Montag, 16. Juli 2018

Sommer in St.Ives

Rezension zu "Sommer in St. Ives" von Anne Sanders



( Werbung - da Rezensionsexemplar - unbezahlte Werbung)

Erstmal vielen lieben Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde. Schaut gerne mal auf der Verlagsseite vorbei, für weitere Informationen zum Buch und zur Autorin.

Lola Lessing macht sich zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern auf die Reise von München nach Cornwall- St. Ives. In das charmante Fischerdorf an der englischen Küste, hat sie ihre Großmutter Elvira eingeladen um dort den Sommer zusammen mit ihrer Familie zu verbringen. Denn ihr letzter Wunsch ist es, noch einmal alle um sich herum zu versammeln. Nur warum sollen sie die wertvolle Zeit in St. Ives verbringen? Niemand ahnt das Elvira ihrer Familie ein großes Geheimnis offenbaren möchte. Denn in St. Ives lebt die große Liebe ihrer Jugend. 

Das Cover ist schlicht gehalten in hellen Farben, und einen leicht maritimen Charme. Der Titel des Buches ist knalligen Pink gehalten und sticht daher ein wenig hervor. Ein schlichtes Cover das aber absolut passenden zum Inhalt des Buches ist.

Die Hauptprotagonistin Lola ist mir direkt ab der ersten Seite sehr sympathisch, durch ihre lockere Art aber doch etwas wirren Gedanken. Ihre Familie ist etwas seltsam und doch sehr unterhaltsam, wenn man sie kennen lernt. Oma Elvira ist trotz ihrem Alter sehr offen und lässt sich von ihrer Familie nicht einschüchtern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Sehr charmant fand ich den attraktiven Chase der recht am Anfang direkt in das Leben von Lola stolpert.

Das Buch besteht aus Kapitel die zwischen 10-25 Seiten umfassen und somit gut lesbar sind. Der Schreibstil von Anne Sanders ist locker und leicht und fliessend lesbar.
Die Kapitel wechseln sich ab, zwischen der Gegenwart und dem Sommer in St.Ives und der Vergangenheit von Elvira. In diesem Teil erfährt man etwas über die Geschichte von Elvira und ihrer Jugendliebe Sam. Das Geheimnis das Elvira der Familie nach und nach vermitteln möchte, wird somit immer weiter aufgedeckt und der Leser wird mit einbezogen.

Durch den angenehmen Schreibstil und die sympathischen Charaktere konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen, und habe es in nur einen Tag ausgelesen. Die Autorin konnte durch ihre bildlichen Beschreibungen von St. Ives, den Leser mit nach Cornwall nehmen. So dass ich jetzt nach dem Leser wirklich Interesse hätte den wunderschönen kleinen Ort einmal selbst zu sehen und den Charme selbst zu erleben.

Recht bald fällt auf, dass sich das Leben von Elvira und Lola an vielen Stellen zu gleichen scheint. Anne Sanders möchte damit verdeutlichen das man oft viel zu lange wartet im Leben. Und sich viel mehr auf sein Herz verlassen, und an sich selbst denken sollte. Und das manchmal ein Neuanfang Angst macht, aber man dem neuen Glück einfach eine Chance geben sollte.
Auch die Familie Lessing rund um Lola und Elvira finden nach und nach ihr Glück und können sich einen Neuanfang vorstellen. Und das nur weil Elvira ihnen gezeigt hat, das man manchmal etwas wagen muss um am Ende glücklich zu sein, egal wie alt man ist.

Fazit zum Buch:
Ich bin sehr begeistert von diesem tollen Buch der Autorin Anne Sanders. Wenn ich ein Buch kaum mehr aus der Hand legen kann, hat das schon viel zu bedeuten. Trotz der über 400 Seiten, war das Buch sehr kurzweilig und mit Tiefgang. 
Mir hat es sehr gut gefallen und deshalb gebe ich dem Buch 5/5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.






