Freitag, 21. September 2018

Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick

Rezension zu Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick von Kelly Moran


(Werbung - da Rezensionsexemplar - unbezahlte Werbung- die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung und ist nicht beeinflusst)

Zuerst möchte ich mich herzlich bei Rowohlt für das Rezensionsexemplar bedanken, dass mir zum Lesen zu Verfügung gestellt wurde. Weitere Informationen zu diesem Buch und den beiden Nachfolgern findet ihr auf endlichkyss.de

Redwood ist eine kleine malerische Stadt in Oregon, mit viel Charme. Genau in dieser Stadt wagt Avery Stowe mit ihrer Tochter Hailey einen Neuanfang. Hinter ihr liegt eine furchtbare Ehe und eine schlimme Zeit. Ihre Tochter Hailey ist Autistin und kann nicht sprechen und braucht daher besondere Zuwendung von Avery. Schnell lernt sie den attraktiven Tierarzt Cade kennen, der ihr im Kopf herum spuckt. Jedoch war eine neue Beziehung genau das was Avery nicht wollte.
Doch kann sie Cade wirklich lange widerstehen? Und wie schaut es mit den Gefühlen von Cade aus? Ist er der Frauenschwarm als der er sich ausgibt oder hat er wirklich ein Herz für Avery?

"Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick" ist der Beginn einer Trilogie. Teil 2 ist bereits erschienen, Teil 3 folgt im Oktober. In den anderen beiden Teilen erfahren die Leser jeweils mehr über die beiden Brüder von Cade. Flynn und Drake sind ebenfalls Tierärzte und man durfte sie bereits in diesem Teil ein wenig kennenlernen. 

Das Cover des Buches finde ich einfach wunderschön und treffend. Auf einer Holzmasserung erkennt man den Titel des Buches, zusammen mit einer kleinen Zeichnung. Anhand der Zeichnung kann man sich ein wenig den Charme von Redwood vorstellen. Zusätzlich erkennt man noch einige Ausschnitte von Poloraids die den Inhalt wieder spiegeln.

Das Setting des Buches ist einfach wunderschön. Kelly Moran beschreibt einen kleinen beschaulichen Ort in Oregon, der ein richtiges Wohlgefühl vermittelt. Redwood hat kleine Häuschen, sowie viel Natur und jede Menge nette Menschen. Im Ort scheint jeder jeden zu kennen und nichts bleibt geheim. Die Menschen die dort leben sind alle sehr sympathisch und hilfsbreit, so dass man sich als Einwohner nie alleine fühlen muss. Redwood ist ein Ort in dem man sich verlieben kann und der den Leser einfach verzaubert mit seinen Charme.

Unterteilt ist das Buch in 26 Kapiteln, die schnell und fliessend lesbar sind. Der Schreibstil von Kelly Moran ist locker und leicht. Sie berichtet aus der Perspektive von Cade und Avery, so dass man die Geschichte der beiden nicht nur beobachten kann, vielmehr scheint man dabei zu sein.
Die Dialoge sind voller Gefühle aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Die Hauptprotagonisten Avery und Cade sind beide sehr sympathisch und man kann sie einfach nur ins Herz schließen. Man erlebt mit wie sich die beiden nach und nach in einander verlieben und kann aber auch die Zweifel und Ängste mitverfolgen. Man kann als Leser förmlich mit schwärmen und sich mit verlieben. 

Unbedingt erwähnenswert finde ich Averys Tochter Hailey die Autistin ist. Ich habe schon viele Bücher über Autisten gelesen, aber keins konnte diese Einschränkung so gut beschreiben wie Kelly Moran es hier geschafft hat. Das Thema wird nicht nur angeschnitten, viel mehr zieht es sich durch das ganze Buch. Die Verhaltensweisen von Hailey werden erklärt, genauso wie die richtige Schule oder Betreuung und schwierige Situationen. Dabei schreibt die Autorin mit Herz, zeigt den Leser wie liebenswert Kinder mit Autismus sind. 

