nathan hingezogen, aber der Schmerz ihrer Trennung sitzt tief. Und als Teenager hat Nathan ihr bereits schon mal das Herz gebrochen
Wie wird es mit den beiden weitergehen?
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Das Cover des Buches verspricht auf den ersten Blick direkt ein sommerliches Buch. Sommer, Sonne, Strand und Meer kommen hier sicherlich nicht zu kurz und schicken den Leser in einen kleinen Kurzurlaub auf Fire Island. 
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Die kleine Insel, Fire Island liegt kurz vor New York und ist nur durch eine Fähre erreichbar. Autos sind auf der Insel nicht erlaubt und machen den Aufenthalt zu etwas besondern. Das perfekte Setting für eine Liebesgeschichte mit sommerlichen Flair. Die Bewohner auf der Insel sind alle sehr freundlich und warm und nehmen neue Bewohner mit offenen Armen und lieben Worten auf. Zu gerne würde ich die Insel selbst einmal sehen und dort ein paar ruhige Stunden am Strand verbringen.
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Das Buch ist sehr sommerlich, leicht und perfekt geeignet für den Strand oder einen schönen Urlaubstag im Garten.  Meine Erwartungen wurden beim Lesen in keinster Weise enttäuscht. Durch den lockeren Schreibstil der Autorin konnte man das Buch recht schnell lesen, weil man wissen wollte wie es weitergeht. Eine aufgebaute Spannung konnte Miriam Covi bis zu letzt aufrecht erhalten. Die 484 Seiten sind unterteilt in Kapiteln. Im Buch findet man zwar viele Dialoge, aber auch einige Abschnitte die durch Erinnerungen und Erzählabschnitten gefüllt sind. Manchmal waren mir persönlich die Abschnitte etwas zu lang, hier hätte die Autorin etwas Länge heraus nehmen können. Da sich aber alles trotzdem gut zum gesamten anpasst, stellt es für mich keinen gravierenden Punkt in der Bewertung da. 
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Wenn man ein Buch vor sich hat, mit weit mehr als 400 Seiten, muss man den Leser ein wenig einbinden und die Spannung aufrecht erhalten. Hierbei finde ich es auch wichtig das sich die Charaktere weiterentwickeln und nicht die halbe Zeit auf der Stelle laufen. Miriam Covi schafft es die Charaktere auf den Weg zu schicken, sie entwickeln sich weiter und lernen etwas für ihr Leben. Bei dieser Entwicklung helfen sich Nathan und Ella gegenseitig. Unterstützt wird das ganze durch die leichte und unbeschwerte Art von Kindern, die dabei eine große Rolle spielen. Kinder heitern eine Geschichte meist noch ein wenig auf, so wie hier auch. Zu Beginn der Geschichte waren mir die beiden Mädels ein wenig aufdringlich und schon fast etwas ungezogen. Aber man merkt das auch ihnen der Aufenthalt auf der Insel sehr gut tut, und auch hier erkennt man das sich die beiden weiterentwickeln.
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Auf den ersten 100 Seiten hat man ein gewisse Vorahnung in welche Richtung die Geschichte gehen könnte, man könnte sagen eine Vorhersehbarkeit. Allerdings überrascht uns die Autorin hier durch einige Überraschungen, die man so nicht vorhergesehen hat. 
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Was wäre ein gutes Buch, ohne eine gewisse Tiefgründigkeit, ohne das Buch oder die Geschichte zu beschweren. Schließlich ist es ein sommerliches Buch, das man unbeschwert im Urlaub lesen könnte. Miriam Covi baut die Hintergundgeschichte von Nathan und Ella super ein und spinnt mit ihrem roten Faden weiter ein tolles Gesamtbild. Am Ende denkt man als Leser erstmal darüber nach, wie wichtig die Botschaft dahinter wirklich ist. Ich möchte allerdings nicht zu viel verraten, denn man muss das Buch selbst für sich entdecken.
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Direkt am Anfang der Geschichte fiebert man mit Ella mit und leidet mit ihr als Thomas sich von ihr trennt. Somit hat man recht schnell eine Sympathie entwickelt und möchte Ella weiter auf ihrem Weg begleiten. Die Zwillinge sind anfangs zwar süss, aber auch teilweise etwas anstrengend und sehr präsent. Nach und nach erkennt man aber wie wichtig die beiden für die Geschichte wirklich sind. Als die drei auf Nathan treffen ist direkt sichtbar, das Ella und Nathan eine Vergangenheit verbindet. 
Nathan war mir anfangs erstmal unsympathisch, aber genau diese Rolle sollte er vermitteln. Nach und nach erkennt man seine Liebenswürdigkeit, gerade im Umgang mit den Kindern.
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Die Nebencharaktere die nach und nach dazu kommen, sind alle aussagekräftig und gut gezeichnet, ohne zu viel Platz einzunehmen. Sehr gut gefallen hat mir auch Antje, die leider erst auf den letzten 80 Seiten auftaucht. So ein ehrlicher und lustiger Mensch, mit dem Herzen auf der Zunge. Sie hat mich unglaublich zum lachen gebracht mit ihrer Art.
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Fazit:
Ein sehr gelungen Buch das mich gut unterhalten hat und ein Gefühl von wohlfühlen hervorruft. Die kleine Insel hat so viel Flair und lädt den Leser auf einen kleine Reise ein. 
Ein Buch das trotz ein paar kleinen Abzügen 5 von 5 Sternen verdient hat!
Wer eine angenehme, aber unterhaltsame Story sucht, die den gewissen maritimen Flair hat und die Liebe zu Kuchen und leckeren Essen, der ist bei Miriam Covi absolut richtig.
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Best Man