Freitag, 13. Juli 2018

Sommerglück und Blütenzauber

Rezension zu "Sommerglück und Blütenzauber"



(Werbung - da Rezensionsexemplar aber unbezahlt)
Zunächst herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar, dass mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. Schaut gerne auch mal auf der Verlagsseite vorbei, dort findet ihr weitere Informationen zur Autorin und zum Buch.

Rita ist Floristin und besitzt einen kleinen Blumenladen im wunderschönen Wien. Sie liebt Blumen und ihre Bedeutung über alles, und geht voll in ihrer Arbeit auf. Leider ist Rita Single und hat bisher nicht den richtigen Mann gefunden, bis sie sich ein Ziel setzt. Zur Hochzeit ihrer Freunde, möchte sie nicht am Singletisch sitzen, sondern mit einer Begleitung den Abend verbringen.
Sie lernt den charmanten Marcel kennen, der scheinbar alles hat was sie sich schon immer gewünscht hat, jedoch sind die Gefühle nicht so wie sie sein sollten. Dann lernt sie den Eishockeyspieler Rene kennen, der ihrer Meinung nach der typische Aufreißer Typ ist, nur ist das wirklich so?
Welche Mann findet einen Platz in Ritas Leben und gibt sie der Liebe wirklich eine Chance?

Das Cover des Buches ist schlicht und doch aussagekräftig genug um den Titel des Buches wiederzugeben. Der Hintergrund ist in Blau gehalten und darauf sieht man einen Strauß schöner Wiesenblumen. Wenn man das Cover sieht, denkt man direkt an Sommer und eine tolle Blumenwiese. 
Unten auf dem Cover sieht man die Skyline von Wien, somit wird auch der Charme widergespiegelt.

Rita ist eine selbstbewusste, junge Frau, die ihr Leben im Griff zu haben scheint. Doch mit der Liebe tut sie sich bisher schwer, da sie vielen Männern aus Vorurteilen keine Chance gibt. Nach und nach gibt es aber eine Entwicklung bei Rita, dies fand ich persönlich wirklich treffend. Sonst wäre mir Rita leider auch etwas unsympathisch geworden. Rene fand ich von Anfang an, sehr sympathisch und ansprechend. Und auch die anderen Charaktere fand ich teilweise sehr humorvoll. Emilia Schilling hat die Personen sehr detailliert beschrieben, so dass man ein tolles Bild vor Augen hatte.

Der Schreibstil ist locker und leicht und super fliessend lesbar. Zwischen den doch recht vielen Dialogen von Rita und den anderen Personen, gab es auch viele Passagen in denen Situationen beschrieben wurden. 

Das Buch teilt sich in verschiedene Kapitel auf, die zwischen 30-60 Seiten umfassen. Jedes Kapitel ist nach einer Blumensorte benannt, die am Anfang mit ihrer Bedeutung aufgelistet wurde. Dies fand ich wirklich sehr interessant und man konnte noch etwas mehr über Blumen und ihre Bedeutung erfahren.

Emilia Schilling möchte mit ihrem Buch vermitteln, dass man nicht immer voller Vorurteile sein sollte und manchmal einfach das Herz sprechen lassen muss. 
Zusätzlich zeigt sie, das die Familie in vielen Situationen einfach eine große Hilfe sein kann, und in diesem Fall Rita eine große Hilfe war. Dies macht die Story um Rita noch etwas persönlicher und man fühlt sich eingebunden.

Fazit zum Buch:
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, schon alleine weil es in Wien spielt. Eine tolle Stadt die schon selbst erleben durfte. Hier hätte ich mir vielleicht noch ein wenig mehr Wien Flair gewünscht, wobei schon viele Highlights wie Schloss Schönbrunn mit eingeflossen sind. 
Die Geschichte ist wirklich schön und der Schreibstil konnte mich auch überzeugen. Am Ende kam mir die Geschichte um Rita leider etwas zäh vor, da hätte ich mir gewünscht das Rita mal ein wenig mehr Gas gibt und die Initiative ergreift, aber das ist nur meine Meinung dazu. 
Alles in allen ein tolles Buch, und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Dem Buch gebe ich 4/5 Sternen und kann es als tolle Urlaubslektüre weiterempfehlen.