Der Spannungsaufbau der Geschichte ist überschaubar, genauso wie die Geschichte. Die Handlungen sind größtenteils vorhersehbar und trotzdem mehr als schön formuliert. Zwischendurch kommt immer wieder ein wenig Spannung auf, oder nennen wir es Aufregung wie es mit Cade und Avery weitergeht. 
Mir persönlich hat diese Aufregung vollkommen gereicht, denn ich muss nicht immer wahnsinnig viel Spannung haben beim lesen. 

Fazit zum Buch:
Ein wirklich tolles Buch, das mit zu meinen Highlight diesen Jahres gehören wird. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Gegen Ende habe ich mich sehr über das Happy End gefreut, andererseits war ich traurig das die Geschichte zu Ende ist. Gerne hätte ich mich noch länger in Redwood aufgehalten. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den zweiten Teil, der schon breit liegt. Ich hoffe die Fortsetzung kann mich genauso begeistern wie dieses Buch.
Ein Wohlfühlort, mit tollen Charaktern und viel Gefühl und einer schönen Liebesgeschichte, für mich die perfekte Mischung. Das Buch hat mich mit einem warmen Gefühl zurückgelassen, ohne das ich zuviel nachdenken musste.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen und kann nur eine Leseempfehlung geben.













Sonntag, 16. September 2018

Rosies wunderbarer Blumenladen

Rezension zu "Rosies wunderbarer Blumenladen" von Ali McNamara



(Werbung - da Rezensionsexemplar- unbezahlte Werbung- die Rezension beruht auf meiner eigenen Meinung und ist nicht beeinflusst)

Zuerst möchte ich mich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, das mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. Wer weitere Informationen über den Verlag oder den Autor erhalten möchte, schaut gerne auf der Verlagsseite vorbei.

Poppy ist Anfang dreißig und hat sehr an ihrer Vergangenheit zu knabbern, die dem Leser aber noch ein wenig verborgen bleibt. Sie trägt nur schwarz und hatte Probleme in großen Menschenansammlungen. Noch dazu hat sie eine Phobie gegen Blumen, besonders gegen Rosen. 
Sehr plötzlich stirbt ihrer Oma Rosie und hinterlässt gerade Poppy ihren Blumenladen im beschaulichen Küstenstädtchen St. Felix in Cornwall. Poppy kann die Welt nicht mehr verstehen und weiß nicht wie sie weiter machen soll. Schnell stellt sie fest das alle in dem kleinen Städtchen sie zu kennen glauben und ihr bei Problemen unter die Arme greifen. Noch dazu tritt ein Mann in ihr Leben und ein bezaubernder alter Hund. Schnell wird klar das der wunderbare Blumenladen vielleicht Poppys Wunden heilen kann.

Zunächst möchte ich auf das Setting des Romans eingehen. Die Geschichte spielt in einem kleinen beschaulichen Städtchen in Cornwall. Die Autorin beschreibt sehr detailliert die malerische Ecke im Herzen von Cornwall. Man kann sich gut die Landschaft, das Cottage und den Blumenladen vorstellen. Der Ort ist perfekt gewählt und lässt den Leser von der Küste Englands träumen.

Dazu passt natürlich auch super das Cover des Buches. Denn hier erkennt man das beschauliche  Cottage das Poppy ebenfalls von ihrer Oma Rosie geerbt hat, mit einen wunderschönen Blick auf die Küste. Natürlich spielen auch hier Blumen eine große Rolle und frischen das Cover noch ein wenig auf. 

Das Buch ist unterteilt in 44 Kapitel, die immer mit einer Blumenranke seitlich gekennzeichnet sind. Die Überschriften bestehen aus Blumennamen und ihrer Bedeutung und vermitteln dem Leser auch noch ein wenig Blumenleere. Die Kapitel sind teilweise zwischen 10-20 Seiten lang aber gut und fliessend lesbar. 

Ali McNamara schreibt aus der Sicht von Poppy und vermittelt dem Leser somit viele Eindrücke aus den Gedanken der Hauptprotagonistin.  Anfangs scheint Poppy noch ein wenig komisch und undurchsichtig, aber nach und nach erkennt man ihre Veränderung. Als Leser kann man sie immer mehr ins Herz schließen und erkennt warum sie so ist wie sie ist und was sie erlebt hat in der Vergangenheit.

