Samstag, 16. Mai 2020

Das kleine Friesenhaus am Meer

Rezension zu „Das kleine Friesenhaus am Meer“ 

von Johanna Paul

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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an die Autorin Johanna Paul, für das Rezensionsexemplar das sie mir zur Verfügung gestellt hat.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Drei Charaktere stehen vor einer Veränderung in ihrem Leben, und wagen einen Neuanfang.
Emma hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und möchte sich beruflich verändern, und bricht auf in ein neues Leben. Sie kommt unter in dem kleinen Friesenhaus am Meer. Sina ist die Nichte von Emma und ist mit ihren 16 Jahren, sehr unzufrieden mit ihrem Leben. Sie ist sehr unauffällig und möchte endlich einmal auffallen und das tun was sie möchte. Wie würde das besser gehen, als mit einer neuen und bunten Frisur. Auch sie kommt im kleinen Friesenhaus unter. Auf den Weg dorthin lernt sie Jonas kennen, der gerade sein Studium abgebrochen hat und nicht weiß wohin ihn die Zukunft führen soll. 
Alle drei wohnen im kleinen Friesenhaus, das ein Geheimnis beinhaltet. Können sie das Geheimnis lösen? Und finden alle drei ihr eigenes Happyend?
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„Das kleine Friesenhaus am Meer“ ist der Debütroman von Johanna Paul, die sicherlich noch das ein oder andere Buch schreiben wird.
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Die Autorin nutzt die Ich-Perspektive, die den Leser immer sehr nah mitnimmt. Johanna Paul wechselt hier zwischen drei Charakteren, die beliebig immer mal wieder ein Kapitel gewidmet bekommen. Erst nach gut einen Viertel des Buches erkennt man die Zusammenhänge die die drei verbinden. Hier hätte mir vermutlich auch gereicht wenn es zwei Charaktere gewesen wären. Durch die drei Charaktere kam die Geschichte erst im letzten Viertel in Gang und wurde spannender. Bei vielen Charakteren muss man viel besprechen, damit der Leser diese näher kennen lernen kann. 
Die Autorin schreibt sehr angenehm und scheint einen roten Faden zu haben, der sich durch das Buch zieht.
Leider waren für mich einige Details vorhanden, die für die Geschichte nicht so wichtig sind oder mir als nicht so wichtig erscheinen.
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Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, von Alter und Stand der Entwicklung her. Alle auf ihre Art sind sehr sympathisch und man folgt ihnen sehr gerne. Zunächst denkt man, wie können diese unterschiedlichen Charaktere zusammen finden. Nach und nach merkt man aber, wie ihre Leben in einander spielen und sich alle weiterentwickeln.
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Das Setting ist wunderschön und durch aus passend zur Geschichte. Die Autorin nutzt die Umgebung gut und findet immer wieder tolle Umschreibungen, von Strand und Meer und vielen schönen Orte drumherum. Das kleine Friesenhaus war in meiner Vorstellung, genauso wie auf den sehr gut getroffen Cover sehr besinnlich. Hier hätte ich mir aber noch intensivere Beschreibungen der Autorin gewünscht, denn das Haus hat sicherlich Charme, den man noch mehr heraus kitzeln kann.
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Das Ende des Buches war spannender und sogar ein wenig aufregend, aber hier überschlagen sich ein wenig die Ereignisse und ich konnte nicht recht mithalten. Alle Charaktere erhalten am Ende ein Happy End und die Fäden laufen ein wenig zusammen. 
Schön finde ich das die Autorin eine gewisse Vielseitigkeit mit in ihre Geschichte einbaut. Die Botschaft dahinter ist sehr deutlich, jeder darf sein wie er ist und wie er glücklich ist, egal welche Hautfarbe, Religion oder sexuelle Neigung man nach geht. Eine tolle Botschaft, die die Autorin hier ihren Lesern mit auf den Weg gibt. 
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Fazit:
Die Autorin hat mit ihrem ersten Buch einen gelungenes Debüt geschafft. Ich kann mir vorstellen, das in ihren nächsten Buch sicherlich eine Entwicklung erkennbar ist.
Mich konnte das Buch nicht komplett überreichen, deshalb kann ich nur drei Sterne vergeben. „Das kleine Friesenhaus am Meer“ ist aber sicherlich eine lesenswerte und sommerliche Geschichte, die sich zu lesen lohnt.
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3 von 5 Sterne 
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Freitag, 15. Mai 2020