Sonntag, 8. Juli 2018

Liebe in Reihe 27

Rezension zu "Liebe in Reihe 27" von Eithne Shortall

(Werbung- Reziexemplar)

Erstmal vielen lieben Dank an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde. Schaut gerne auch mal auf der Verlagsseite vorbei, für weitere Information zum Buch und zur Autorin.

Cora ist Single und hat den Glauben an die Liebe, leider schon vor langer Zeit verloren, nach der Trennung von ihrer großen Liebe. Auch wenn sie selbst nicht mehr an die Liebe glaubt, so möchte sie jedoch das andere glücklich sind. Cora arbeitet am Londoner Flughafen am Check in Schalter, und verkuppelt Singles über den Wolken. Bewusst informiert sie sich über mitfliegende Passagiere und setzt sie bewusst nebeneinander in die Reihe 27. An Board werden sie von ihrer Freundin Stewardess Nancy versorgt. Oft hat Cora Erfolg mit ihrer Verkupplungsmethode und neue Paare entstehen über den Wolken. Doch wird auch Cora nochmal auf Wolke 7 schweben?

Das Cover des Buches, finde ich absolut passend zum Titel und Inhalt des Buches. Der Titel ist in rot gehalten und ein Flugzeug fliegt ein Herz neben die 27. Unten auf dem Cover entdeckt man verschiedene Wahrzeichen verschiedener Großstädte in Europa. Von diesem Cover war ich absolut überzeugt, weil es direkt sehr ansprechend ist.

Cora die Hauptperson der Geschichte konnte mich leider bis zum Ende garnicht begeistern. Anfangs merkt man schnell das sie verbittert ist von ihrer letzten Beziehung und der Schmerz sitzt noch tief.
Man könnte meine das sie sich nach und nach ein wenig weiter entwickelt, aber das kommt leider in der Geschichte viel zu kurz. Die anderen Charakter wirken nicht unsympathisch, sind aber teilweise nicht richtig greifbar für mich.

Der Schreibstil der Autorin war auf den ersten 200 Seiten, eher schnell und die Übergänge zwischen den Absätzen kaum erkennenbar. Es wirkt gerade am Anfang wie eine Auflistung von Ereignissen und Erlebnissen der Charaktere. Durch die relativ schnellen Erzählungen, hatte man als Leser Mühe hinterher zu kommen, bzw. richtig in die Geschichte hereinzufinden.

Eithne Shortall möchte mit ihrem Buch eine wichtige Botschaft vermitteln, verbunden mit einer Spur Liebe. Man sollte im Leben nicht warten, sondern sein Leben leben und alles auf sich zukommen lassen. Denn die schönen Momente begleiten einen für immer, und sind eine bleibende Erinnerung. Leider konnte man diese Botschaft erst recht spät im Buch erkennen, denn erst auf den letzten 100 Seiten ändert sich der Schreibstil der Autorin und wird angenehmer. 
Zusätzlich behandelt sie ein wichtiges Thema nämlich frühe Demenz. Hier kommt man so manches mal ins grübeln und wird leicht emotional.

Fazit zum Buch:
Mich konnte das Buch leider nicht komplett überzeugen. Auf den ersten 150 Seiten, habe ich hin und her überlegt ob ich das Buch frühzeitig abbreche. Leider war der Schreibstil garnicht meins und die Hauptprotagonistin konnte ich mich nicht hineinversetzen. Die Botschaft des Buches finde ich allerdings wirklich treffend, genauso wie die Änderung in den letzten 100 Seiten. Aber leider reicht es auch mit diesen Punkten nur für 2/5 Sternen.
Da es der erste Roman der Autorin ist, vermute ich das ihre nächsten Werke sicherlich noch einmal mehr zu bitten haben werden. Denn Potenzial als Autorin hat Eithne Shortall sicherlich.