Die Autorin beschreibt auch die anderen Personen aus dem Ort St. Felix mit viel Herz und Charme, so dass man einen guten Eindruck von dem Leben dort bekommen kann. Freundschaft wird in St. Felix sehr groß geschrieben und man erhält ein warmes Gefühl beim Lesen.
Schnell wird klar das ein Schicksalsschlag hinter der Trauer von Poppy steckt, den sie mit Hilfe ihrer Freunde und der Wirkung von Blumen zu überstehen versucht. Und natürlich bleibt auch hier die Liebe nicht auf der Strecke und zaubert beim lesen ein kleines Lächeln aufs Gesicht.

Beim Spannungsaufbau muss ich leider einen Stern abziehen bei der Bewertung. Am Anfang ist die Spannung vorhanden, weil das Interesse an der Entwicklung sehr groß zu sein scheint. In der Mitte knickt diese für mich leider ein wenig ein, dort zieht es sich einfach ein wenig in die Länge und einige Stellen hätten meiner Meinung nach weggekürzt werden können. Gegen Ende baut sich die Spannung dann wieder plötzlich auf und man kann nicht aufhören zu lesen. So dass die letzten 120 Seiten nur so verflogen sind.

Fazit:
Meiner Meinung nach war es ein wirklich tolles Buch mit viel Gefühl und tollen Lesemomenten. In den letzten Seiten haben mich die Gefühle dann etwas überwältigt und ein paar Tränen sind geflossen. Die Botschaft dahinter hat mich einfach emotional erwischt. Daher kann ich den Buch mit Abzug wegen des Spannungsaufbaus 4 Sterne geben.









Dienstag, 4. September 2018

Das große Glück mag kleine Fehler

Rezension zu "Das große Glück mag kleine Fehler" von Anna Daniels


(Werbung - da Rezensionsexemplar - unbezahlt )

Ich möchte die Gelegenheit nutzen um den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar zu danken. Mir wurde das Rezensionsexemplar zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen, schaut gerne auf der Verlagsseite vorbei.  Über folgenden Link gelangt ihr direkt auf der Verlagsseite vom Heyne Verlag. Heyne 

Lucy scheint ein nahezu perfektes Leben zu haben, bis sich plötzlich alles zu ändern scheint. Ihr langjähriger Freund verlässt sie wegen einer anderen, sie gibt ihren Job auf und zieht wieder bei ihren Eltern ein. Ihre Eltern leben in einem kleinen Australischen Vorort namens Rocky. Ein Ort in dem jeder  jeden zu kennen scheint und so auch kein Geheimnis lange geheim bleibt. Lucy stellt ihr ganzes Leben in Frage und überlegt wohin sie ihr Weg führen soll. Durch Zufall lernt sie den attraktiven Sohn der Nachbarin kennen, Oscar. Aber auch in dieser Hinsicht, scheint alles kompliziert zu sein. Lucy tritt eine Reise an, die ihr helfen soll wieder zu sich zurück zu finden. Wo liegt ihr Glück? Und muss es wirklich perfekt sein?

Das Cover des Buches war mit ein Grund warum ich dieses Buch ausgewählt habe zum Lesen. Es strahlt eine gewisse Ungewissheit und ein Gefühl von Freude aus. Ein wenig erinnert es an eine Party, durch die Pompons und die Torte die man erkennen kann. Farblich ist der Hintergrund in einen pastellfarbneren türkis gehalten. Die Details und auch der Titel sind in einem zarten Pink gehalten. Nach dem Lesen konnte ich feststellen, das das Cover gut den Inhalt wieder spiegelt.

Das Buch ist unterteilt in 34 Kapitel, die ungefähr zwischen 10-20 Seiten umfassen. Als Trennung von Absätzen findet man immer wieder kleine Flamingos, die dem Buch einen gewissen Charme geben.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der Protagonistin Lucy. Die Autorin schreibt locker und leicht und setzt immer wieder Humor ein, um den Leser auch zum lachen zu bringen. Die teilweise recht spritzigen Dialoge runden beim Lesen das ganze gut ab.