Der Sommer der Insel Blumen

Rezension zu „Der Sommer der Insel Blumen“ 

von Mina Gold


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*Werbung- unbezahlt 
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Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst. 
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Anna möchte ein neues Leben beginnen und verlässt Hamburg, um in Texel neu zu beginnen. Der einzige der mitdarf ist ihr kleiner Dackel Harry, der nie von ihrer Seite weicht. 
Auf der Insel möchte sie einen kleinen Blumenladen eröffnen, doch der Start wieder schwerer als erwartet. Denn die Einwohner der Insel stehen nicht alle hinter ihr und machen ihr das Leben schwer. Noch dazu hat Anna dunkle Erinnerungen an Texel, denn hier haben ihre Großeltern gelebt und sie hat einen Teil ihrer Kindheit dort verbracht. 
Einige Männer treten in ihr Leben, und bringen ihr Herz durcheinander. 
Wird Anna ihren Traum erfüllen können? Und hat vielleicht sogar die Liebe Platz in ihrem Neuanfang?
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Das Cover des Buches ist wunderschön hell und freundlich gestaltet, und verspricht eine sommerliche Lektüre. 
Nächstes Jahr im Frühjahr wird es einen zweiten Band zu dieser Ausgabe geben, an sich ist das Buch aber auch hiermit abgeschlossen. Im zweiten Band gibt es aber noch mehr zu den Charakteren zu berichten.
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Anfangs hatte ich ein wenig Respekt vor der Länge des Buches, doch das war unbegründet. Mina Gold schreibt sehr einfühlsam und klar. Die Sätze sind kurz und schlüssig, ihre Umschreibungen sind nicht zu ausführlich und gut zuverfolgen. 
Der Erzählerstil ist so persönlich gestaltet das man Anna schnell als Freundin betrachtet und sich in der Story sehr wohl fühlt. Texel als Setting hat die Autorin sehr gut genutzt, in dem der Leser viel von der Insel kennenlernt. Sonnenuntergänge, Strandspaziergänge wurden voll und ganz ausgekostet. 
Die fast 600 Seiten haben mich keines falls ermüdet, hätten aber durchaus noch etwas gekürzt werden können. 
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Die Autorin hat mit Anna einen sehr liebenswürdigen und freundlich Charaktere geschaffen. Man kann sich gut in sie hineinfühlen und sie verstehen. Ihre Gedanken und Dialoge sind ruhig und angenehm. Zu ihr gehört der kleine Dackel Harry, der wirklich gut in die Story passt. Immer wieder taucht er auf und spielt eine sehr wichtige Rolle in der Handlung. Die neuen Freunde von Anna sind alle sehr sympathisch und passen sich auch gut an die Rolle von der Hauptprotagonistin an. 
Einige eher unsympathische Charaktere gehören natürlich auch zur Inselgemeinschaft dazu. 
Man könnte meinen es sind recht viele Charaktere die eine Rolle spielen, aber man hat als Leser einen recht guten Überblick. 
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Ab der Mitte des Buches tauchen immer mal wieder spannende Elemente auf, die sich am Ende sogar stark zu spitzen. Hier war ich wirklich sehr überrascht, denn hier überschlägt sich die Handlung und es kommt zu mehreren Szenen, die an einen Krimi erinnern. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da das keineswegs vorhersehbar war. 
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Fazit:
Ein sommerliches Wohlfühlbuch, bei dem man sich einfach nur wohlfühlen kann. Viele spannende Elemente und trotz der Länge nicht langatmig. 
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4 von 5 Sterne 
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Sonntag, 10. Mai 2020