Sonntag, 24. Juni 2018

Der zauberhafte Trödelladen

Rezension zu "Der zauberhafte Trödelladen" von Manuela Inusa














Erstmal vielen lieben Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, das mir zur Verfügung gestellt wurde. Schaut gerne auch mal auf die Verlagsseite, für weitere Informationen zum Buch und zur Autorin.

"Der zauberhafte Trödelladen" ist der dritte Teil einer Reihe der Autorin Manuela Inusa. Da ich die ersten beiden Teil sofort in mein Herz geschlossen habe, habe ich mich diesesmal schon weit vorher auf die Fortsetzung gefreut. 

Ruby erbte vor drei Jahren einen kleinen Antiquitätenladen von ihrer Mutter, in der zauberhaften Valerie Lane. Eigentlich hatte Ruby andere Pläne für ihr Leben, aber nach dem Tod ihrer Mutter änderte sich alles für sie. Leider läuft der Laden nicht sehr gut, aber ihre Freundinnen aus der Valerie Lane unterstützen sie in allen Lebenslagen. Nebenher kümmert sich Ruby um ihrem Vater, der nach dem Tod seiner Frau sehr abgebaut hat und in vielen Dingen etwas seltsam geworden ist.
Richtig glücklich ist Ruby mit ihrem Leben nicht, und auch die Liebe scheint sich nicht als sehr einfach zu gestalten. Wie kann sie ihr Leben verändern und glücklich werden?
Und welche Rolle spielt der charmante und geheimnisvolle Gary dabei?

Zunächst muss ich wieder mal das wunderschöne Cover erwähnen, was absolut treffend zur Geschichte passt. Genau wie bei den Vorgängern konnte ich mich auch nun wieder im Cover verlieren.   Beim Lesen des Buches kann man sich durch die Covergestaltung und die Worte der Autorin ein tolles Bild von der Valerie Lane machen. 
Generell ist die ganze Gestaltung und Aufmachung des Buches sehr liebevoll und gut ausgewählt. Passend zum Thema Trödelladen gibt es hinten und vorne im Buch Tipps für alte Möbelstücke, Bücher und ihre Pflege.

Die Charakter der Valerie Lane sind alle auf ihre Art sehr sympathisch und erfrischend und voller Freundschaft und Liebe. Auch "Der zauberhafte Trödelladen" wird geprägt von der bedingungslosen Freundschaft der Ladenbesitzer. Durch Manuela Inusas wunderbare Art die Geschichte in Worte zu fassen, fühlt man sich quasi als Teil der Valerie Lane. Das ein oder andere Mal denkt man darüber nach welchen Laden man am liebsten führen würde. Und man merkt schnell das jeder auf seine Art viel Charme und Freude vermittelt.

Die zurückhaltende Ruby ist leider mit ihrem Leben nicht sehr glücklich, da sie eigentlich immer andere Pläne hatte. Also ist es Zeit für einen Neuanfang, auf dem man sie und den geheimnisvollen Gary gerne begleitet.  Man fiebert förmlich mit den beiden mit und freut sich über jeden fröhlichen Moment.

Der Schreibstil der Autorin vermittelt in den doch recht kurzweiligen Buch eine richtige Harmonie und Geborgenheit. Es ist ein Buch das einen schnell auf andere Gedanken bringen kann und ein angenehmes Gefühl zurück lässt. 
Aufgeteilt ist das Buch in Kapiteln, die nicht zu lang sind und fliessend lesbar. Die Autorin schreibt so lebhaft das man ein gutes bildliches Vorstellungsvermögen entwickeln kann.

Auch wenn dieses Buch, Teil drei einer noch nicht beendeten Reihe ist, kann man die Bücher auch gut unabhängig von einander lesen. Allerdings finde ich die Reihe so gut gelungen, das ich keins der Bücher hätte verpassen wollen.

Fazit:
Mir hat auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Das nächste Buch "Das wunderbare Wollparadies" erscheint leider erst im Oktober, aber steht jetzt schon auf meiner Wunschliste. 
Ich gebe dem Buch, wie auch den Vorgängern 5/5 Sternen.