Die Hauptprotagonistin Lucy ist 32 Jahre alt und scheint noch einmal ganz von vorne beginnen zu müssen. Man erlebt wie sie sich nach und nach wieder ins Leben zurück kämpft, um dann wieder zurück zu fallen. Dabei wirkt sie nur wenig selbstbewusst und zerfließt sehr oft in Selbstmitleid und scheint nicht voran zu kommen. Mit unter kann das den Leser das ein oder andere Mal etwas um den Verstand bringen, man hat das Gefühl man müsste Lucy schütteln damit sie aufwacht.
Die anderen Protagonisten die im Buch vorkommen, sind alle auf ihre Art charmant und haben wirklich Persönlichkeit. Diese Charaktere erfrischen das Buch wirklich sehr und haben mich manches mal erfreut.

Das Buch behandelt sehr intensiv den Prozess der Selbstfindung, nach einer Trennung. Man versucht das beste aus seinem Leben heraus zu holen, in dem man alles in Frage stellt und von vorne beginnt. Ein wichtiger Prozess den sicher jeder schon mal erleben musste. Mit dem Titel des Buches beschreibt Anna Daniels ganz gut den Sinn dessen. Denn auch das große Glück ist nicht perfekt und hat so manches Mal kleine Fehler, die das Leben ein wenig spannend halten und verdeutlichen was Glück wirklich bedeutet.

Fazit zum Buch:
Am Anfang fand ich das Buch wirklich ganz nett und es konnte mich erheitern, aber nach ca. 150 Seiten war ich leider ein wenig genervt. Immer wieder steht Lucy an der gleichen Stelle und kommt nicht voran mit ihrem Leben. Um so schlimmer es wurde, um so kleiner wurde meine Sympathie zu Lucy. Situationen so wie Lucy diese erlebt sind durch aus lesenswert aber hier wurde leider vieles unnötig in die Länge gezogen.
Auf den letzten 30 Seiten konnte mich die Geschichte mich dann noch mal ein wenig begeistern und zeigt sich mit einen schönen Ende, was hier aber auch dringend nötig war.
Ich denke die Autorin hätte ein wenig mehr aus dem Buch heraus holen können.
Da ich an manchen Stellen aber auch lachen konnte und die Charaktere um Lucy herum mich begeistern konnten, kann ich dem Buch noch 3 von 5 Sternen geben.
















Dienstag, 28. August 2018

Eine andere Vorstellung vom Glück

Rezension zu "Eine andere Vorstellung vom Glück" von Marc Levy


( Werbung - da Rezensionsexemplar - unbezahlt )

Erstmal vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Schaut gerne auf der Verlagsseite vorbei, für weitere Informationen zum Buch und Autor.

Agatha sitzt seit dreißig Jahren unverschuldet in Haft, als sie entschliesst zu fliehen, obwohl sie nur noch fünf Jahre absitzen muss. An einer Tankstelle nimmt sie die junge Milly als Geisel und zwingt sie einer Fahrt quer durch die USA. Nach und nach freunden sich die beiden Frauen an und entdecken dabei wie unterschiedlich sie sind und doch Gemeinsamkeiten haben. Sie reisen fünf Tage zusammen bis nach San Fransicso und erleben dabei einige Abenteuer. Als das FBI hinter ihr her zu sein scheint, wird Milly schnell von der Geisel zu einer Komplizin von Agatha. Unterwegs erzählt Agatha Milly nach und nach ihre Lebensgeschichte und so manches Geheimnis wird enthüllt.

Das Cover des Buches passt wirklich gut zum Titel "Eine andere Vorstellung vom Glück". Man sieht ein unbeschwerte Frau von hinten, die auf ihr Glück zuläuft. In diesem Fall ein Riesenrad in der Ferne erkennbar. Die Frau vermittelt ein unbeschwertes Gefühl von Glück, das jeder auf seine Art empfinden kann.