Hin und nicht weg

Rezension zu „Hin und nicht weg“ 

von Lisa Keil

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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an den Fischer Verlag und an Ehrlich&Anders.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Anabel schmeißt in Berlin alles über den Haufen und fängt mehr durch Zufall, einen Aushilfsjob in einer Tierarztpraxis an. Der gutaussehende Tierarzt Rob nimmt sie spontan auf und weiß noch nicht so recht wohin das führen soll. Denn Anabel ist anders mit ihren bunten Haaren, ihren Tattoos und ihren Selbstbewussten Auftreten, und das in einem kleinen Dorf wo jeder jeden kennt.
Doch bei der Arbeit kommen sich die beiden immer näher und arbeiten perfekt zusammen. 
Haben die beiden eine Chance ?
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Das Cover des Buches ist wunderbar farbenfroh und es strahlt förmlich und es macht sich wunderbar in jedem Bücherregal.
Lisa Keil ist selbst Tierärztin und hat mit „Hin und nicht weg“ ihr zweites Buch geschrieben. „Bleib doch wo ich bin“ ist der erste Teil, den ich leider nicht gelesen habe. Auch wenn beide Teile unabhängig voneinander sind, spielen sie im gleichen Ort und auch Charaktere tauchen wieder auf. Daher würde ich empfehlen sie der Reihe nach zu lesen. Auf den ersten 50 Seiten fehlten mir teilweise ein paar Details, die aber dann gut erklärt wurden. 
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Die Autorin unterteilt ihr Buch in Kapiteln, die eine sehr angenehme Länge haben. Die Kapitel wechseln zwischen der Sicht von Rob und Anabel. Geschrieben wird aus der Ich- Perspektive, die dem Leser die Personen noch näher bringt. 
Lisa Keil benutzt viele Umschreibungen, an die ich mich anfangs noch gewöhnen musste, da auch die Sätze recht lang sind. Ansonsten liest sich ihre Geschichte ganz entspannt und leicht und hat keinesfalls etwas kitschiges, eher etwas lebendiges.
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Rob ist ein unglaublich toller und sehr sympathischer Tierarzt, der sein Leben recht einsam führt. Aber er hat ein sehr großes Herz für seine Tiere und wirkt sehr liebevoll und offen. 
Anabel hingegen war mir anfangs noch etwas suspekt mit ihrer Art, sie wirkt unentschlossen, draufgängerisch und läuft oft vor Problemen weg. Auf den ersten 100 Seiten konnte ich sie leider garnicht verstehen oder mich in sie einfühlen. Mit der Zeit wurde es besser und sie hat sich mehr geöffnet und man konnte verstehen warum sie so ist wie sie sich gibt. 
Die anderen Dorfbewohner, oder Freunde von Rob sind sehr nett und unterhaltsam. Zu Kaya fehlten mir noch ein paar Infos, von ihr handelt der erste Band.
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Inhaltlich geht die Autorin in viele Bereichen etwas tiefer. Zunächst merkt man das die Autorin selbst Tierärztin ist und ihre tierärztlichen Behandlungen sehr echt wirken. Die Beschreibung beispielsweise von einer Geburt sind sehr gut umschrieben und man zittert ein wenig mit. 
Ansonsten beschäftigt sich die Autorin mit einer unerfüllten Liebe, einen Erbe das ist in Gefahr scheint, einer Familiengeschichte die für beide Seiten schwer ist und am Ende um eine neue Liebe. Dabei wird das Dorfleben gut umschrieben und man spürt den Unterschied zur Großstadt, denn die Ruhe steht hier ganz klar im Vordergrund.
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Fazit: 
Ein recht leichte Geschichte mit vielen schönen Details. Wer Tiere liebt, wird sicherlich auch gefallen haben an dem neuen Buch von Lisa Keil. 
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4 von 5 Sterne 
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Samstag, 9. Mai 2020