Mittwoch, 20. Juni 2018

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Rezension zu "Missing- Niemand sagt die ganze Wahrheit"














Zunächst herzlichen Dank an den Penguin Verlag für das kostenlose Leseexemplar, bereits vor dem Erscheindatum. 

Die Freundinnen Francesca und Sophie sind beste Freunde und wachsen in einer kleinen Hafenstadt auf. Sie teilen alles miteinander, auch ein bitteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Doch plötzlich verschwindet Sophie spurlos und keiner weiß was mit ihr passiert ist. Da nur ein Schuh von ihr auf einem alten Pier zurückbleibt, wird vermutet das Sophie ins Meer gestürzt ist.
Francesca kehrt der Stadt bald danach den Rücken und kehrt erst 18 Jahre später wieder zurück in die Stadt. Denn kurz vorher wurden Leichenteile am Strand gefunden und es wird vermutet das sie von Sophie sind. Gemeinsam mit Sophies Bruder Daniel geht sie auf die Suche nach der Wahrheit. 
Was ist wirklich mit Sophie passiert?
Wer sagt die Wahrheit?
Kann man vor der Vergangenheit fliehen?

Das Cover des Buches hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Es ist eher schlicht gehalten in eher neutralen Farbtönen weiß, grau, schwarz. Hervor sticht die junge Frau in einem roten Mantel, die man nur von hinten erkennen kann. Sie geht auf einem alten Pier entlang auf das Meer zu. Das Cover hat etwas geheimnisvolles und dunkles. Die Überschrift "Missing" sticht ebenfalls hervor in einer türkisen Schrift. Das Cover erinnert ein wenig an ein Suchplakat, und rundet somit den Inhalt ab.

Meist sind einen bei Thrillern nicht alle Charaktere auf anhieb sympathisch und dies ist auch hier der Fall. Neben den beiden Freundinnen, taucht auch noch Sophies Bruder Daniel in der Geschichte auf. Zunächst schien dieser mir sympathisch, aber recht bald wurde man sich seiner unsicher, da seine Rolle nicht ganz klar scheint. Die beiden Freundinnen lernt man in den Erzählungen sehr gut kennen, so dass man sich nach und nach ein klares Bild machen kann von ihren Rollen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, so dass ich garnicht mit dem Lesen aufhören konnte. Die Sprache ist klar und einfach und enthält die typischen Thriller Elemente die Spannung aufbauen

Das Buch ist trotz der 444 Seiten sehr kurzweilig und dadurch schnell zu lesen. Claire Douglas teilt die Geschichte in unterschiedliche Kapitel ein. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht von Francesca und Sophie geschrieben. Von Sophie liest man allerdings nur in Tagebuchform und kann somit nach und nach die ganze Geschichte aufarbeiten. In Francescas Zeilen mag ich besonders gerne, das in ihren Denkprozessen mit der toten Sophie spricht als wäre sie noch am Leben. Das baut eine gewisse Spannung auf, verbunden mit einigen Momenten der Unsicherheit in welche Richtung die Handlung wohl gehen weiter gehen wird. Denn wirklich vorausahnen kann man in diesem Buch nicht. Claire Douglas schafft hiermit einen raffinierten Plot, der Spannung bis zur letzten Seite aufrecht hält.


Fazit zum Buch:
Mir hat das Buch von Claire Douglas wirklich gut gefallen. Nach langer Zeit ein wirklich toller Thriller, der Spannung aufbaut ohne unheimlich zu sein. Das Buch hat mich durch seinen Stil wirklich überrascht und es wundert mich nicht das es in England bereits ein Bestseller ist. Ein wirkliches lesenswertes Buch, einer tollen Autorin.

Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.