Das Buch ist unterteilt in Kapitel mit jeweils zwischen 10-25 Seiten. Marc Levy schreibt aus der Erzählerperspektive. Ich finde diese Perspektive immer sehr vorteilhaft, weil man als Leser das Gefühl hat über der Geschichte zu stehen. Der Autor vermittelt den Leser alle Informationen und Gedankengänge der Protagonisten. In einigen Abschnitten sind Erzählelemente erkennbar, gut gemischt mit einigen interessanten Dialogen.

Die Protagonisten Milly und Agatha sind mir relativ schnell sympathisch. Auch wenn schnell klar wird das Agatha wegen einer Straftat in Haft sass, kann man sich durch ihre Äußerungen gut auf sie einlassen und ihr gedanklich folgen. Alleine die Vorstellung 30 Jahren hinter Gittern zu sitzen ist kaum vorstellbar. Nach und nach erfährt man mehr über sie und ihr Leben und zusätzlich zeigt sie sich immer mehr als sich selbst, natürlich und unverfälscht.
Milly ist eine junge Frau, die glaubt ihr Leben scheint perfekt und gut geplant zu sein. Doch eigentlich weiß sie noch nicht was ihr wirkliches Glück zu sein scheint, und auf diesem Weg darf sie der Leser begleiten.

Schnell wurde mir beim Lesen klar, dass dieses Buch mehr beinhaltet als der Titel bzw. der Klappentext vermuten lässt. Hinter der Geschichte rund um Agatha und Milly findet man eine geheimnisvolle Familiengeschichte, eine neue entstehende Freundschaft und viele schon seit Jahren bestehende Verbindungen und am Ende eine Liebesgeschichte die nie eine Chance gehabt hätte, wenn das Leben nicht manchmal eine andere Vorstellung von Glück vermitteln würde.
Zusätzlich wird noch die politische Lage in den USA, in den 70er Jahren zum Thema gemacht und das sehr intensiv, den das fließt mit in die Geschichte ein und wird quasi zur Basis.
Ein Buch mit einer tollen Botschaft, das den Leser zum nachdenken bringt

Fazit zum Buch:
Nach dem beenden des Buches musste ich mir erstmal eine zeitlang Gedanken machen über diese Rezension. Das Buch lässt mich teilweise nachdenklich als Leser zurück und genau das hat mir gut gefallen. Zunächst war ich mir unsicher ob mir die Geschichte zusagt aber beim Lesen wurde es nach und nach immer besser. Der Schreibstil von Marc Levy gefällt mir schon etwas länger, deswegen konnte er mich auch hier nicht enttäuschen.
Zu den Inhalten, Freundschaft, Liebe und Glück, hat es mir sehr zugesagt wie uns der Autor durch die USA geführt hat und auch einige Ort detaillierte beschrieben hat. Als USA Fan natürlich ein großer Pluspunkt, der mir das Buch zusätzlich versüsst hat.
Die politische Lage in den USA in der 70er Jahren war sicherlich sehr problematisch und sollte sicherlich thematisiert werden, hier war es mir allerdings ein wenig zu viel. Damit habe ich inhaltlich nicht gerechnet.
Ich gebe dem Buch deshalb 4/5 Sternen.













Sonntag, 19. August 2018

My First Love

Rezension zu "My First Love" von Tanja Voosen


(Werbung- da Markennennung - unbezahlt)

Erstmal lieben Dank an Lovelybooks, denn dort habe ich dieses Buch gewonnen. Natürlich auch lieben Dank an die Autorin, die an der Verlosung teilgenommen hat.

Cassidy ist ein normales, selbstbewusstes 17 jähriges Mädchen, das sich durchs Leben kämpfen muss. Ihre Familie besteht aus ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Cameron. Leider ist ihre Mutter den beiden keine große Unterstützung, so dass sich Cassidy auch viel um die Familie kümmern muss. 
Um etwas Geld zu verdienen, hilft sie ihren Mitschülern bei Trennungsproblemen. Der sogenannte Schlussmach Service, ist an der ganzen Schule bekannt, und so manche Beziehung endete mit der Hilfe von Cassidy. Leider ist sie dadurch an der Schule nicht unbedingt sehr beliebt bei einigen Mitschülern, aber damit kann Cassidy gut leben. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lorn übersteht sie so manches Problem und kann über einiges mit einem Lächeln hinweg schauen.
Alles ändert sich, als plötzlich Colton in ihr Leben tritt, der eher Feind als Freund zu sein scheint. Er wettet mit ihr, um ihr zu beweisen das der Schlussmach Service sinnlos ist. 
Langsam entstehen Gefühle zwischen den beiden. Aber haben diese Gefühle etwas zu bedeuten? Hat die Liebe bei den komplizierten Gegebenheiten überhaupt eine Chance?