The Secret Book Club

Rezension zu „The Secret Book Club“ 

von Lyssa Kay Adams 

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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an den Kyss Verlag, für das zusenden des Rezensionsexemplars, das mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Gavin Scott könnte es so gut haben, er ist Profisportler und an der Spitze seiner Karriere. Doch seine Ehe mit Thea steht vor dem Aus und er ist am Ende. Doch er will nicht aufgeben und seine große Liebe aufgeben. Aber eigentlich versteht er das ganze Problem nicht richtig, denn eigentlich müsste Thea sich bei ihm entschuldigen. Seine Freunde merken seine Verzweiflung und laden ihn in den Buchclub ein. Können die Liebesromane es schaffen das er seine Ehe retten kann? 
Hat die Liebe noch eine Chance? 
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„The Secret Book Club“ ist der erste Teil einer Reihe, der zweite Band erscheint am 18.08. im Kyss Verlag. Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, auch wenn Charaktere sicherlich wieder auftauchen werden. 
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Die rund 400 Seiten sind sehr kurzweilig in Worte gefasst und die Kapitel sind kurz und flott lesbar. 
Die Kapitel sind unterteilt in der Sicht von Thea oder Gavin. Dazwischen finden wir immer mal wieder ein Kapitel aus der gewählten Frauenliteratur, die ausgewählt wurde. 
Die Autorin schreibt unglaublich locker und leicht und man fliegt durch die Seiten. Die emotionale Sichtweise eines Mannes zu betrachten war wirklich sehr gut umgesetzt und konnte mich direkt erreichen. 
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Gavin Scott ist ein sehr sympathisch, junger Mann, der sicherlich auch sehr attraktiv ist. Er liebt seine Frau sehr und ist sehr liebevoll und hat einen Sinn für die Familie. Sehr angenehm ist es, dass er Gefühle zeigen kann und deshalb kann man ihn nur ins Herz schließen. Seine Frau Thea ist bestimmt auch ein toller Mensch, doch hier wirkt sie meist nicht so sympathisch. Sie geht meist nicht so gut mit Gavin um, nach und nach ändert sich das aber dann wieder und man erfährt warum sie so ist.
Ihre Schwester Liv kommt sehr anstrengend rüber und ist kein angenehmer Charakter. 
Die Kinder der beiden waren so entzückend und haben alles wunderbar aufgelockert, zwei unterhaltsame Charaktere.
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Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit den Sorgen eines Mannes, der seine Frau zurück erobern möchte. Auf den Weg dorthin gibt es die ein oder andere Schwierigkeit zu umgehen. Seine Freunde unterstützen ihn wo sie nur können, auch mit Hilfe von Frauenliteratur. Die Literatur wird zusammen gelesen und analysiert, und Szenen werden ausprobiert. Zusätzlich dazu steht der Sport sehr weit oben, genauso wie Probleme aus der Vergangenheit. Eine gute Mischung, die den Leser unglaublich gut unterhalten kann. 
Die Sexszenen die auch eine große Rolle spielen, sind sinnlich und gut umschrieben. Die Liebe steht hier ganz klar im Vordergrund.
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Der Männer Buchclub muss noch mal näher betrachtet werden. Die Szenen haben mich wirklich gut unterhalten und zum Schmunzeln gebracht. Zunächst war es etwas befremdlich, aber dann wurde es wirklich immer vertrauter und ich fühlte mich perfekt unterhalten. Eine Idee die man so noch in keinen anderen Buch gelesen hat und gerade deshalb sehr gelungen ist. 
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Fazit:
Ein wirklich tolles Buch das mir sehr gut gefallen hat, ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe. 
„The Secret Book Club“ ist eine gute Mischung aus Liebe, Familie und einer besonderen Hingabe zu Büchern und deren Bedeutung.
Ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen.
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5 von 5 Sterne 
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Montag, 4. Mai 2020