Rezension zu "Best Man" 

von Vi Keeland


Werbung - unbezahlt
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Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag, für das Rezensionsexemplar.
Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum gelesenen Buch, und ist nicht 
beeinflusst von dritten.
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Nat Rossi hat keine leichte Zeit hinter sich. Die Ehe zu ihrem Mann ist in die Brüche gegangen, da er skrupellose Geschäfte mit Geld anderer betrieben hat. Seit einiger Zeit sitzt er im Gefängnis und Nat betreut seitdem ihre 15 jährige Stieftochter. Auf der Hochzeit ihrer besten Freundin in Kalifornien, versucht sie sich abzulenken und Kraft zu tanken. Doch sie rechnet nicht damit dem attraktiven Trauzeugen Hunter zu begegnen. Hunter ist ein Frauenschwarm und weiß genau was er will. Und er hat ein Auge auf Nat geworfen, die aber versucht ihm aus dem Weg zu gehen. Doch die Anziehung ist groß und gefährlich. 
Kann Nat, Hunter widerstehen?
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Das Cover des Buches reiht sich perfekt in die Reihe ein und macht sich wunderbar im Bücherregal. Man erkennt einen jungen und attraktiven jungen Mann im Anzug, sein Gesicht ist nur halb zu erkennen, aber die Gesichtszüge verraten etwas über ihn. Der Hintergrund ist wie bei den anderen Büchern der Reihe, dunkel und strahlt etwas geheimnisvolles aus.
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Auf rund 379 Seiten erwartet dem Leser eine gute Mischung aus Charme, Witz, Tiefgang und jede Menge Gefühlen. Das Buch ist unterteilt in Kapiteln, die eine angenehme Länge haben. Man bekommt als Leser einen Einblick in die Gedanken von Nat, die kein großes Vertrauen in Männer hat, seit der Enttäuschung von ihrem Exmann. Die Kapitel die von Hunters Sicht erzählen, sind aus seiner Vergangenheit und erzählen uns nach und nach seine Geschichte. Dabei rutschen wir immer weiter vor und bekommen am Ende auch einen Eindruck, welche Gedanken Hunter in der Gegenwart beschäftigen. Diese Herangehensweise finde ich sehr interessant und ansprechend. Als Leser spürt man eine gewisse Spannung, die sich nach und nach immer weiter entwickelt und am Ende ihren Höhepunkt findet.