Zunächst möchte ich auf das wunderschöne Cover eingehen, das ich immer wieder anschauen musste.
Man sieht ein verliebtes, junges Pärchen am Strand sitzen, mit Blick auf das schöne aber ruhige Meer. Die Farben sind schlicht gehalten, bis auf den wunderschönen blau/türkisen Himmel, den man erkennen kann. Mit weißer Schrift erkennt man mehr als deutlich den Titel des Buches, zusammen mit einem Herz aus Sternen. 
Nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, das ich den Cover mehr als passend finde.

Die Hauptprotagonisten Cassidy und Colton finde ich sehr sympathisch und auch humorvoll. Genauso wie ihre besten Freude Lorn und Theo, die auch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Auch wenn es Szenen gibt, in denen sich verschiedene Charaktere nicht als sonderlich nett zeigen, hat man als Leser ein gutes Gefühl. Die Charakter sind trotz ihrer 17 Jahre, bereits sehr erwachsen, so dass man sich ein wenig in sie hinein versetzen kann, trotz eines Altersunterschied.

Das Buch ist unterteilt in 34 Kapitel, die mit 20-40 Seiten gegliedert sind. Die Autorin schreibt aus der Perspektive von Cassidy, die ein sehr selbstbewusster aber auch nachdenklicher Mensch ist. So können wir auch ein wenig in ihr Inneres schauen und lernen die Protagonistin besser kennen.
Abgerundet wird das ganze mit Dialogen, die durch aus humorvoll sind, und den Leser zum schmunzeln bringen.

Mit den 444 Seiten scheint das Buch, recht umfangreich zu sein, beim Lesen hat man jedoch den Eindruck als wäre es eher kurzweilig. Und es lässt den Leser, mit dem Gefühl zurück das man gerne weiter lesen möchte.
Das Buch ist eine wirklich gute Mischung aus Humor, Freundschaft, Liebe und Romantik. Und auch einige gefühlvolle Momente bleiben nicht aus, und bringen an der richtigen Stelle den Leser zum schwärmen. Man merkt schnell, das das Herz der Autorin mit in der Geschichte steckt und das finde ich sehr sympathisch. 

Man vermutet beim Titel das sich die Geschichte hauptsächlich um die Liebe handelt, hier ist aber zu erwähnen das auch Freundschaft eine große Rolle spielt. Lorn und Cassidy führen eine sehr intensive Freundschaft, in der die beiden sich immer auf einander verlassen können, auch wenn die Liebe dazwischen zu kommen scheint. Dazu wird in dem Buch auch die Familiensituation von Cassidy thematisiert, die auch sehr gefühlvoll finde. Man erkennt warum Cassidy sich um den sogenannten Schlussmach Service kümmert, und es rundet die Geschichte ab.

Fazit zum Buch:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. In den ersten 100 Seiten war ich zunächst noch etwas unsicher, ob es sich nicht zu sehr ziehen könnte, aber das hat sich dann schnell geändert. Der Schreibstil ist toll und man findet genau an den richtigen Stellen, Humor, Romantik und ein wenig Gefühl. Ein gut abgerundetes Buch der Autorin. Gerne hätte ich noch weiter gelesen um mehr über Cassidy und ihre Freunde zu erfahren. Evtl. gibt es ja mal eine Fortsetzung?! 
Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen und eine Leseempfehlung. 



