Strandkorbsehnsucht

Rezension zu „Strandkorbsehnsucht“ 

von Karin Wimmer 

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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an die Autorin und den Forever Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung zum gelesenen Inhalt und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Lexie hat den Weg zurück in ihre Vergangenheit gewählt, um ihren eigenen Weg zu gehen und ihre Ziele zu erreichen. Zurück in ihrer Heimatstadt vermisst sie Niko sehr, versucht aber den Kontakt so gut es geht zu unterlassen. Sie sucht sich eine neue Wohnung, findet einen Job und geht endlich den Weg zu ihrer Diplomarbeit. Langsam kommt ihre Motivation wieder, aber ihr gebrochenes Herz bleibt bestehen.
Wie soll es nur mit Niko weitergehen?
Und wo sieht sich Lexie nach Ende ihres Studiums?
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„Strandkorbsehnsucht“ ist der zweite Band der Reihe, die mit diesem Band endet. Die Bücher sollten der Reihe nach gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen.
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Das Cover ist wie auch beim ersten Band sehr maritim und sehr romantisch gestaltet. Deutlich ist wieder der Strandkorb zu sehen, dazu ein Sonnenuntergang. Die Farbwahl ist auf blau beschränkt und wirkt sehr warm und hell.
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Sprachlich konnte mich die Autorin auch bei diesem Buch wieder gut überzeugen. Ihr Schreibstil ist locker und leicht und man kann ihnen wunderbar folgen. Die Hauptprotagonistin ist auch hier wieder die Erzähler und das fand ich wirklich unterhaltsam. Man hat das Gefühl direkt neben ihr zu stehen, als ihre Freundin und man folgt ihren Worten mit Freude.
Schön finde ich, dass die Autorin einige Emotionen mit in die Geschichte einbaut, und das immer mal wieder über die ganze Länge.
Die Kapitel sind kurz und sagen alles aus was wichtig ist. Die Autorin schreibt mit einem roten Faden, was mir sehr gut gefühlt.
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Das Setting in diesem Buch sehr gemischt, was ich sehr abwechslungsreich finde. Von der Stadt über die Ostsee ist alles dabei und es wird nicht langweilig beim lesen.
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Die bereits bekannten Personen aus dem ersten Band, tauchen auch hier wieder auf und unterhalten den Leser gut. Die Hauptprotagonistin Lexie entwickelt sich und geht ihren Weg sehr solide. Die Nebencharaktere stehen ihr gut zur Seite und man spürt Verbundenheit.
Generell spürt man in der Geschichte Freundschaft, Liebe und einen Sinn für die Familie, ein tolles Gesamtpaket.
Die Geschichte zieht sich zeitlich über ein Jahr, ist aber beim lesen sehr kurzweilig und keineswegs vorhersehbar.
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Fazit:
Ein wunderbarer Abschluss einer zweiteiligen Reihe, die ich mit Freude verschlungen habe. Es war so schön im zweiten Band zu sehen, was aus Lexie und ihrem Leben wird, sonst hätte nach dem ersten Band etwas gefehlt.
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5 von 5 Sterne
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Sonntag, 3. Mai 2020