Donnerstag, 14. Juni 2018

Sommer in Bloomsbury

Rezension zu "Sommer in Bloomsbury" von Annie Darling














Zunächst herzlichen Dank an den Penguin Verlag für das kostenlose Leseexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut. Über folgenden Link gelangt ihr auf die Verlagsseite, um weitere Informationen zu erhalten. Pinguin Verlag

Verity Love ist glücklicher Single, zumindestens denkt sie das bisher. Sie lebt mir ihr etwas außergewöhnlichen Katze in einer kleinen Dachgeschosswohnung in London. Unter der Wohnung befindet sich die Buchhandlung "Happyends" die Verity liebt und in der sie schon seit einiger Zeit arbeitet. Ansonsten lebt sie eher zurückgezogen und versucht Verkupplungsversuche ihrer Freunde und Schwestern aus dem Weg zu gehen. Doch plötzlich stolpert der charmante, gut aussehende Johnny in ihr  Leben und nichts scheint mehr wie vorher zu sein.

Zunächst muss ich sagen, das "Sommer in Bloomsbury" nicht das einzige Buch um Verity und ihrer Freunde ist. Als mich das Buch erreichte, war mir nicht klar das Teil eins "Der kleine Laden in Bloomsbury" ist. Beim Lesen fehlten mir allerdings keine Informationen, so dass man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. 

Das Cover des Buches ist auf dem ersten Blick direkt sehr ansprechend, schon allein wegen der Farbwahl. Der Titel des Buches wird daher perfekt transportiert. Man sieht einen kleinen süssen Buchladen, in den man direkt nach Büchern suchen möchte. 

Die Hauptprotagonistin Verity ist trotz ihrer sehr eigensinnig Art doch irgendwie sympathisch und versprüht ein wenig Humor durch ihre trockene Art und weise. Alleine ihre Denkprozesse fand ich sehr amüsant, weil da noch mal deutlich wird wie anders Verity zu sein scheint.
Johnny der gut aussehende, charmante Single der in das Leben von Verity tritt, reißt den Leser schnell in seinen Bann. Er ist der typische Schwiegermutterliebling und noch dazu sehr freundlich und höflich. Beide Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein und gerade deswegen scheint die beiden etwas anzuziehen.
Aber es kommen noch einige andere Charaktere in der Geschichte vor, die mir teilweise etwas zu viel wurden, aber das ist vermutlich Geschmacksache.

Verity zeigte ab der ersten Seite eine recht eigenwillige Art, die dem Leser vermutlich erstmal zum Kopf schütteln bringt. Sie lebt gerne alleine und zurückgezogen, mag es nicht wenn zuviele Leute um sie herum sind, viele Stimmen oder Gespräche strengen sie übermässig an und Körperkontakt lehnt sie in der Regel ab. Recht schnell kam mir die Idee woran diese Eigenarten liegen könnten. Es zeigen sich deutliche autistische Züge in ihrem Verhalten. Von der Autorin wurde dies im Buch nicht weiter thematisiert, aber ich fand es wirklich toll das es evtl. in diese Richtung gehen könnte. Gegen Ende öffnet sich die Protagonistin ein wenig und lässt Sachen zu, die ihr früher schwer gefallen sind.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm, die Geschichte war dadurch gut und fliessend lesbar. Die Kapitel sind nicht all zulang und sind immer mit einer humorvollen Überschrift versehen. Die Dialoge sind keineswegs langweilig, schon alleine wegen Veritys quirligen Schwestern.

Die Botschaft des Buches war ganz klar die Liebe und das man diese nicht nur finden sondern auch zulassen muss. Diese Botschaft konnte die Autorin in ihrer recht kurzweiligen Geschichte mit Humor und ein wenig Charme gut rüber bringen.

Fazit zum Buch:
"Sommer in Bloomsbury" ist ein schönes kurzweiliges Buch, dass man unbekümmert zwischendurch lesen kann. Die Protagonisten und ihre Dialoge fand ich wirklich unterhaltsam, somit konnte ich schnell das Buch beenden. Das Ende des Buches ist keine Überraschung, jedoch ging es mir da dann ein wenig zu schnell. 
Für mich ist das Buch ausreichend und ich möchte Teil eins nicht mehr nachlesen, da die Geschichte  für mich so abgeschlossen ist.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen und kann es zum Lesen weiter empfehlen, als leichte, sommerliche Lektüre.