Dienstag, 14. August 2018

Meghan - Ein modernes Märchen

Rezension zu "Meghan - Von Hollywood in den Buckingham Palast - Ein modernes Märchen" von Andrew Morton




(Werbung - da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt)

Erstmal vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, für das Rezensionsexemplar, das mir zur Verfügung gestellt wurde. 

Das Buch von Andrew Morton, ist eine Biografie über die Frau von Prinz Harry, Meghan Markle und bedarf deshalb keiner Inhaltsangabe.
Trotzdem möchte ich eine wenig über den Verlauf des Buches berichten, ohne zu viel zu verraten.

Andrew Morton beginnt in der Biografie noch weit in der Zeit vor Meghan und somit bei ihren Wurzeln, noch Generationen vor ihr. Dabei wird sehr schnell deutlich, wie vielseitig ihre Vorahnen waren und das eine Gemeinsamkeit zu Prinz Harry nicht auszuschliessen ist.
Danach berichtet der Autor über Meghans Eltern und ihre Kindheit, die nicht immer ganz so einfach gewesen sein mag. Später erfährt man einiges über diverse Interessen von Meghan, ihren beruflichen Werdegang, ihre Freunde und ihre Partnerschaften bevor der Prinz in ihr Leben getreten ist. Natürlich wird auch die Zeit vor der Hochzeit mit Harry nicht ausgespart.

Anfangs habe ich vermutet, das man nicht ganz so viel über die Anfänge von Meghan erfährt, sondern viel mehr über die Zeit mit den Prinzen und ihr gemeinsames Kennenlernen. Hier wurde ich positiv überrascht mit vielen interessanten Information von Anfang an.

Der Autor berichtet aus der Erzählperspektive über Meghan Markle, und wirkt dabei sehr gut informiert und fundiert. Für seine Ausführungen hat er auch viele Gespräche mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern geführt, um der Erzählung mehr Leben einzuhauchen. Dadurch bekommt man als Leser fast den Eindruck, als wenn man einen Roman liest. Auch die relativ vielen Fakten und Zahlen die mit einfließen, kann der Autor so geschickt verpacken, ohne das es den Leser stören könnte.

Beim Lesen, entwickelt man schnell eine Sympathie zu Meghan, die einen durch die Worte von Andrew Morton nicht mehr so fremd vorkommt. Meghan scheint eine sehr offen, freundliche Frau zu sein, die weiß wie sie sich charmant in Szene setzen kann. Eine Frau die sicherlich ein ganzes Land mit ihren liebevollen Herzen erweichen kann. Wenn man vor dem Lesen noch kein Bild von ihr vor Augen hatte, so hat man es nach beenden der Biografie sicherlich.

Sehr beachtlich finde ich auch den beruflichen Werdegang, den sie hat sich über viele Jahre von unten nach oben gearbeitet. Auch viele Rückschläge konnten sie nicht aufhalten, weiterhin zu kämpfen und ihren Weg zu gehen.  Interessant ist dabei auch ihr Einsatz für die Gendergleichstellung, die in den USA eine große Rolle zu spielen scheint.

Das Cover und die Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechend. Vorne ist es schlicht und hat doch etwas besonders, denn es ist ein tolles Bild von Meghan zu sehen. Im Laufe des Buches findet man mehrere Bilder aus den Leben der Meghan Markle, was ich persönlich sehr interessant fand.

Am besten hat mir der Abschnitt des Buches allerdings gefallen in dem sie den Prinzen kennen und lieben lernt. Auch über ihn erfährt man noch das ein oder andere Detail, das mir noch nicht klar war.

Nicht umsonst konnte der Autor den Titel "Ein modernes Märchen" wählen, denn ich finde es mehr als treffend. Man bekommt eine wunderbares Bild, von der neuen Frau an Prinz Harrys Seite. 

Fazit:
Ich persönlich fand das Buch sehr ansprechend und interessant. Am Anfang war ich zunächst ein wenig mit den Details überfordert. Allerdings zeigt sich später, das diese Details sicherlich von Wichtigkeit sind, wenn man mehr über das Leben der Meghan Markle erfahren möchte. Ein Buch das als Fan der royalen Familie sicherlich lesenswert ist. Aber auch ohne Vorwissen oder sonstiges lohnt es sich durchaus reinzulesen.
Normalerweise lese ich Biografien eher ungern, aber diese Geschichte konnte mich fast vom Gegenteil überzeugen.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen, mit einer Leseempfehlung.
