Strandkorbflüstern

Rezension zu „Strandkorbflüstern“ von Karin Wimmer


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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an die Autorin Karin Wimmer und den Forever Verlag, für dass Rezensionsexemplar.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Meinung, die nicht durch andere beeinflusst wurde.
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Alexandra denkt das sie ihr Leben im Griff hat, Robert ihr perfekter Freund der alles für sie tut. Ein Job in einer Eventagentur und nebenbei studiert sie. Doch ihr Wunsch ist eine Familie zu gründen und ihr Leben zu leben. Plötzlich kommt alles anders, denn von ihrem Chef wird sie gekündigt und zuhause erwischt sie ihren Freund mit ihrer besten Freundin.
Hals über Kopf setzt sie sich ins Auto und fährt zu ihrer Zwillingsschwester an die Ostsee. In dem Hotel ihrer Schwester findet sie einen Job in der Küche und findet langsam wieder zur Ruhe.
Wäre da nicht der charmante und gutaussehende Niko, der in der Küche ihrer Schwester arbeitet.
Haben die beiden eine Chance? Oder ist das Herz von Alexandra noch nicht frei?
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„Strandkorbflüstern“ ist der erste Teil von insgesamt zwei. Der zweite Teil erscheint am 04.05. als eBook. Beide Teile solltet ihr unbedingt der Reihe nach lesen. Der erste Teil endet mehr oder weniger offen und Teil 2 schließt sich quasi nahtlos daran an. Endlich mal zwei Bücher die aufeinander aufbauen und nicht unabhängig gelesen werden können.
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Das Cover des Buches ist wunderschön und fehlt sofort ins Auge. Ein richtig schönes maritimes und sommerliches Cover. Auch der Titel passt wunderbar zum Cover und verspricht eine schöne und auch romantische Story.
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Karin Wimmer schreibt aus der Perspektive von Lexie, somit kommt man ihr sehr nah und kann ihren Gefühlen folgen. Es hat ein wenig was von einem Tagebuch, man hat das Gefühl in Lexie eine gute Freundin gefunden zu haben.
Den Worten der Autorin kann man sehr gut folgen, die Sätze sind kurz und prägnant und das fließende Lesen prima machbar.
Die Autorin schreibt sehr anschaulich und nutzt dazu viele Details, so dass man ein gutes Bild vor Augen hat von den Personen und der Umgebung.
Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag weggelesen, da es mich einfach gut unterhalten konnte.
Die Kapitel haben eine gute Länge, und es gibt immer wieder Abschnitte.
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Die Protagonisten der Geschichte haben mich aber der erste Seite begeistert, alle waren sehr herzlich und offen. Und es hat Freude gemacht sowohl der Hauptprotagonistin als auch den Nebenrollen zu folgen. Alexandra oder auch Lexie genannt, war sehr sympathisch und ein wahnsinnig ehrlicher und freundlicher Mensch. Sie reflektiert sich unglaublich gut selbst, und entwickelt sich immer weiter. Gerade am Ende hat mir ihre Entscheidung gut gefallen, vielleicht denkt man auch kurz warum tut sie das. Aber ich finde gerade das so gut gelungen und ein perfekter Start für Teil 2.
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Inhaltlich kann sich der Leser auf eine Liebesgeschichte einstellen, die nur durch Mut machbar ist. Genauso findet man den Weg von Lexie zu sich selbst, der sehr geprägt ist durch ihre Arbeit in dem kleinen Hotel und dem Flair der Ostsee.
Wer das Kochen liebt, wird hier sicherlich auch nicht zu kurz kommen. Genauso wie Liebhaber der Ostsee, die als Setting einfach toll ist.
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Fazit:
Ein wunderbarer Auftakt einer zweiteiligen Reihe. Die Geschichte umfasst Romantik, sommerliches Flair, nette Charaktere und viele Charme.
Ich fühlte mich gut unterhalten und freue mich sehr auf den zweiten Teil, den ich direkt im Anschluss lese.
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4 von 5 Sterne
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Freitag, 1. Mai 2020