Sonntag, 10. Juni 2018

Mein Herz ist eine Insel

Rezension zu "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders














Zunächst herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für das kostenlose Leseexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut. Über folgenden Link gelangt ihr auf die Verlagsseite, um weitere Informationen zu erhalten. Blanvalet

Isla Grant steht vor den Scherben ihres Lebens, plötzlich verlässt sie ihr Lebensgefährte, sie hat keine Wohnung und keine Arbeit mehr. Sie hat keine Wahl als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar. Bailevar ist eine kleine Insel an der Westküste von Schottland, mit nur wenigen Anwohnern. Die Insel hat Isla vor zehn Jahren ohne viele Worte verlassen und somit auch heute keinen Kontakt zu ihrer Familie. Zurück auf der Insel stößt sie schnell auf ihre Grenzen, denn ihre Familie ist zurückhaltend und dann begegnet sie auch noch ihrer Jugendliebe Finn. Ihr Fels auf der Insel ist die alte Dame Shona die wie eine Oma für Isla ist. Nach und nach erfährt Isla immer mehr über die Geschichte einer längst verschwundenen Insel und erfährt dadurch auch immer mehr über ihr eigenes Herz. Denn die Vergangenheit holt einen immer wieder ein, auch wenn das Herz eine Insel ist.

Das Cover des Buches ist eher simpel und einfach gehalten, und wie ich finde passend zu dieser Geschichte. Man erkennt ein wenig maritimen Charme, den eine Insel in der Regel auch vermuten lässt.
Die Schrift ist in Rot gehalten und sticht deshalb hervor.

Die Hauptprotagonistin der Geschichte ist Isla Grant, eine junge Frau die vor den Scherben ihres Lebens steht. Sie scheint unnahbar und vermittelt den Menschen um sich herum nicht gerade Sympathie. Daher fiel es mir bis zur letzten Seite sehr schwer, mich auf Isla einzulassen. Ihr Charakter und ihr Umgang mit lieben Menschen, ließen mich nicht mit ihr warm werden. 
Sehr Sympathisch dagegen fand ich dagegen die alte Dame Shona die immer sehr bemüht war um Isla und die Geschichte richtig auflockert. Dazu kommt dann noch Islas Jugendliebe Finn, der mir direkt sehr freundlich vorkam und ich habe schnell ein Mitgefühl entwickelt. 

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er ist klar und direkt und ist fliessend lesbar. Aufgeteilt ist das Buch in Kapiteln, die kurz sind dadurch super lesbar. Anfangs liest man die Kapitel aus der Sicht von Isla, später wechselt es dann immer zwischen Finn und Isla. Durch Finn konnte man nach und nach viel mehr über Isla erfahren, was mir persönlich gut gefallen hat.

Kernbotschaft des Buches ist das man die Liebe zulassen sollte, auch wenn man sich davor fürchtet. Leider ist mir in der Geschichte die Liebe viel zu kurz gekommen und es war mir von der Stimmung zu kalt.

Fazit zum Buch:
Der Stil der Autorin gefällt mir sehr gut, deshalb freue ich mich auch darauf bald eine anderes Buch von ihr lesen zu dürfen. Dieses Buch allerdings konnte mich nicht richtig begeistern, da mich die Hauptprotagonistin überhaupt nicht überzeugen konnte. Dadurch fällt es mir dann auch schwer mich voll und ganz auf die Handlung einzulassen. Es wäre schön gewesen, wenn man nach und nach eine Veränderung von Isla hätte ausmachen können. Dies passierte leider erst gegen Ende und da ging es mir persönlich dann einfach zu schnell. Mir war das ganze einfach nicht rund genug, was ich sehr schade finde, zumal der Schreibstil sonst gut ist. Bin gespannt ob ich bei einem weiteren Buch der Autorin eine andere Aussage treffen kann. 
Ich gebe dem Buch deshalb nur 3/5 Sternen.


Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...