Ich bin ein großer Fan von Dialoge und weiß gerade dieses bei Vi Keeland sehr zu schätzen. Die Dialoge zwischen Hunter und Nat sind sehr unterhaltsam und bringen den Leser zum Lachen. Dabei können die Dialoge den Leser auch mal zum Fremdschämen bringen, aber auf sehr nette Art und Weise.
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Die Charaktere sind sehr sympathisch und jeder auf seine Art etwas besonderes. Da ist einmal der charmante Hunter, der nichts anbrennen lässt und der ausstrahlt das er genau weiß was er will. Aber erkennt auch das er ein Geheimnis zu verbergen hat, das kann man allerdings nur erkennen wenn man etwas tiefer geht. Ich mag seine Art sehr, da er ehrlich ist und sagt was er will, ohne etwas vorzumachen.
Nat hingegen ist eine sehr liebenswürdige junge Frau, die das Vertrauen zu Männern verloren hat. Sie sucht nach einer Affäre ohne Verpflichtungen und ohne Liebe. Gerade deshalb kann ihr Hunter sehr gefährlich werden, das spürt sie recht schnell. Nat kümmert sich gut um ihre Stieftochter, obwohl diese es ihr nicht gerade leicht macht, aber sie gibt nicht auf. Als Familienmensch pflegt sie ein gutes Verhältnis zu ihrer Familie und zu ihren Freunden. Auch die Freunde und die Familienmitglieder finde ich gelungen dargestellt. Sehr unterhaltsam, finde ich auch die Rolle der Stieftochter Izzy. Sie wirkt zunächst sehr stur, zeigt sich später auch eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte.
Alle Charaktere sind gut gezeichnet und entwickeln sich während der Gesichte weiter, dies finde ich sehr passend.
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Vi Keeland schreibt mit einem roten Faden, der sich komplett durch die 379 Seiten zieht. Wer hier eine oberflächliche Geschichte erwartet, der wird überrascht sein, über die doch sehr tiefgründige Handlung. Wie in allen Büchern der Autorin, gibt es zwar eine Liebesgeschichte, die aber immer noch eine emotionale, tiefgründige Seite beinhaltet. In diesem Fall konnte mich die Autorin mit ihren Worten sehr berühren, denn der Hintergrund von Hunter ist sehr intensiv. Allerdings passt sich dies wunderbar in die Story ein, und rundet sie ab.
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Fazit:
Rundherum für mich ein sehr gelungenes Buch, welches mit sehr gut unterhalten hat. Beim Lesen konnte ich mich kaum zurückhalten und hatte es somit bereits in zwei Tagen ausgelesen. Das Buch ist wieder mal sehr gelungen und gefällt mir viel besser als der Vorgänger "Mister West", da mich dieses nicht richtig berühren konnte.
Ich gebe der Geschichte rund um Nat und Hunter 5 von 5 Sternen!
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Samstag, 1. Juni 2019

Ein Sommer voller Himbeereis

Rezension zu "Ein Sommer voller Himbeereis" 