Der Klang des Herzens

Rezension zu „Der Klang des Herzens“ 

von Jojo Moyes

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*Werbung - unbezahlt 
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Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar, dass mir zur Verfügung gestellt wurde.
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Die Rezension beruht auf meiner eigenen und objektiven Ansicht zum gelesenen Buch und wurde nicht durch andere beeinflusst.
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Isabel ist Konzertgeigerin, und immer unterwegs, bis ihr Mann durch einen Unfall stirbt. Nichts ist mehr wie es war und nun steht sie auch noch vor einem Schuldenberg.
Gemeinsam mit den Kindern muss Isabel ihr komfortables Leben in London aufgeben und zieht aufs Land in ein altes geerbtes Haus. Dieses ist sehr verwohnt und hat seine besten Zeiten bereits hinter sich. Mit Hilfe ihres neuen Nachbarn Matt, versucht sie das Haus wieder in Schwung zu bekommen, doch Matt hat keine guten Absichten.
Kann Isabel wieder den Klang ihres Herzens vertrauen?
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Anfangs muss ich als Information vorweg sagen, das dies ein Neuauflage ist. Das Buch ist bereits 2010 unter einen anderen Titel erschienen.
Als großer Fan der Autorin ist dies nicht das erste Buch der Autorin das ich lese und in meinen Regal stehen habe. Den Stil der Autorin muss man lieben, der er manchmal etwas speziell ist.
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Das Cover des Buches ist sehr aussagekräftig und stilvoll. Solche Cover sind bei Jojo Moyes recht üblich und passen deshalb gut ins Bücherregal. 
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Wie immer bei der Autorin kann man sich recht schnell auf ihren Schreibstil einlassen. Sie umschreibt vieles und nutzt viele Details, ohne das es übertrieben wirkt. Manche Situationen sind aber hier in der Geschichte etwas langatmig und ziehen die Spannung herunter.
Meist baut die Autorin eine Spannung auf, oder man erlebt direkt am Anfang einen spannenden Moment. In dieser Geschichte fehlt mir auf den ersten 200 Seiten einfach die Spannung und die Motivation zum weiterlesen. Hier hätte einfach mehr passieren können. Lange Zeit war für mich auch nicht greifbar wo die Autorin hinmöchte. 
An sich hat sie aber wieder einen soliden Schreibstil bewiesen, wie man das von ihr kennt. Ihr Stil hat einen Wiedererkennungswert. 
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Inhaltlich beschäftigt sich die Autorin mit einem Schicksalsschlag, der etwas verworren auch noch ein Familiendrama und eine Liebesgeschichte umfasst. Weit im Vordergrund steht auch die Musik, denn die Hauptprotagonistin ist Geigerin und lebt für die Musik. 
Viele Themen die vereint werden in einer Geschichte. Leider konnte mich die Autorin nicht so erreichen wie ich es von ihr gewöhnt bin. Thematisch wurde es mir irgendwann zu weitläufig und auch etwas zu übertrieben. Man hätte durch aus, eine schöne Liebesgeschichte und auch ein Familiengeheimnis daraus machen können. Aber hier steckt noch viel mehr dahinter. Leicht übertrieben finde ich den Moment in dem das Haus einstürzt, leider war dies auch vorhersehbar. 
Bei dem Titel „Klang des Herzens“ hätte ich mir doch mehr Emotionen und Gefühle gewünscht.
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Die Hauptprotagonistin Isabel ist ein sehr starker Charaktere der aber viel in sich gekehrt ist und seine Gefühle nach außen versteckt. Leider öffnet sie sich auch gegen Ende nur sehr schwer und bleibt für mich nicht richtig greifbar. 
Die Kinder von Isabel sind beide sehr herzlich und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Beide haben die Geschichte gut aufgelockert und ergänzt, weil sie einen großen Teil verkörpern.
Dann gab es noch viele Nebencharaktere aus dem Dorf, die sich gut in die Geschichte angepasst haben. Matt hingegen fand ich sehr unfreundlich und unangenehm auch als Charakter, hingegen war Bryon ein sehr liebenswürdig, toller Charakter, den man schnell ins Herz schließen konnte. Vielleicht hätte man ihm eine größere Rolle geben können.
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Fazit:
Leider konnte mich Jojo Moyes dieses Mal nicht überzeugen. Thematisch und emotional war die Geschichte und die Personen für mich nicht greifbar. 
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3 von 5 Sterne 
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Cornwall für Anfänger

Rezension zu „Cornwall für Anfänger“  von Karin Lindberg .... *Werbung - unbezahlt  .... Vielen Dank an die Autorin Karin Lindberg die mir d...