Donnerstag, 9. August 2018

Die im Dunkeln

Rezension zu "Die im Dunkeln" von Karen Ellis


(Werbung - Rezensionsexemplar - unbezahlt )

Erstmal vielen Dank an den Rowohlt Verlag, für dass Rezensionsexemplar, dass mir zum Lesen zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Informationen zu diesem Buch finden sie auf der Verlagsseite.

Elsa Myers ist FBI- Expertin und ist spezialisiert auf Fälle von verschwundenen Kindern und Jugendlichen. Elsa begibt sich auf die Suche nach der vermissten 18 jährigen Ruby, die aus einer sehr gut behüteten Familie stammt. Elsa entwickelt sehr schnell ein Gespür für den Fall und den möglichen Täter. Schnell wird klar, das Rubys verschwinden, mit mehreren ungelösten Fällen zusammen hängt. 
Es beginnt eine fieberhafte Suche, bei der jede Minute zählt um das Leben von drei Mädchen zu retten.
Wird Elsa Ruby retten können? 
Noch dazu wird schnell klar das auch Elsa eine schwere Kindheit hatte und noch jetzt mit den Folgen zu kämpfen hat. Denn auch sie war auf gewisse Weise ein verlorenes Kind. Daher möchte sie nun andere vor diesen Schmerz bewahren.

Das Cover des Buches ist passend zum Genre eher dunkel in schwarz und Rot Tönen gehalten. Man erkennt einen dunklen Wald, in den man nicht hinein blicken kann. In der Mitte erkennt man in hervorgehobenen dicken Buchstaben den Titel des Buches. Über den Titel erkennt man Kratzer, die vieles vermuten lassen. Nach dem Lesen des Buches, erkennt man auch eine Verbindung zum Cover.
Daher finde ich es sehr gut getroffen.

Elsa bleiben für die Suche genau 6 Tage Zeit, deshalb ist das Buch unterteilt in Tage. Unter jeden Tag findet man Kapitel die ca. 15-20 Seiten umfassen. Durch die Unterteilung der Tage, kommt Spannung auf, weil man weiß das der FBI- Expertin nur wenig Zeit bleibt. Noch dazu wirkt die Geschichte kurzweilig, aber nicht minder interessant.

Karen Ellis schreibt locker und leicht mit gewissen Spannungskurven. Man findet sowohl viele Dialogen, jedoch erfährt man auch viel mit über die Gedankengänge von Elsa Myers, die nach und nach mehr über ihre Kindheit ans Tageslicht bringen.

Die Geschichte handelt von Jugendlichen die vermisst werden, und auf brutale Art festgehalten und verletzt oder getötet werden. Trotzdem findet man nicht all zu brutale Szenen oder sehr blutige Beschreibungen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 
Die Spannung in der Geschichte baut sich nach und nach immer weiter auf und kommt kurz vor dem Ende zu ihrem Höhepunkt. Den Karen Ellis nicht treffender hätte formulieren können.

Elsas Vergangenheit und Familiengeschichte ist auch sehr tiefgründig und berührend. Neben dem Hauptfall den sie löst, stellt das schon fast eine zweite Geschichte da, die nicht minder spannend scheint. Allerdings auch eine gewisse Verbindung erkennen lässt und somit nicht unnötig erscheint.

Fazit zum Buch:
Das Buch konnte mich mit seiner Spannungskurve sehr begeistern, denn gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich finde das macht immer ein gutes Buch, bzw. einen guten Thriller aus. Die Geschichte rund um Elsas Vergangenheit hat mich auch sehr begeistert, weil schnell klar was das es zu etwas wichtigen führen muss. Alles in allen ein guter Thriller, ohne zu blutige Elemente und einen tollen Schreibstil der Autorin.
Ich gebe dem Buch gute 4 von 5 Sternen mit ein wenig Luft nach oben für weitere Bücher der Autorin.




















Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...