von Persephone Haases


Werbung - unbezahlt
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Vielen Dank an den Penguin Verlag, für das zur Verfügung stellen des Buches.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung zum Buch und ist nicht beeinflusst von anderen.
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Pauline besitzt seit einiger Zeit ein kleines Eiscafè, dieses führt sie zusammen mit ihrer besten Freundin Florence. Mit großer Liebe und Hingabe stellt Pauline wunderbare Eissorten her, die immer eine kleine Geschichte erzählen oder ein Gefühl wiederspiegeln. Es wäre alles wunderschön, aber das Eiscafe läuft nicht so gut wie es laufen müsste. Denn durch ihren Exfreund, hat Pauline einige Geldsorgen, die sie nur mühsam abzahlen kann. Neben ihrem Laden, gibt es ein Antiquitätengeschäft, welches von Anna geführt wird. Anna nimmt ein wenig die Rolle der Ersatzgroßmutter für Pauline ein, da ihre Oma bereits verstorben ist. Oft streift Pauline durch den schönen Laden und träumt sich in eine andere Zeit zurück. Dabei hinterlässt sie Nachrichten mit ihren Wünschen, an alten Möbelstücken oder in Büchern. Dann taucht plötzlich Annas Enkel Christian auf, der zunächst sehr arrogant rüberkommt aber Paulines Herz zu klopfen bringt. Leider sorgt Christian auch für einige Probleme und schnell steht die Existenz der Ladenbesitzer auf dem Spiel.
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Zunächst erwartet dem Leser ein wunderschönes Cover, das sehr ausdrucksstark und farbenfroh ist. Himbeeren und Eis spielen dabei natürlich eine große Rolle. Der Hintergrund ist in einem Pastelton gehalten und passt sich gut ins Gesamtbild ein. Man erkennt eine klare Linie, die sich auch beim Lesen in der Geschichte wieder erkennen lässt.
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"Ein Sommer voller Himbeereis" ist der Debütromen von Perspehone Haasis. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und ruhigen Schreibstil. Sie beschreibt die Protagonisten sehr detailliert und man spürt wie gut überlegt die Charakterzüge der Personen sind. Durch ihren Stil konnte mich die Autorin recht schnell mitreißen und für sich gewinnen. Die rund 462 Seiten konnten mich somit gut unterhalten und ich konnte das Buch fließend weglesen.
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Christian und Pauline waren mir schnell sehr sympathisch, auch wenn man das bei Christian nicht direkt vermuten mag. Aber in seinen Gedanken konnten man erkennen, was ihm beschäftigt und das fand ich angenehm. Pauline ist durch ihre warme und liebevoll Art wirklich ein Mensch den man kennen lernen möchte. Noch dazu kommt die wirklich leidenschaftliche Liebe zum Eis, die sie förmlich auslebt. Allerdings hatte ich auch ein paar Momente, in denen ich ein wenig an ihr gezweifelt habe. Ein wenig hat sie sich ihr Leben auch selbst erschwert und durch ihre recht kopflastig Art zu denken auch ein wenig im Weg gestandnen. Auch die Nebencharaktere sind sehr freundlich und liebevoll, und somit entwickelt sich ein gewisse Gefühl von Freundschaft, wenn man die Geschichte verfolgt. 
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Man könnte meinen es erwartet dem Leser ein lockere und leichte Liebesgeschichte, dem auch so ist. Allerdings ist dieses nicht so einfach wie es scheint, und den Charakteren werden Steine in den Weg gelegt. Dabei hat die Autorin unglaubliches Talent mit Worten umzugehen und schafft es die Emotionen wunderbar einzubauen. Die Gefühle scheinen greifbar zu sein und laden dem Leser zum Träumen ein. Oft wählt die Autorin Metaphern und um die Gefühle und Situationen zu verdeutlichen.
Es geht aber nicht nur um die Liebe, sondern auch um den Mut seine Träume zu leben und einen neuen  Weg zu gehen.
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Wie der Titel des Buches bereits vermuten lässt dreht sich in der Geschichte rund um Pauline alles um das Eis. Beim Lesen habe ich soviele wunderbare Eissorten kennen gelernt und hätte mir gewünscht so eine Eisdiele in meiner Nähe zu haben. Zu gerne hätte ich mich in das Café gesetzt und hätte die Kreationen kennengelernt. Man spürt dabei wieviel Liebe zum Detail die Autorin mit hineinbringt. 
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Das Buch ist sicherlich auch minimal vorhersehbar, mich hat das eher weniger gestört, da mir die lockere Art gut gefallen hat. Auch wenn mich das Buch gut unterhalten hat, hätte ich mir vorstellen können es ein wenig zu kürzen. Zwischenzeitlich hat es sich etwas gezogen, was vermutlich mit den recht intensiven Gedanken von Pauline zusammenhängen mag. 
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Fazit
Eine locker und leichte Lektüre, die auch ein wenig in die Tiefe geht und perfekt für den Urlaub geeignet ist. Wer Eis liebt, wird mit diesem Buch viel Freude haben und einige süße Stunden verbringen.
Ein gelungen es Debüt, einer tollen Autorin, von der man sicherlich noch einiges hören wird. Ich freue mich aufjedenfall auf weitere Werke von Persphone Haasis.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne.

Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...